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am 28. Januar 2012
Seit einigen Jahren fliege ich öfter, auch oft längere Strecken (8 bis 12 Stunden). In letzter Zeit sind auch einige Kollegen etwas lauter geworden (Musik und Gepsräche) so dass es manchmal schwer ist sich zu konzentrieren. Ich habe mich dann endlich entschlossen Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC: active noise canceling) zu kaufen.

Ich habe viel im Internet gesucht und viele Rezensionen und Tests auf diversen Seiten gelesen. Es gibt einige ANC-Kophörer aber ich habe meine Alternativen auf folgende 4 begrenzt: Bose QuietComfort 15 (ca. 350 EUR), Sennheiser PXC 450 (ca. 275 EUR), Sony MDR-NC200D (ca. 150 EUR) und Panasonic HP-HC700E (ca. 120 EUR).
Im Endeffekt sind das Kopfhörer in allen Preisklassen ab der mittleren Preisklasse.

Ich habe dann alle 4 Kopfhörer getestet und verglichen und hoffe euch damit bei eurer Wahl helfen zu können. Alle Bewertungen sind subjektiv und ich muss sagen ich bin kein echter Audiophil, erwartet also keine fachliche Kommentare :)

== Geräuschreduktion ==

Man soll sich im Klaren sein, dass bei der Geräuschreduktion nur niederfrequente Geräusche (Brummen des Flugzeuges, Klimaanlage, PC-Lüfter, etc..) herausgefiltert werden und nicht höherfrequente Geräusche (z.B. Gespräche). Ich konnte leider nicht im Flugzeug oder Zug testen, aber ich habe alle Kophörer bei folgenden Bedingungen getestet:
- Gespräche (in einem ca. 20qm Raum)
- andere Tests: Schleudergang der Waschmaschine (800 Umdrehungen / Minute), Küchenhaube, PC-Lüfter bei 100%. Ich denke, dass es im Flugzeug von der Geräuschreduktion her ähnlich sein wird.

Platz 1: Bose QC 15, Note 5/5
Eindeutiger Sieger mit erheblichem Abstand. Das erste Mal im Büro eingeschaltet, und dann war Ruhe, einfach unglaublich! Klar, Gespräche werden noch wahrgenommen aber nur dumpf, und das im gleichen Raum. Gespräche außerhalb meines Büro habe ich fast nicht mehr wahrgenommen (ganz ganz leises dumpfes Geräusch), einfach genau das was ich brauche zum konzentrierten Arbeiten. Auch alle anderen Tests waren sehr erfolgreich, die Geräusche werden sehr gemindert und es bleibt nur noch ein meistens (sehr) leises Rauschen.
Das weiße Rauschen ist meiner Meinung nach so gut wie nicht wahrnehmbar.
Die passive Rauschunterdrückung durch das Umschließen der Ohren ist auch gut und filtert schon gut Geräusche raus.

Platz 2: Panasonic HP-HC700E, Note 3,5/5
Die passive Rauschunterdrückung ist schon gut und dämpft schon einige Geräusche. Bei aktivem NC sind Gespräche im Büro noch wahrnehmbar aber schon gut gedämpft (halt nicht so gut wie beim Bose). Die anderen Tests waren auch zufriedenstellend, es bleibt noch ein (ordentlich leises) Summen. ABER der große Nachteil ist das weiße Rauschen, was auch in ruhiger Umgebung deutlich wahrnehmbar ist. Deswegen würde ich fast tendieren eher 3/5 als Note zu geben, aber im Vergleich mit den anderen beiden bekommt er noch 0,5 dazu.

Platz 3: Sony MDR-NC200D, Note 2,5/5
Die passive Rauschunterdrückung ist ok (ausreichend) aber dämpft nicht so viel die Geräusche. Bei aktivem NC sind Gespräche im Büro fast so gut wie ohne wahrnehmbar, da bringt dieser Kopfhörer fast nichts. Ich finde dafür den Panasonic passiv besser als der Sony mit aktivem NC.
Die anderen Tests waren ok, die Geräusche werden gemindert aber man hört noch ein wahrnehmbares Surren. Die AI-NC Taste ist für mich nur Marketing und nicht so praktisch, dabei soll der Kopfhörer je nach Umgebung der beste Modus zur Geräuschreduktion selbst aktivieren, aber ich habe keinen merklichen Unterschied festgestellt. Außerdem habe ich oft auf der Taste gedrückt, als ich den aufgesetzten Kopfhörer anpassen oder entfernen wollte.
Mehr oder weniger praktisch ist die Monitor-Taste um z.B. im Flugzeug mit dem Flugpersonal zu reden für die Getränke / Mahlzeiten.
Also wenn euch die ANC sehr wichtig ist würde ich den Sony nicht kaufen.

