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Produktinformation
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Hauptdarsteller Frank Sinatra hielt die Aufführung des Filmes für lange Zeit -- fast ein Vierteljahrhundert -- zurück, als Präsident Kennedy kurz nach Abschluss der Dreharbeiten ermordet wurde. Auch heute hat der Film nichts von seiner Brisanz verloren.
Der ehemalige Infanteriesoldat Bennet Marco (Frank Sinatra, Verdammt in alle Ewigkeit, Die oberen Zehntausend) wird von Albträumen gequält, in denen seine Einheit in Korea vom Feind gefangen genommen und einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Im Mittelpunkt dieser kaum zu entschlüsselnden Träume scheint Sergeant Raymond Shaw (Laurence Harvey, Alamo)zu stehen, ein hochdekorierter Kriegsheld, der jedoch ein sehr unleidlicher Mann ist. Dessen eigene Mutter (Angela Lansbury, Mord war ihr Hobby, in einer der besten bösartigen Damen-Rollen aller Zeiten) beschreibt ihn als einen Menschen, dessen Kopf immer so aussieht "als käme gleich eine Spitze". Die Mutter von Norman Bates aus Psycho ist harmlos im Vergleich zu Lansburys Charakter, der Königin des Marionettenspiels. Sie hält auch hinter dem Rücken ihres zweiten Ehemanns John Iselin (James Gregory, Die vier Söhne der Katie Elder) -- einem krankhaften Volksverhetzer im Stile des berüchtigten US-Senators McCarthy -- alle Fäden in der Hand. --Jim Emerson
Nicht ganz so gut sieht es auf der technischen Seite aus. Zunächst einmal ist es äußerst bedauerlich, dass der engl. Originalton nicht enthalten ist. Hierbei stellt sich für mich die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, Filmklassiker in dieser Form zu veröffentlichen, da für die Zielgruppe dieser Filme die (Beschränkung auf die) Synchronfassung wohl weitgehend uninteressant sein dürfte.
Die Bildqualität ist angesichts des Alters der Vorlage zufriedenstellend (die Schärfe ist ordentlich, diverse Defekte, wie z.B. Bildrauschen sind allerdings vorhanden).
Der Monoton ist etwas dumpf und teilweise leicht verzerrt, die Dialoge sind aber immer gut verständlich.
Als wesentliches Bonus-Feature liegt ein recht aufschlussreicher Audio-Kommentar des Regisseurs vor. Allerdings legt Frankenheimer immer wieder längere Kunstpausen ein, so dass der Kommentar nicht besonders flüssig wirkt.
Das Interview aus dem Jahre 1988 ist recht interessant, aber leider mit 8 min. viel zu kurz geraten.
Fazit: Film ***** / DVD ** d.h. knappe ****
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