Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 6,71

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Die Botschaft der Baumfrau
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Die Botschaft der Baumfrau [Gebundene Ausgabe]

Julia Butterfly Hill , Gisela Kretzschmar
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Dezember 1997 kletterte eine junge Frau namens Julia Butterfly Hill auf einen 60 Meter hohen Redwood-Baum und blieb dort 738 Tage lang. Der Baum, der den Namen Luna bekam, wächst in der Hügellandschaft Nordkaliforniens auf einem Stück Land, das der Gesellschaft Maxxam Corporation gehört. 1985 hatte Maxxam den früheren Eigentümer Pacific Lumber übernommen und sofort damit begonnen, "die Vermögenswerte flüssig zu machen" um die Schulden abzubezahlen -- anders ausgedrückt: den unberührten Redwood-Wald abzuholzen. Umweltschützer beschuldigten die Firma, Holz in einer Art und Weise zu schlagen, dass sich der Wald von selbst nicht mehr regenerieren könne. Vor allem die Organisation "Earth First!" organisierte Baum-Sit-ins, um gegen den Kahlschlag zu protestieren. Als Julia Butterfly Hill am Ort des Geschehens aufkreuzte, nach einer Reise kreuz und quer durch Amerika, waren Holzfäller gerade dabei, die Abholzung des Hangs, an dem Luna ungestört seit 1.000 Jahren stand, in Angriff zu nehmen. Die Botschaft der Baumfrau, teils Tagebuch, teils Abhandlung und teils New-Age-artige spirituelle Reise, ist die Geschichte von Julia Butterfly Hills zweijähriger Odyssee in luftiger Höhe.

Hill, Tochter eines Wanderpredigers, erzählt von ihrer zufälligen Begegnung mit Demonstranten, die gegen die Abholzung in Kalifornien protestierten, vom Ablauf der Ereignisse, die schließlich zu ihrem Aufstieg führten, und von den täglichen Entbehrungen, die das Leben im höchsten Baumhaus der Welt mit sich brachte. Sie übersteht alles, von stürmischen El-Niño-Regengüssen bis hin zu reaktionären Medienattacken. Weitaus erschreckender sind jedoch ihre Interaktionen mit den Holzfällern unter ihr, die das gefährliche Spiel auf die Spitze treiben, indem sie in bedrohlicher Nähe zu Luna Bäume fällen (und schließlich einen anderen Aktivisten durch ähnliche Taktiken töten). "Mach' dich bereit für einen anstrengenden Tag!" ruft ihr ein Baumfäller in erbarmungsloser Vorfreude auf die illegale Quälerei mit einem Hubschrauber, die ihr bevorstand, nach oben. Auch prominente Umweltschützer wie Joan Baez und Woody Harrelson schauten vorbei.

Unterm Strich hat die traurige Berühmtheit Hill und ihrem Anliegen gut getan. Das Magazin George nannte sie eine der "zehn faszinierendsten Menschen in der Politik", die Leser von Good Housekeeping nominierten sie als eine der "am meisten bewunderten Frauen" des Jahres 1998, und People brachte sie in ihrer Sonderausgabe "Die interessantesten Menschen des Jahres" groß heraus. Das alles hat zur Folge, dass heute mehr Amerikaner über umstrittene Abholzungspraktiken Bescheid wissen. Es wird sich aber erst herausstellen, ob öffentliche Entrüstung genug sein wird, um Kaliforniens ungeschützte und immer weiter schwindende Redwood-Wälder zu retten. Obwohl eine Vereinbarung dafür sorgte, dass Hill ihren Hochsitz schließlich verlassen konnte und Luna die Säge erspart blieb, ist der Großteil des umliegenden unberührten Waldes in der Region mittlerweile abgeholzt oder wird es in naher Zukunft sein.