Platz 4: Sennheiser PXC 450, Note 2/5 bzw. 1,5/5
Ich kann mir das nicht anders erklären, das muss ein Montagsgerät sein. Von den Rezensionen und Tests die ich gelesen hatte, hatte ich große Hoffnung mit diesem Kopfhörer. Das war aber meine größte Enttäuschung!
Die passive Geräuschreduktion ist ok aber nicht wirklich gut. Das aktive NC hat mich aber vollkommen enttäuscht für diese Preisklasse. Bei allen Tests wurden die Geräusche zwar gemindert aber nicht hervorragend. Aber das größte Problem ist daß ich im linken Ohrhörer ein sehr wahrnehmbares und unangenehmes Brummen habe, vor allem wenn ich den Kopf nach rechts drehe... Die Talk-Through Funktion funktioniert aber ich finde es klingt schon komisch, auch wenn ich im Flugzeug nur kurz mit dem Flugpersonal reden sollte würde ich lieber den Kopfhörer abnehmen.
Es muss irgendwie defekt sein, da ich aber nicht vor habe den Kopfhörer umzutauschen muss ich leider diese schlechte Note abgeben, auch wenn das für den Vergleich vielleicht nicht so fair ist.

== Klang ==

Alle Kopfhörer wurden mit Klassik, Jazz und basslastige Musik getestet, bei gleicher Lautstärke und immer die gleichen (Teile von) Songs. Die Bewertungen hier sind eigentlich relativ zu den verglichenen Kopfhörer. Im Vergleich mit richtigen Kopfhörer (ohne ANC) würden sie alle schlechter abschneiden.

Platz 1: Bose QC 15, Note 4/5
Guter Klang, ordentlich Bässe, sehr gute Lautstärke (das war der lauteste Kopfhörer zusammen mit dem Sony). Es gibt mit Sicherheit Kopfhörer mit einem viel viel besseren Klang, aber rundum war ich damit zufrieden vor allem im Vergleich mit den drei anderen. Für die Arbeit oder im Flugzeug ist das ja absolut ausreichend.

Platz 2: Sony MDR-NC200D, Note 4/5
Ja, trotz gleicher Note wie der Bose bekommt der Sony den 2. Platz. Von allen 4 ist der Sony der einzige ohraufliegende Kopfhörer. Obwohl er eigentlich ganz gut klingt finde ich es besser ohrumschliessende Kopfhörer zu haben um die Musik zu geniessen. Es fehlen ein bißchen an Bässe, da ist Bose besser finde ich. Die Lautstärke ist sehr gut, ich würde sagen er war ein Tick lauter als der Bose.

Platz 3: Panasonic HP-HC700E, Note 2,5/5
Der Klang ist ok aber nicht besonders, Bässe sind schwach, die Lautstärke ist ok. Ich hätte ein bisschen mehr erwartet, auch wenn es der günstigste Kopfhörer ist. Was aber eigentlich gar nicht geht ist dass man ein kleines Surren hört, wenn der Kopfhörer angeschlossen ist aber keine Musik abspielt, das gab es bei den anderen Kopfhörer nicht. Entfernt man das Kabel ist das Surren weg. Das ist eigentlich schade und deswegen habe ich 0,5 entzogen.

Platz 4: Sennheiser PXC 450, Note 2/5
Und wieder, der Kophörer muss irgendwie defekt sein, ich kann mir nicht erklären, dass bei der Preisklasse der Klang so passabel ist. Die Bässe sind schwach und die Lautstärke ist nicht so gut. Das war der leiseste Kopfhörer von allen vier. Er hat zwar zwei Knöpfe an der Seite um die Lautstärke zu regeln aber verglichen mit den anderen bei Werkseinstellung ist das leise.

