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Bowling for Columbine (Oscar-Edition)
 
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Bowling for Columbine (Oscar-Edition)

Michael Moore    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): Michael Moore
  • Komponist: Jeff Gibbs
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 2007
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 114 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000M05UGM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.100 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In Columbine, Michigan, wuchs nicht nur einer der Schützen des Littleton-Massakers auf, sondern auch einer der beiden Attentäter von Oklahoma City sowie der Schauspieler Charlton Heston ("Ben Hur"), prominenter Waffen-Lobbyist der National Rifle Association. Grund genug, um sich, Ausgang nehmend von dieser verschlafenen Kleinstadt, aus einer Vielzahl von Blickwinkeln mit der Waffengewalt in den USA auseinander zu setzen. Dort werden jährlich rund 11.000 (!) Menschen erschossen - Tendenz steigend.

Produktbeschreibungen

"Der Morgen des 20. April 1999 sieht nach einem ganz normalen Tag in Amerika aus. Farmer bestellen ihre Felder, Milchmänner liefern Milchflaschen aus, der Präsident lässt Bomben über einem Land abwerfen, dessen Namen wir nicht einmal aussprechen können" (O-Ton) - und Dylan Klebold und Eric Harris, zwei Jungs in Littleton, Colorado, gehen zu ihrem Bowlingkurs. Was keiner ahnt: Die beiden bowlenden Jugendlichen werden wenige Stunden später das Columbine Highschool Massaker verüben, in dessen blutigem Verlauf 12 Schüler und ein Lehrer den Tod finden und viele Kinder und Jugendliche schwer verletzt werden. Wie eine ironische Spiegelung des Schicksals wirkt der Umstand, dass an diesem Tag die USA ihren stärksten Bombenangriff auf dem Kosovo fliegt.

Mit lakonischem Zynismus und beißendem Witz geht Regisseur Moore in BOWLING FOR COLUMBINE auf eine wahnwitzige Reise in das Herz Amerikas. So lässt er zwei Opfer von Littleton - einer querschnittsgelähmt, der andere invalide mit einer inoperablen Kugel in Aortanähe - in einem symbolischen Akt die in ihren Körpern steckenden Kugeln an die Supermarktkette K-Mart zurückgeben, wo die Täter ihre Munition kauften und konfrontiert Hollywood-Ikone und Waffenaktivist Charlton Heston, den Vorsitzenden der NRA (National Rifle Association) mit dem Bild eines sechsjährigen Mädchens, das von einem gleichaltrigen Mitschüler erschossen wurde.

Michael Moore porträtiert mit bewegender Emotionalität und mitunter feuilletonistischen Volten voll absurder Komik eine Nation zwischen Waffenfetischismus und angstbesetzter Paranoia. Ein Volk mit dem Colt im Anschlag für die permanente Selbstverteidigung. Besonders im

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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Frank F. TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Regisseur Michael Moore behandelt anhand des, am 20.April 1999 an der Columbine Highschool stattgefundenen Amoklaufs zweier Schüler mit anschließendem Selbstmord, den erlaubten Waffenbesitz in den USA. Moore setzt sich kritisch mit dem Thema auseinander, sucht Antworten, warum es z.B. in den Staaten, jährlich zu ca. 11.000 Opfern von Schusswaffen kommt. Er weist auf Panikmache von Medien, wie auch auf die des Pentagon hin, welche den Bürger zu selbstschützenden Vorbeugemaßnahmen greifen lassen. Ferner kommt auch die Waffenbegeisterung Einzelner hinzu. Moore setzt zu einer Art Recherche an, er begibt sich z. B. mit zwei Überlebenden des Columbine Massakers auf den Weg zu jener Handelskette, wo die Attentäter einst ihre Munition bezogen hatten.

Moores Regiearbeit erinnert, durch den ab und zu auftauchenden Hang zur Satire, ein wenig an 'Das ist Amerika TEIL1". Dieser hatte damals einen enormen Erfolg zu verbuchen- ließ jedoch zwei schwache Sequels folgen. 'Bowling for Columbine" war finanziell ebenfalls enorm erfolgreich, weil dieser wohl zur richtigen Zeit erschien. Obwohl diese Aussage bzw. Vermutung, eher sekundär zu sehen ist, da die Thematik von allgemeinem Interesse war und ist.

