Auf dieser CD werden auch Werke dargeboten, die von Webern eigentlich nicht autorisiert wurden und keine Opus-Zahl tragen.
Gerade das macht aber die CD so interessant: Zu beobachten wie Webern aus seinen spätromantisch-wagnerianischen Jugendwerken zu jener minimalistisch-knappen Atonalität fand, die ihn berühmt machen sollte.
Der einzige Grund, von dieser CD abzuraten ist, dass alle Aufnahmen auch auf der (mittlerweile recht preiswerten) Gesamt-Edition mit sämtlichen Werken Weberns auf 6 CDs der Deutschen Grammophon zu finden sind.
Dass Pierre Boulez der Ideal-Interpret für Webern sein dürfte, ist hinlänglich bekannt. Boulez' eigenes kompositorisches Schaffen wäre ohne Webern gänzlich anders ausgefallen.
5 Sterne für zeitlose, unvergessliche Musik in perfekter Interpretation!