== Tragekomfort ==

Platz 1: Bose QC 15, Note 4/5
Sehr angenehm zu tragen, auch für längere Zeit. Ich habe ihn bisher nur eine Stunde am längsten getragen ohne Schmerzen. Ich habe zwar nach der Zeit ein bisschen Druck um die Ohren gespürt aber es ist ok, ich bin auch ein bisschen empfindlich.
Die Ohrmuscheln sind weich und angenehm, bieten genug Platz für normale bis etwas grössere Ohren. Der Kophörer drückt nicht auf den Kopf und ist leicht, man spürt ihn fast nicht auf den Kopf.

Platz 2: Sennheiser PXC 450, Note 4/5
Endlich kann ich mal den Sennheiser eine gute Note geben. Die Ohrmuscheln sind wie beim Bose weich und angenehm und bieten viel Platz auch für sehr große Ohren. Den Kopfhörer kann man bestimmt auch für längere Zeit tragen, habe ich aber nicht getestet wegen der bisher erwähnten Mängel. Ich spürre nur ein ganz leichtes Drücken wenn er aufgesetzt ist im Vergleich zum Bose, und er fühlt sich auch schwerer an, deswegen der zweite Platz trotz gleicher Note.

Platz 3: Sony MDR-NC200D, Note 3,5/5
Recht angenehm zu tragen obwohl ich es nicht gedacht hätte, da der Kopfhörer ohrenaufliegend ist. Die Ohrmuscheln sind auch weich und angenehm und der Kopfhörer sitzt gut auf den Ohren. Er ist ziemlich leicht (auch klein) und man würde ihn fast nicht spüren wenn man nicht den Druck auf die Ohren hätte. Man muss das nicht falsch verstehen, der Druck muss da sein, der Kopfhörer liegt ja auf den Ohren. Aber nach längerem Tragen ist das bei meinen Ohren etwas unangenehmer als ohrenumschliessende Kopfhörer, also nicht so unbedingt zu empfehlen wenn man empfindlich ist und den Kopfhörer länger tragen möchte.

Platz 4: Panasonic HP-HC700E, Note 2/5
Durch die Verarbeitung des Kopfhörers finde ich das Ganze ziemlich starr. Die Ohrmuscheln sind nicht so weich wie bei den anderen drei aber sie sind noch angenehm. Sie sind aber etwas klein finde ich, normale Ohren passen rein aber gerade so. Der Kopfhörer drückt aber an den Seiten, bei mir wäre ein längeres Tragen nicht möglich. Der Kophörer ist vielleicht bei Leute mit kleinem Kopf angenehmer aber ich würde ihn bzgl. Tragekomfort nicht empfehlen.

== Verarbeitung ==

Platz 1: Sony MDR-NC200D, Note 5/5
Klein, schick, matt, gutes und weiches Polstermaterial, nicht zu sehr plastikmässig, da kann ich nur Sony loben. Der Batterieeinfach ist auch gut verarbeitet und sehr einfach zu öffnen, alles in allem gut gemacht.

Platz 2: Bose QC 15, Note 4/5
Recht klein, schlicht, matt, weiches Polstermaterial. Das Plastikmaterial ist nicht so schön wie beim Sony, bei dem Preis hätte Bose besseres Material anbieten sollen. Auch der Knopf zum Ein-/Ausschalten hätte etwas schicker sein können. Trotzdem rundum gut. Der Batteriefach ist recht einfach zu öffnen.

Platz 3: Sennheiser PXC 450, Note 3,5/5
Recht groß, nicht sehr schlicht, matt, aber weiches Polstermaterial. Das Plastikmaterial wirkt billiger als beim Bose und da der Kophörer auch grösser ist merkt man das mehr. Der Batteriefach wirkt billig und ist etwas schwerer zu öffnen finde ich, das ist alles bei dem Preis nicht wirklich ok.

Platz 4: Panasonic HP-HC700E, Note 3/5
Recht klein, schlicht (je nach Geschmack), Klavierlack-Optik, weiches Polstermaterial aber etwas härter als alle andere drei. Auf dem Kopfhörer ist mehr Plastik als bei den anderen zu sehen. Der Batteriefach ist nicht sehr gut durchdacht worden. Da muss man die ganze linke Ohrmuschel abnehmen, ich könnte verstehen dass einige Angst haben könnten, den Kopfhörer dabei kaputt zu machen nach einiger Zeit.