Moores Regiearbeit ist Kamera- und Schnitttechnisch, wie auch vom Informationsgehalt des Films im guten Bereich anzusiedeln. Wer letztendlich nur aus unterhaltenden Gründen diesen Film sehen will- sollte lieber gleich davon absehen. Es ist von vorrangiger Priorität dem Geschehen, sprich Bildern und Worten genau zu folgen, um so seine eigene Erkenntnis zu finden. Moores Antworten, sofern sie sich finden lassen, mögen nicht immer leicht zu verstehen sein... und Fragen bleiben auch nach Ansicht dieser Dokumentation weiterhin offen. Vielleicht wird allein aus diesem Grunde, der ein oder andere Konsument zum Nachdenken angeregt- und damit wäre schon eine Menge erreicht.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sunrise
Format:DVD
Nach diesem Dokumentarfilm habe ich Amerika mit anderen Augen gesehen!

Aufgrund aktueller Ereignisse (Amoklauf in Winnenden) habe ich mir mal wieder dieses Meisterwerk von Michael Moore angesehen.
Gekonnt und sehr sehr provokant geht er der wohl Landestypischsten Gewohnheit der Amerikaner nach: Dem WAFFENWAHN!
Und das Wort "Wahn" trifft es voll ins Scharze. Wie war das...? Fast jeder Haushalt in Amerika besitzt eine oder mehrere Waffen?
Am krassesten fand ich die Vergleiche zwischen Amerika und anderen Ländern der Welt in denen Menschen durch Schußwaffen umkommen!
Am Ende dieses Films kommen einem die Amerikaner leicht Paranoid vor.
Natürlich konzentriert sich die Handlung in "Bowling for Columbine" hauptsächlich auf die Ereignisse des Columbine Massakers 1999.
Moore befragt Zeugen, Opfer und konfrontiert die Waffenlobby mit seinen schockierenden Ergebnissen. Die Reaktion dieser Lobby auf diese Konfrontation hat mich mehr als sauer gemacht...*schrei*

Naja, für mich ist dieser Film einfach schwer in Wort zu fassen WEIL er immer wieder teilweise echt WÜTEND macht und stellenweise sehr traurig stimmt!
Und wenn man dann "vor der Haustüre" im eigenem Land mitbekommt, dass es bei uns nicht recht viel besser ist, fragt man sich: Wohin soll das nur führen?
Aber bevor ich noch weiter abschweife bleibt noch zu sagen, dass diese äußerst interessante Dokumentation sehr sehr empfehlenswert ist und eiskalt über die TATSACHEN aufklärt! Respekt "Michael Moore" für diese Entschlossenheit die Gesellschaft aufzuklären wie es wirklich zugeht...
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Platinum
Format:DVD
So unglaublich schlimm wie die Vorkommnisse gewesen sein mögen, die Kinder/ Jugendliche dazu veranlassen, einander abzuknallen, so absolut propagandistisch und scheinheilig ist dieser Film geworden. Und das, obwohl der "großen Wahrheit" in einigen wenigen Szenen doch sehr nahe gekommen wird.
Das Problem ist nicht die "Waffenhysterie" oder gar "Doppelzüngigkeit" der amerikanischen Waffenlobby oder eines Charlton Heston, der hier als Opfergaul vorgehalten wird. Das Problem ist auch nicht die Unsinnigkeit der amerikanischen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, die allein erziehende Mütter in eine Arbeit zwängt und die Kinderlein alleine und unbeschützt zurücklässt. Es handelt sich zwar um sehr unschöne Vorkomnisse des american way of life, aber diese Tatsachen führen noch lange nicht zu mordenden Schülern und Strassenkämpfen. Es ist auch nicht die Schuld von Wal-Mart oder K-Mart, die ebenso werbewirksam vorgeführt werden wie Hollywoods Elite.

