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Bossa Nova
 
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Bossa Nova

Michel Van Dyke Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (27. September 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Smd Hom (Sony Music)
  • ASIN: B0002ONC54
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.711 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Herbst 4:34EUR 0,99
Anhören  2. Schläfst du schon 3:24EUR 0,99
Anhören  3. Telephon 3:35EUR 0,99
Anhören  4. Auseinander gehen 3:15EUR 0,99
Anhören  5. Kriegenwirschonwiederhin 3:28EUR 0,99
Anhören  6. Liebe so gut es ging 3:54EUR 0,99
Anhören  7. Ich nehme es zu schwer 2:55EUR 0,99
Anhören  8. Regenwahrscheinlichkeit 100% 3:54EUR 0,99
Anhören  9. Mehr Zeit 3:08EUR 0,99
Anhören10. Wir tun es trotzdem 3:46EUR 0,99
Anhören11. Neu in dieser Stadt 4:42EUR 0,99


Produktbeschreibungen

stern

Merken! Weitersagen! Der Songwriter und Produzent Michel van Dyke singt auf seinem neuen Album "Bossa Nova" (Home Records) melancholische Pophymnen, die ohne Wenn und Aber an die Kompositionen eines Burt Bacharach oder Phil Spector heranreichen. Wer die Ballade "Schläfst du schon" einmal gehört hat, wird sich wundern, warum Michel van Dyke nicht schon längst ein Superstar ist.

Biographie der Mitwirkenden

BOSSA NOVA heißt Michels neues Album, und das ist ein bisschen so, als nenne man seine Platte Rock, Vocal-Trance oder Stimmungsmusik – die perfekte Einladung zum großen Missverständnis.

Van Dykes Texte sind kurz, prägnant und finden immer den Punkt: „Für mich ist es nach wie vor das Erstrebenswerteste überhaupt, ein Songwriter zu sein, der mit wenigen Worten sehr viel sagen kann. Texte zu schreiben ist ein dauernder Prozess des Reduzierens eines Drehbuches auf den Kern einer Geschichte.“ Dabei geht für Michel im Zweifelsfall das Authentische vor dem Autobiographischen: „Ich möchte nicht, dass es zu persönlich wird. Ich will den Menschen etwas geben, womit sie sich identifizieren können. Und dann muss die Sprache auch noch gut im Song klingen. Beides ist mir viel wichtiger als irgendein autobiographischer Anspruch. Die Texte müssen natürlich authentisch sein, ich muss das genau so fühlen können wie ich es singe, aber ich muss das alles nicht zwangsläufig selbst erlebt haben – ich stelle mir auch sehr oft vor, wie ich mich in bestimmten Situationen fühlen würde.“

BOSSA NOVA ist viel mehr als Retro. Es klingt wie eine Platte von heute, bei der viele Klangquellen elegant ineinander fließen, aber gezielt auch Brüche und Schnitte zu hören sind. Ein bisschen wie Lego-Spielen: Es ist toll, wie realistisch das Gebastelte aussieht. Aber manchmal ist es auch wunderschön, die einzelnen Steine zu erkennen. Für Michel sind das aber nur nachrangige Fragen: „Das Wichtigste ist, dass die Elemente, die ich zusammenmixe in ihrem Verhältnis zueinander stimmen. Das eigene Gesicht dieser Platte ist mir eigentlich erst bewusst geworden, nachdem die meisten Songs fertig waren. Und dann konnte ich auch erst die drei oder vier Stücke aussortieren, die nicht in diese Stimmung passen.“ Deshalb gibt es keine lauten Stücke mehr: „Ich wollte ein Album machen, das man tatsächlich durchhören kann. Die Platten, die ich wirklich geliebt habe, haben immer eine ganz bestimmte Stimmung durchgehalten. DIE GROßE ILLUSION war eher ein normales Pop-Album – nach den Balladen kommt ein Uptempo-Stück, damit wir nicht einschlafen.“

Bei BOSSA NOVA wird trotz all der Ruhe, die die Songs ausstrahlen, erst recht keiner einschlafen. Dafür muss Michel nicht mehr auf die Pauke hauen. Seine klugen und gleichermaßen tief emotionalen Chansons entwickeln ganz von selbst diesen seltsamen Magnetismus, der den Daumen wie von Geisterhand gelenkt immer wieder zur Repeat-Taste gleiten lässt.