Dennoch ist Hill optimistisch: "Luna ist nur ein einziger Baum. Wir haben ihn gerettet, aber gleichzeitig verlieren wir viele andere. Je mehr wir uns aber wehren und eine Umkehr fordern, desto mehr wird sich letztendlich auch verbessern." --Langdon Cook

Audiobook-Rezensionen

Ihre Erlebnisse während einer 738 Tage dauernden Baumbesetzung hat Julia Butterfly Hill aufgeschrieben. Jetzt kann man diese unglaubliche Geschichte auch auf CD oder MC hören. „Die Botschaft der Baumfrau“ ist ein beeindruckendes Zeichen dafür, was ein einzelner Mensch – wenn er nur entschlossen genug ist und seine Verantwortung erkannt hat – für die bedrohte Natur und die Zukunft der Menschen tun kann.

Die „Jeanne d’Arc der Wälder“ war am Anfang gar nicht darauf aus, die Jahrtausende alten Redwood-Kiefern Kaliforniens zu retten. Nach einem schweren Unfall suchte die 22-jährige Julia vielmehr nach einer Aufgabe, einem Sinn für ihr Leben. Auf ihrer Reise nach spirituellen Plätzen der Erde kam sie in Kontakt mit den Aktivisten von Earth First, einer Umweltgruppe. Was am Anfang wie eine kurzfristige Teilnahme an einer Baumbesetzung aussah, entwickelte sich im Laufe der Tage, der Monate zu einem Kampf um Leben und Tod – nicht nur für Luna, die 60 Meter hohe Redwood-Kiefer Luna, sondern auch für Julia. Doch die Tochter eines Wanderpredigers, die eine strenge, moralische Erziehung genossen hatte, und schon bald ihr eigenes Geld verdienen musste, ließ sich nicht unterkriegen: nicht von erbarmungslosen Winterstürmen in eisiger Höhe, nicht von Selbstzweifeln und den Unannehmlichkeiten ihrer außergewöhnlichen Lebenssituation und schon gar nicht von der Holzindustrie. Lärmterror durch kreisende Hubschrauber, grelles Scheinwerferlicht und gefährliche Holzfäll-Aktionen, nichts konnte Julia davon abhalten, solange auf Luna zu bleiben, bis ihr Überleben gesichert war.

Franziska Pigulla liest die ungekürzte Fassung. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, die sie bereits vielen ausländischen Schauspielerinnen wie Gillian Anderson, Demi Moore, Fanny Ardant, Lena Olin, Sharon Stone geliehen hat, schlüpft Pigulla in die Rolle dieser tapferen, mutigen Frau. Die Magie und Kraft, die Julia von Luna erhält, sind das Eine. Aber natürlich gibt es auch die Selbstzweifel, und gerade zu Beginn die Unsicherheit über den Sinn dieser Aktion. Für alles passt die Stimme Pigullas: Ohne Pathos, ohne weinerlichen, bekehrenden Unterton erzählt sie, wie Julia die 738 Tage auf dem Baum überlebt hat, und wie sie sich durch diese Erfahrungen verändert hat. In ihrer Danksagung an das Geschenk des Lebens bittet Julia Butterfly Hill, sich für die Freilassung des seit 25 Jahren zur Unrecht inhaftierten Indianers Leonard Peltier einzusetzen. Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 393 Minuten, 6 CD. Auch als MC erhältlich. Booklet mit Gedichten von Julia Butterfly Hill.

-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Im Dezember 1997 bestieg die 23-jährige Amerikanerin Julia Butterfly Hill einen Baum in Nordkalifornien und lebte ununterbrochen 738 Tage auf ihm. Es handelte sich dabei um eine 1000-jährige Redwood-Kiefer , der Umweltaktivisten den Namen Luna gegeben hatten. Was als kurzfristige Protestaktion gegen den Kahlschlag von altem, inwiederbringlichem Wald geplant war, entwickelte sich für Julia zu einem Engagement auf Leben und Tod. Mit allen Mitteln wollte die Holzfirma Maxxam die junge Baumbesetzerin vertreiben. Stundenlang umkreiste ein Großhubschrauber den Baumwipfel und versuchte sie "wegzublasen". Wochenlang unterbrachen private Wachdienste jeglichen Nachschub. Mit Lärmterror und grellem Scheinwerferlicht bei Nacht versuchte man sie zu zermürben. AM härtesten jedoch setzten der 23-jährigen die Naturgewalten zu in Form von Hagelstürmen mit Windgeschwindigkeiten über 150 km/h. Sie brachten Julia an den Rand der Verzweiflung. Im entscheidenden Moment aber hörte sie die Stimme des Baumes, die ihr Zuversicht und Kraft verlieh.