Ich irre? Oh nein. Das "Problem", die "große Wahrheit" schimmert dann durch, wenn Michael Moore nach Kanada reist: genauso viele Waffen, genau der selbe Drang, seine "Bürgerrechte" anzuwenden ( also ein Recht auf Selbstverteidigung ) wie in den USA. Im Grunde sind es die selben Ideologien, die zum allgemeinen Waffenbesitz führen. Und kanadische Staatsbürger bringen es auf den Punkt( ich fasse zusammen ): die Amis sind aufgestachelt, verunsichert und hysterisch. Sie werden von den Medien (aha) und der Politik ( nochmal aha ) manipuliert und in Angst+Schrecken versetzt. Sie überrennen fremde Länder und wundern sich über den Gegenwind. Sie propagieren Waffengewalt, Terror und schreien aber permanent nach Selbstverteidigung und verdächtigen jeden, ein Verbrecher zu sein. In den NEWS nur Gewalt, Morde, leere Phrasen und dumpfe Gebete.
Für die Kanadier liegt es auf der Hand: die USA züchten sich die Verbrecher von morgen. Und das System dieser politisch-medialen Erziehung sorgt für klingelnde Kassen.

Welches Resumee zieht Michael Moore daraus? Gar keins. Er verfolgt diese "heisse Spur" nicht einmal. Er erkennt an, dass die Kanadier ja schon immer ein "jagendes Volk" gewesen seien. Und marschiert schnurstracks zu Charlton Heston, um diesen "Irren" zur Rede zu stellen. Weil dieser es gewagt hat dort aufzutreten, wo ein Kind ein Kind ermordet hat. Na bitte, Amerikas Waffenverbrecher hat endlich ein Gesicht: Charlton Heston. Und dieser alte Irre hat nichtmal das Vertständnis dafür, sich für sein "Fehlverhalten" zu entschuldigen.
Dabei ist doch folgendes ganz klar: wozu sollte er sich entschuldigen? Er nimmt sein Recht in Anspruch, wie es in der amerikanischen Verfassung vorgegeben wird. Er propagiert nicht, alle Farbigen oder Hispanics abzuknallen. Er will nur seine Waffe im Schlafzimmer stehen haben. Für den Fall, dass.......und DIESE Einstellung killt niemanden, wie Moore am kanadischen Beispiel selbst vorgeführt hat.
Statt dessen quält uns Michael Moore mit der ewigen Frage, ob Farbige nun aggressiver seien oder nicht und wie diese Menschen in Amerika vorverurteilt werden. Auch hier könnte er der Frage nachgehen, inwiefern die Medien für Hysterie und Ungleichheit sorgen, aber er sitzt lieber bei Herrn Heston und spielt den Gutmenschen. Die Frage der Rolle der Medien wird in keiner Weise aufgegriffen, die Manipulatoren werden nicht entlarvt. Keine empörten Auftritte bei CNN, FOX und Konsorten.
Dafür haben wir jetzt drei Feindbilder, die an allem Schuld sind: Charlton Heston, K-Mart und Wal-Mart.

Dann noch ein Wort zur deutschen Bearbeitung des Films.
Charlton Heston gibt vor, die Amerikaner hätten eh sehr viel Blut an den Händen. Mehr als andere Völker ( wie recht er da hat...).
Michael Moore hakt nach, ob diese Aussage sein ernst sei, und bringt Deutschland und England als Beispiele. Er führt noch an, die Engländer hätten ja für 300 Jahre die Welt dominiert und bestimmt auch jede Menge Blut an ihren Händen, und Charlton Heston stimmt ihm zu.
Doch was gibt der deutsche Untertitel in der TV-Ausstrahlung her? "die Deutschen haben weniger Blut an den Händen?" und Charltons Antwort "nein, die schon".
Interessant ist es dann zu sehen, dass die Aussage über Englands 300jährigen Terror korrekt übersetzt wurde. Nur im TV fehlt sie völlig, der Satz wurde einfach nicht mit eingeblendet. Da hat das BRD-Politbüro mal wieder beste Arbeit geleistet. Hört und lest: "die Deutschen" haben das meiste Blut an den Händen. So ists dann auch fürs Deutsche TV korrekt und historisch offenkundig....

Diese Dokumentation zeigt in die richtige Richtung, aber Michael Moore ist dann doch ein Wendehals und geht der heissen Fährte in Richtung Massenmedien und Manipulation nicht nach. Er bedient lieber wieder die abgenutzten Rassenfragen und führt alte Männer vor, die auch nur ein Produkt ihrer eigenen Zeit sind.

2 Sterne. Schade.
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