Auch noch Tage, nachdem ich das Buch gelesen hatte, wirkte es nach. Der Autor hat ein Stück deutsche Geschichte geschrieben, das jedem Leser, der historische Romane mag, gefallen wird. Manchmal fühlte ich mich in die Welt von "Loreley" von Kai Meyer versetzt, manchmal war ich traurig und wütend darüber, wie die Germanen von der Kirche brutal missioniert wurden.
Aber die Samen, die die Priesterin Lif von der Weltenesche aus den neun Welten mitgebracht hatte, sind gesäht.
Der Stil des Autors ist sehr flüssig, seine Beschreibungen der Götterwelt und der Neun Welten klar nachzuvollziehen.
Die romantischen Szenen sind sehr einfühlsam beschrieben und die Kriegsszenen sehr eindringlich.
Wer in der Gegend wohnt, in der der Roman handelt, wird seine Heimat (Hohensyburg bei Dortmund, Paderborn, Lippspringe etc). mit anderen Augen sehen und vielleicht selber mal nachforschen.
Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch.