Dieses Buch war 1995 bei seinem Erscheinen in den USA ein phänomenaler Erfolg. Der Autor, so hieß es, hatte mit diesem witzigen und ungeheuer erotischen Roman das Lebensgefühl junger Schwuler in den 90ern genau getroffen.
Das Magazin Advocate reihte Matthew Rettenmund in die Liste der talentiertesten schwul-lesbischen Persönlichkeiten Amerikas unter 30 ein.
Rettenmund ist nun schon 35 und "Boy Culture" erschien in Deutschland bereits in der zweiten Auflage.
Die Story: Der 25-jährige rzähler, der sich selber nur X nennt, arbeitet als Stricher in Chicago. Seit Jahren hatte er schon keinen Sex mehr mit einem Mann, den er wirklich begehrt. Dann zieht er mit seinen zwei Kumpels Andrew und Joe in eine WG. Und nun wird alles anders. X will unbedingt mit seinem scharfen Zimmernachbarn Andrew in die Falle. Doch der will partout nichts von ihm. Dafür verliebt sich aber der andere, erst 17-jährige Mitbewohner Joe in X. Eine verzwickte Dreiecksgeschichte, ein Reigen aus Begehren und Ablehnen, erzählt in Form von 23 Episoden.