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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Manchmal ist es besser, nicht zu wissen wer man ist..., 2. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Bourne Identität [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer der beiden JB's ist besser: Jason Bourne oder James Bond? Das muß wohl jeder für sich selbst entscheiden. Aber einen klaren Sieger gibt es zumindest bei der Frage, was realistischer ist, denn da hat eindeutig Jason Bourne die Nase vorn. Hier gibt es keine Oberschurken, die die Weltherrschaft anstreben, keine Raketen hinter den Scheinwerfern oder gar unsichtbare Autos. Nein, hier gibt es nur einen gut ausgebildeten CIA-Agenten, der nach einem Anschlag sein Gedächtnis verloren hat und nun auf der Suche nach seiner eigenen Identität ist. Klingt vielleicht wenig spannend, aber trotz der simplen Story hat man es hier geschafft einen Thriller zu drehen, der seinesgleichen sucht. Es gibt Vefolgungsjagden, Kämpfe Mann-gegen-Mann, Verschwörungen satt und auch eine kleine Romanze darf nicht fehlen. Und das alles wird, wie oben schon erwähnt (bis auf ein-zwei kleine Ausnahmen), sehr realistisch dargestellt. Zur Blu-ray: Die Bildqualität ist sehr gut gelungen, denn das 2.35:1-Bild ist wirklich messerscharf und somit sämtlichen DVD-Veröffentlichungen meilenweit voraus. Der Ton ist noch besser gelungen. Alles klingt als ob es nicht auf der Mattscheibe stattfinden würde, sondern direkt vor, neben und hinter dem Sessel. Der Ton liegt in deutsch in DTS 5.1 und englisch in DTS Master Audio vor. Extras gibt es reichlich. Alles wurde von den zwei bisherigen DVD-Veröffentlichungen zusammengetragen und auf die Disc gepackt. Es gibt über 90 min Dokumentationen, knapp 20 min Geschnittene Szenen, ein Musik-Video, einen Audiokommentar des Regisseurs und das Bild-im-Bild-Feature 'U-Control' (mit dem eigentlich alle Universal Blu-ray's ausgestattet sind). Fazit: Eine Blu-ray wie man sie es sich wünscht. Ein sehr gutes Bild, hammermäßiger Ton, haufenweise Extras und ein absoluter Top-Film mit hervorragenden Darstellern. Perfekte Bedingungen für einen unterhaltsamen Abend. P.S.: Okay, auch ich bin keine Freund des neuen FSK-Giganten auf dem Frontcover. Leider hat man es bei Universal noch nicht geschafft sich mit dem Wendecover anzufreunden, was einige andere Filmstudios inzwischen zum Standard erhoben haben. Aber ich werde deswegen der Blu-ray keine schlechtere Bewertung erteilen, da die arme Blu-ray ja auch nichts dafür kann, daß sie dieses furchtbar häßliche Logo eintätowiert bekam.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Agent ohne Namen, 1. Dezember 2005
Die Bourne Identität basiert eigentlich auf Robert Ludlums Borowski-Triologie aus der Zeit des kalten Krieges, jedoch wurden die Filme viel aktueller gestaltet und man ließ die meisten Elemente des Buches gleich weg, so dass eigentlich nur Ähnlichkeiten geblieben sind. Was macht diesen Film so besonders? Zum Einen ist es noch ein richtiger Agententhriller, in dem viel Action mit Spannungselementen kombiniert wird, ohne dabei auf die Entwicklung der Story zu verzichten. Die Story selbst ist stellenweise etwas verwirrend, was aber eher dazu dient, dass man sich selbst besser in den Hauptcharakter Jason Bourne hineinversetzen kann und seine Entwicklung gewissermaßen miterlebt. Dabei wird Bourne gejagt und muss sich neben zahlreichen Mördern die es auf ihn abgesehen haben, auch den Behörden stellen, die ihn ebenso für einen gefährlichen Killer halten. Einmal gestartet kann man gar nicht mehr aufhören, sich den Film anzusehen und ist wie gebannt von dem Mann auf der Suche nach sich selbst. Worum geht es in die Bourne Identität? Die Bourne Identität beginnt mit einem verletzten Mann, der auf dem Meer treibend von mehreren Kugeln schwer verwundet, von Fischern geborgen wird. Mit viel Glück und starkem Lebenswillen gelingt es den Bordarzt ihm das Leben zu retten. Doch als der namenlose Mann sich wieder erholt stellt er fest, dass er nicht weis wer er ist und was er tut. Lediglich eine in seine Hüfte implantierte Kontonummer einer schweizer Bank bietet ihm einen Hinweis auf seine verlorene Identität. Kaum in Zürich angelangt entdeckt er scheinbar verborgene Fähigkeiten und seinen Namen: Jason Bourne. Von der Polizei und Unbekannten gejagt, flieht er mit der Studentin Marie nach Paris, wo ihn auch schon ein professioneller Killer erwartet...
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Action pur mit dem Dreamteam Damon und Potente, 24. April 2003
Ein Mann (Matt Damon) wird von Fischern in einer dramatischen Rettungsaktion aus dem Mittelmeer gerettet. Aus seinem vorherigen Leben sind ihm nur zwei Schussverletzungen im Rücken und ein Implantat mit einer schweizerischen Kontonummer geblieben. Alles andere scheint wie ausgelöscht, er kann sich an nichts mehr erinnern. Selbst seine eigene Identität ist ihm verloren gegangen, die Erinnerung an sich selbst ist nicht mehr vorhanden. So schnell wie möglich macht sich der irritierte Mann in die Schweiz auf, um mehr über die eigenartige Kontonummer in Erfahrung zu bringen. Dort angelangt erfährt er, dass das Schließfach mit dieser Nummer auf einen gewissen Jason Bourne abgeschlossen wurde. Dies scheint also sein Name zu sein. Neben einer größeren Geldmenge und mehreren Pässen enthält das Fach auch eine Pistole. Beim Verlassen der Bank bemerkt Bourne, dass er von Polizisten verfolgt wird und entschlüpft aus diesem Grund in die amerikanische Botschaft. Nach kurzer Zeit versucht man aber auch hier seiner habhaft zu werden, was ihn erneut zur Flucht veranlasst. Marie Kreutz (Franka Potente), einer Deutschen, bietet er viel Geld an, wenn diese ihn nach Paris bringe, wo er Anhaltspunkte seiner Identität vermutet. Der Weg dahin artet indes in eine abenteuerliche Flucht vor den Agenten der CIA aus, wobei sich die Deutsche und der Amerikaner immer näher kommen. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Was die darstellerischen Leistungen anbetrifft, so erlebt man eine Franka Potente in absoluter Bestform, der Matt Damon als der gejagte Ex-Agent in nichts nachsteht. Der Film überrascht mit zahlreichen rasanten Kamerafahrten, wodurch der Zuschauer unmittelbar in das Geschehen hineinversetzt wird. Insgesamt wirken die Actionszenen sehr professionell inszeniert, wobei dem Regisseur mit der langen Verfolgungsjagd ein absolut beispielhaftes und wegweisendes Highlight dieses Genres gelungen ist. Einziges Manko von "Die Bourne Identität" mag die ungenügende Dichte der Handlungsstruktur sein, man meint nämlich immer schon erahnen zu können, was gleich passieren wird. Dennoch überwiegen im Ganzen die gute Besetzung der Rollen und das große Talent der sie ausführenden Schauspieler. Alles in allem ein sehenswerter Actionknaller der Extraklasse, der gute Unterhaltung verspricht.
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