Michels Musik-Cocktail hinterlässt den Genießer wie ein guter Gin-Martini: gerührt, nicht geschüttelt. Und so wird aus vermeintlichem Easy Listening Michel van Dykes ureigene Genre-Nische, sein unanfechtbares Alleinstellungsmerkmal: Heavy Listening mit Hinhör-Zwang.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
M.E.I.S.T.E.R.W.E.R.K.!!!!!!!! 7. September 2004
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Selten darf man hierzulande solchen Liedern lauschen. Unsere französischen Nachbarn kennen sowas ja zuhauf. Von Benjamin Biolay zurück zu Serge Gainsbourg geht eine breite Linie der Pop Musik, des Chansons, des zeitlosen Songwritings, der opulenten Arrangements, der grossen Gesten. Wir hier müssen da schon ganz genau hinschauen, bis etwas von solcher Güte hervortritt. Beispiele, die mir einfallen sind "Krug 2 - Ein Hauch von Frühling" von Manfred Krug, wo Marvin Gaye und Heinrich Heine eine perfekte Liason eingehen, und ab sofort "Bossa Nova" von Michel van Dyke, der als Songschreiber die grossen Hits von Echt verfasste, aber als Solokünstler erst über 40 werden musste, um so einen Wurf hinzukriegen. Er bietet hier eine Essenz ewiger Popkunst, die in einer einfachen, anrührenden Sprache verfasst und von leichtfüssigen Mambo Sounds umspielt wird, die zu keiner Zeit ins Easy Listening abgleiten und niemals verraten, dass sie aus einem geschmackvollen 60er Jahre Ton Archiv geliehen und gesampelt wurden. Die Stimmung ist saftig-dunkelrot bis luftig-beige. Mal wie ein beinahe japanischer Herbst, dann wie ein südeuropäischer Spätsommer. Vorgetragen mit einer sanften, sich geschmeidig katzenhaft vortastenden Stimme, die mal schlau, mal verletzlich, mal tröstend klingt. Einmalig! Schmeisst Eure abgenudelten Norah Jones Platten weg und verliebt Euch in Michel van Dyke. Diese Platte lässt Euch nie mehr los!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Der niederländische Songwriter und Wahlhamburger Michel van Dyke hat Charme. Abgesehen davon, dass das bis zu seiner wohlwollend beachteten ersten deutschsprachigen Scheibe „Die große Illusion" nur wenige honorierten. Das lag vor allem daran, dass ihn kaum jemand kannte, obwohl er mit Produzenten wie Midge Ure oder Mike Hedges (Manic Street Preachers, Travis, U2) zusammen gearbeitet hat und Filmmusik für "Crazy" und "Anatomie" schrieb. Und nicht nur das. 1991 wurde sein Album „One life" vom britischen Musikmagazin NME in die Top 50 der besten internationalen Veröffentlichungen aufgenommen und 1996 begleitete er Oasis auf ihrer Deutschlandtournee. Damit nicht genug. Mit "Du trägst keine Liebe in Dir" landete er für die Flensburger Jungs von „Echt" nicht nur einen Hit, sondern gewann sogar den „Echo".

Scheinbar fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit legt der 43-Jährige nun mit „Bossa Nova" sein sechstes Album vor. Hinter diesem Titel verbirgt sich nicht der brasilianische Gesellschaftstanz, sondern vielmehr das entspannt-lässige Lebensgefühl der späten 50er und frühen 60er Jahre. Eine ausschließlich im Nachhinein verehrenswerte Zeit zwischen bodenständig verklemmtem Spießertum und in Fototapeten-Bergidylle verbannte Wohnlandschaftsmodelle. Heute ein weit verbreiteter Einrichtungstrend im Retro-recycelten Loungelook. Deutsches Liedgut mit beschwingt-mäßigem Tempo wird in elf tief emotionalen Chansons, dezenter Perkussion und viel Klavier instrumentiert. Die Zeit der großen Unterhaltungsmusik kehrt in entspannter Wehmutsstimmung wieder - unterbewusst auf Dauer-Repeat. Denn der von Natur aus schwerer zu ertragende deutsche Schlager wird so charmant in ein anschmiegsames Gewand leichtfüßiger Melancholie gehüllt, dass sich zeitlose Gefühle in entspannter Atmosphäre offenbaren können. Kluge und gelassene Worte, die nie zu persönlich werden, mit denen sich der gewillte Hörer aber leicht identifizieren kann, wenn er möchte. Gefühlsbetonte Poesie, die in enger Nachbarschaft mit einem klassischen Schlagerklischee wohnt.

