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Bowling For Columbine [DVD] [2002] [Region 1] [US Import] [NTSC]
 
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Bowling For Columbine [DVD] [2002] [Region 1] [US Import] [NTSC]

DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (139 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch, Spanisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • Produktionsjahr: 2002
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (139 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008DDVV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.082 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
56 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gérard
Format:DVD
....doch dazu spaeter. Am 20. April 1999 um 6 Uhr morgens gehen zwei Jugendliche zum Bowlen. Nichts aussergewoehliches an sich. Wenige Stunden spaeter erschiessen sie in der Columbine Schule in Colorado 12 Mitschueler, einen Lehrer, verwunden 20 andere, um sich dann am Ende selbst zu toeten.

Das ist der Aufhaenger dieser teilweise sehr emotionalen Dokumentation von Oskar Gewinner Michael Moore. Jedoch geht Moore bei seinem Versuch, die Hintergruende dieser Tragoedie auf zu decken, viel weiter. Er hinterfragt, warum die Amerikaner, im Vergleich zum 'Rest of the World' so schiesswuetig sind. Letztes Jahr starben in den USA ueber 11.000 Menschen im Kugelhagel. Deutschland mit knapp einem Drittel der amerikanischen Bevoelkerung und einer fuer europaeische Massstaebe sehr hohen Kriminalitaetsrate hatte hingegen 'nur' ca. 350 Erschiessungsopfer zu beklagen.

Dieses Werk untersucht jeden angeblichen Grund (Gewalt im Fernsehen, das Gesetz, dass jeder Amerikaner eine Waffe besitzen darf, die Geschichte des Landes etc.) fuer diese Gewalteskalation in den Staaten mit der Lupe, nur um sie der Reihe nach zu widerlegen. Eindrucksvoll wird die wahre Ursache plausibel erklaert. Charlton Heston, Praesident der 'National Rifle Association' NRA und der groesste Waffenlobbyist, der sich das Gewehr nur aus seinen 'toten, kalten Haenden' nehmen lassen wuerde, beendete ein Interview mit Moore, indem er sich einfach sprachlos in sein Haus verkruemelte, waehrend Moore mit Traenen in den Augen das Foto eines sechs Jahre alten Maedchens hoch hielt, das von einem Mitschueler erschossen wurde.

Moore hat den Oskar fuer diese Dokumentation mehr als verdient und die Tatsache, dass sie nicht im Muelleimer der Zensur landete, gibt Anlass zur Hoffnung. Unbedingt sehen!

Auch empfehlenswert sein Buch 'Stupid White Men. Eine Abrechnung mit dem Amerika unter George W. Bush'.

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59 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
God bless America 3. April 2003
Format:DVD
In einer Zeit in der unbegründeter Juhu-Patriotismus an der Tagesordnung steht findet sich kaum mehr ein Rebell der alten Schule, wie Michael Moore einer ist.
Dieser Mann nimmt sich kein Blatt vor den Mund (was er auf der Oskarverleihung eindrucksvoll demonstrierte) um alle Schwächen des Bush Regimes (und der amerikanischen Gesellschaft im allgemeinen) gnadenlos aufzudecken.
Der Film „Bowling for Columbine" dreht sich im großen und ganzen um eine Frage: Warum hat die USA die höchste Mordrate durch Schusswaffen auf der ganzen Welt? Der Regisseur untersucht diese Frage anhand vieler tragischer Vorfälle (allen voran dem Massaker an der Columbine Highschool) und Interviews mit direkt bzw. indirekt Betroffenen (ein Höhepunkt des Films ist das Interview mit dem Obmann der NRA (Nation Rifle Association), der, als ihm keine intelligenten Antworten mehr einfällt einfach das Weite sucht).
Nach den Entkräftungen einiger „offiziellen" Gründe für die hohen Mordraten („die von Gewalt geprägte Geschichte" meint der Obmann der NRA, warum aber Deutschland, das immerhin den 2. Weltkrieg auslöste, eine viel geringere Mordrate hat, konnte der gute Mann nicht beantworten) kommt Moore zum Schluss dass, neben der zu lockeren Waffenpolitik, die amerikanischen TV-Networks einen nicht unbeträchtlichen Anteil zu der hohen Schusswaffenverbreitung in den USA leisten: Durch Sendungen die dem Zuschauer bewusst Angst machen und unnötige Panikmache fühlt sich der durchschnittliche Bürger verängstigt und fühlt das Bedürfnis sich zu verteidigen, was nur mit einer ordentlichen Schrotflinte oder Faustfeuerwaffe richtig geht. Diese Botschaft wird mit satirischen Zeichentrickfilmchen, mit ironischer Musik untermalten Archivaufnahmen und Interviews mit diversen Figuren (Stichwort: Bürgermilizen) ausgeschmückt.