Kurzbeschreibung

Die Geschichte von einem Baum, einer Frau und ihrem Kampf um den Wald

Im Dezember 1997 bestieg die 23-jährige Amerikanerin Julia Butterfly Hill einen Baum in Nordkalifornien und lebte ununterbrochen 738 Tage auf ihm. Es handelte sich dabei um eine 1000-jährige Redwood-Kiefer in Nordkalifornien, der Umweltaktivisten den Namen Luna gegeben hatten. Was als kurzfristige Protestaktion gegen den Kahlschlag von alten, unwiederbringlichem Wald geplant war, entwickelte sich für Julia zu einem Engagement auf Leben und Tod.

Mit allen Mitteln wollte die Holzfirma Maxxam die junge Baumbesetzerin vertreiben. Stundenlang umkreiste ein Großhubschrauber den Baumwipfel und versuchte sie "wegzublasen". Wochenlang unterbrachen private Wachdienste jeglichen Nachschub. Mit Lärmterror und grellem Scheinwerferlicht bei Nacht versuchte man sie zu zermürben. Am härtesten jedoch setzen der 23-jährigen die Naturgewalten über 150 km/h. Sie brachten Julia an den Rand der Verzweiflung. Im entscheidenden Moment aber hörte sie die Stimme des Baumes, die ihr Zuversicht und Kraft verlieh.

Für zahllose Menschen weltweit wurde "die Baumfrau" zu einer Symbolfigur für das, was entschlossenes Engagement des Einzelnen bewirken kann. Auch in Deutschland haben alle großen Zeitungen über die "Jeanne d'Arc der Wälder" berichtet, über eine Frau und ihre Vision einer Welt im harmonischen Einklang von Mensch und Natur.

Klappentext

»Trotz seiner fesselnden Dramatik atmet das gesamte Buch eine geerdete, indianisch anmutende Spiritualität und ist überaus humorvoll, schlicht und poetisch geschrieben. Julias ansteckend charismatische Botschaft ermutigt uns, den eigenen Beitrag, mit dem wir die Welt aktiv und lebenswert mitgestalten können, nicht zu unterschätzen.«
Körper, Geist & Seele

»Eine sehr persönliche Geschichte und ein Insiderbericht, der die Arbeitsweisen der Umweltbewegung ausleuchtet.«
Publishers Weekly

»... liest sich wie ein spannender Roman und gilt schon jetzt, wenige Wochen nach Erscheinen, als Kultbuch.«
Welt am Sonntag -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Julia Butterfly Hill wurde 1974 in Mount Vernon als Tochter eines Wanderpredigers geboren. Sie verdiente ihr Geld in einem Restaurant und als Fotomodel, als sie 1996 ein Autounfall beinahe das Leben kostete. Die Nahtoderfahrung krempelte ihr Leben gänzlich um. Sie suchte nach Lebenssinn, begab sich auf die Reise zu den spirituellen Plätzen der Erde und kam in Kontakt mit Umweltgruppen. Mit den Aktivisten von Earth First vereinbarte sie im Dezember 1997, durch eine Baumbesetzung die Öffentlichkeit auf das Abholzen der uralten Baumbestände in Nordkalifornien aufmerksam zu machen. Julias Konsequenz und Tapferkeit führten schließlich zum Erfolg der Aktion und zu einem weltweiten Medienecho.
‹  Zurück zur Artikelübersicht