Wer "Ich werd' mich mal wieder an den Herbst gewöhnen" zum ersten Mal hört und dabei im Auto sitzt, wenn es gerade wieder einmal regnet, fährt geradezu der Sonne entgegen in das van Dyke-Imperium. Scheibenwischer an und der zarten Intonation des Streichorchesters folgen, da wird der Himmel von alleine wieder hell. Auffallend gut harmonieren Text und musikalische Begleitung bei "Auseinander Gehen" und "Liebe So Gut Es Ging".

Elf kleine und große Geschichten in einer ähnlichen Grundstimmung, mit unglücklichen Umständen und in einer pittoresken Situation, verleiten zum genauen Hinhören und Schmunzeln. Stets ungewiss ist ihr Ausgang, aber beschwingt und mit dem Fuße wippend, liegt etwas zuversichtlich-versöhnliches in der Luft. "Kriegenwirschonwiederhin"-Stimmung mit hohem Mitsummfaktor. Und noch etwas: Falls demnächst bei dem ein oder anderen vielleicht eine Nachtschicht ansteht, unbedingt Titel 3 einprogrammieren. Da schläft garantiert keiner ein.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Michel van Dyke ist leider einer von denjenigen, die - egal was in der Musik gerade gut und schön ist - eher am Rand als Geheimtipp herumkrebsen.
Mit dem neuesten Album "Bossa Nova" wünsche ich ihm die verdiente Aufmerksamkeit und einen kleinen Hype.
Deutsch zu singen ist sicher eine gute Idee, wo doch deutsche Musik im Moment im Aufwind ist - vor allem wenn man so wache und schöne Geschichten zu erzählen hat wie van Dyke. So sind die Texte von berührender schlichter Beobachtungsgabe und ohne verkitschte Klischees. Wie in guter Musik geht es viel um Trennung, Mißverständnisse, verpaßte Chancen, Liebe die sich findet und Liebe, die sich trennt.

Der musikalische Unterbau erinnert von Ferne an Benjamin Biolay, Stephan Eicher und Kante. Van Dyke veredelt die Lieder mit einem verhangenen James Bond-Charme. Kleinere Soundspielereien, Loops und Samples geben die Prise Easy-listening-Club-Atmosphäre- während Geigenteppiche hindurchwehen und Percussion-Beats Sechziger-Atmosphäre heraufbeschwören.

Ein wunderbares Album, dass sich für den im ersten Lied besungenen Herbst eignet, für Liebestrauernde und für Agenteneinsätze in Saint Tropez.
Und wenn es nicht viele wissen wollen, so bleibt es eben mein Geheimtipp.

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Michel van Dyke ein Hochgenuß deutscher Popmusik
Texte und Musik die einfach den Nerv treffen und ich hoffe er bringt mal wieder was Neues.
Veröffentlicht am 31. Dezember 2009 von Martin Chromik
Chef D'oeuvre!
An absolute masterpiece.
Michel Van Dyke is the best thing that ever happened in pop!
Veröffentlicht am 17. Mai 2008 von Xanthippe
Wunderschöne Songs...
Die wahrscheinlich schönste Cd, die ich habe.
Die Songs sind wunderbar melancholisch und grade die Single
"Schläfst du schon? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Januar 2008 von Jasmin
Leichter Träum-Pop für den Herbst
Michel van Dyke erhebt in "Bossa Nova" keineswegs den Anspruch, die deutsche Musikszene als mitteleuropäischer João Gilberto zu revolutionieren - das Album ist klares... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2007 von L. Berger
gut - aber mit der Zeit langweilig
Deutschsprachige Popmusik, irgendwie melancholisch und sentimental, mit eingängigen Melodien und bedeutungsvollen Texten - das ist Musik von Michel van Dyke. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2005 von Dr. Rene Zimmermann
gestern live gesehen!
als ich gestern bei einem annett louisan konzert war, kam die vorband auf die bühne. zuerst war ich skeptisch, doch was michel van dyke da ablieferte (ich kannte ihn bisher ja... Lesen Sie weiter...
Am 19. März 2005 veröffentlicht
Sechs Sterne und mehr! MICHEL BRINGT DIE MUSIK!
Nun verfolge ich seit "Reincarnated" aktiv alle Veröffentlichungen von Michel van Dyke und seine Kreativität hat sich stets gesteigert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2004 von Monika van de List
Bewegend: van Dyke operiert am offenen Herzen
„Bossa Nova" ist ein Grundlagenwerk, wie es nur alle paar Jahre in Deutschland erscheint. „Das bin zu 100% ich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2004 von Rockhörnchen
Bewegend: van Dyke operiert am offenen Herzen
„Bossa Nova" ist ein Grundlagenwerk, wie es nur alle paar Jahre in Deutschland erscheint. „Das bin zu 100% ich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. September 2004 von Rockhörnchen
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