Moore besticht in „Bowling for Columbine" vor allem durch seinen intelligenten Sarkasmus und seiner unkonventionellen Art, wie er schon mit „Stupid White Men" sehr schön zeigte. Der Film ist eine hochinteressante Doku mit brandaktuellem Inhalt, die auch noch unterhaltsam anzuschauen ist. Hat 5 Sterne und einen Oskar redlich verdient.

(In Zusammenarbeit mit Lord-Raptor)

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fesselnd 3. Juli 2003
Von Ulrich Hartmann TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Das Filmemachen, nicht das Bücherschreiben, ist Michael Moores Stärke. Das zeigt dieser Film im Vergleich zu seinem Buch "Stupid White Men". Hier muß man sich nicht in erster Linie mit den - manchmal unausgegorenen - Ansichten Moores herumschlagen, sondern wird eingeladen, sich seine eigene Meinung zu bilden. Der Aufbau des Films wirkt beim Anschauen etwas chaotisch, aber das hängt vielleicht mit seiner Stärke zusammen, daß er eben kein abgeschlossenes Bild liefert. Moore gelingt es, einen Film zu machen, der zugleich beklemmend und komisch ist. Die Dokumentation lebt stark davon, daß er selbst viel darin auftritt: Moore sieht aus wie die Leute, von denen er erzählt, und er versteht sich auch als einer von ihnen . Er will sich nicht über sie lustig machen und auch niemand verteufeln, ihm ist nur etwas aufgefallen und er will ein paar Fragen stellen. (So harmlos und naiv wie er aussieht, ist er allerdings nicht.) Auch der europäische Zuschauer nimmt aus dem Film mehr mit als die Erkenntnis: "Die spinnen, die Amis"; er muß sich selber fragen lassen: Wie ist es bei uns mit der Gewalt? Wie sehr werden wir von Angst regiert?
Positiv zu erwähnen ist noch das Bonus-Material auf der DVD, vor allem 11 Minuten Interview und 43 (!) Minuten aus einer Pressekonferenz mit Moore, welche eine gute Ergänzung zum Film sind.
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Bowling for Columbine (Special Edition)-SUPER!
Ich habe mir die "Special Edition" von Bowling for Columbine vorbestellt. 3 Tage nach der Veröffentlichung (8. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von C. Sommer veröffentlicht
Interessanter Einblick in die "Angst-Theorie"
Moore, selbst bekennendes NRA (National Rifle Association) Mitglied, hinterfragt kritisch den "laxen" Umgang mit Waffen in den USA. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Susan Rockoff veröffentlicht
Super interessant
Auch wenn Bush nicht mehr an der Macht ist, gibt dieser Film tiefe Einblicke in den "American Way oif Life" und das ohne langweilig zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ankapanka veröffentlicht
scheinheilige Pr@paganda für den Mainstream
So unglaublich schlimm wie die Vorkommnisse gewesen sein mögen, die Kinder/ Jugendliche dazu veranlassen, einander abzuknallen, so absolut propagandistisch und scheinheilig... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Platinum veröffentlicht
Inhaltlich verdreht und hohl
"Bowling for Columbine" - dieses Machwerk möchte zwar den Eindruck erwecken, irgendwie objektiv oder moralisch zu sein, ist es aber nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von ruessler veröffentlicht
wundervolles Amerika
Diese Doku hat es wirklich in sich. Mit viel Ironie,Sarkasmus und Zynismus zeigt Michael Moore America mal von seiner anderen Seite! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Mai 2010 von Mario Drossart
Videokassette Bowling For Columbine
Äußerst interessant und aufrütteln, was da in Amerika so abläuft und leider auch schon bei uns Einzug hält.Bowling For Columbine [VHS]
Veröffentlicht am 18. September 2009 von Inge Hendel
Bowling for Columbine - review class 8b
We think that Michael Moore wanted to show the "real life" in America. Although we also read the negative reviews on that documentary, we are of the opinion that it is good that he... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2008 von Sabine Plank
Tragik und Unverständnis, durch Michael Moore auch mal auf die...
Ich habe den Film in der Schule zur Abiturvorbereitung gesehen.In meinem Leben ist mir wirklich schon so manches unangenehm aufgefallen, doch dieser Film stockte mir den Atem. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2007 von Sarah Schlusemann
Der amerikanische (Alb) -traum
Viele Amerikaner würden Michael Moore für seine Abrechnung mit dem amerikanischen Waffen-Wahnsinn sicher lieber fünf Kugeln statt fünf Sterne geben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. März 2007 von M. Mersch
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