== Fazit ==

Bevor ich den Kopfhörer bekommen habe war ich überhaupt nicht überzeugt, dass er seinen Preis wert war. Ich finde den Preis immer noch etwas zu teuer, aber jetzt verstehe ich warum er teurer ist als die anderen, man bekommt das wofür man zahlt.
Der Klang ist für mich gut aber der Highlight ist eindeutig die Geräuschreduktion. Ich habe vor allem bei Gespräche keine Wunder erwartet aber ich wurde doch sehr positiv überrascht und beeindruckt von der Technik die Bose gezaubert hat. Das ist einfach der beste ANC Kopfhörer, man kann endlich Stille geniessen.
Die Verarbeitung ist gut, nicht zu viel Plastikmaterial und schön weiches Polstermaterial. Die Ohremuscheln sind groß genug für normale bis etwas größere Ohren, sodass ein längeres Tragen kein Problem ist.

Es gibt einige Leute die sich darüber beschweren, dass man keine Musik hören kann falls die Batterie leer ist. Klar es ist ein Nachteil, aber ehrlich gesagt, man kann locker mehrere Akkus in der Tragetasche mitnehmen und mit ca. 30 Std. Laufzeit (habe ich nicht geprüft, es sind 35 Std. vom Hersteller angegeben) soll das alles kein Problem sein. Wenn man einen ANC Kopfhörer kauft, dann soll er auch eingeschaltet sein, also ist das für mich kein echter Negativpunkt. Bei den meisten ANC Kopfhörer beschweren sich sowieso die Leute, dass der Klang schlechter ist wenn das NC nicht eingeschaltet ist.

Trotz allem finde ich den Preis immer noch zu teuer, in den USA kostet der Kopfhörer 299 USD, also sollte er hier 299 EUR kosten, daher doch 1 Stern Abzug. Sucht man ein bißchen in der EU bekommt man ihn aber günstiger :) Aber wenn ich einen ANC Kopfhörer empfehlen sollte, dann nur diesen.
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am 12. Dezember 2011
Der Purist weiss, dass HiFi nur stationär möglich ist. Aber das Dauerdröhnen im Flugzeug und Zug macht kompromissbereit. Ich hatte erst teure In-Ears probiert, auch da gibt es ja welche mit guter Schallisolierung. Nicht überzeugend.

Also hab ich mir mal diesen Bose Kopfhörer bestellt, schlimmstenfalls geht er halt an Amazon zurück. Der Purist mag ja Bose nicht, viel Design und US-Marketing für allenfalls mittelmässige Technik. Der Purist hasst überhaupt die Vorstellung, dass das sorgfältig hergestellte Audiosignal erst von MP3 Codecs zerhackt, von schwachbrüstigen Mobilgeräten "verstärkt" und dann nochmal von einem Kopfhärer mit irgendeinem eigens produzierten Anti-Schall, was soll das überhaupt sein, zusammengemischt wird.

Ich hatte also wenig Erwartungen, als ich zwei Stunden nach dem Abflug den Kopfhörer aufsetzte - aber dann, totale Überraschung: Die Dämpfung des Flugzeugdröhnens ist sensationell, die Audioqualität absolut befriedigend, also oberes Mittelfeld, sehr duftige klare Trennung mit betontem Bass, kleine aber gut aufgeteilte Bühne, und vor allem eine unter den Umständen sensationelle Dyanmik. Klassikliebhaber kennen das Phänomen, dauernd am Lautstärkeregler drehen zu müssen, weil störende Umgebungsgeräusche die Pianissimi schlucken. Also nochmal: Kein auch nur annähernder Vergleich zu meinem AKG 701, aber der braucht auch Umgebungsruhe. Äpfel und Birnen. Ich habe zum ersten mal einen wirklich ruhigen Transatlantikflug gehabt.

Was mich noch mehr überzeugt hat sind die cleveren kleinen Details. Die sehr zweckmässige Box, die flach eindrehbaren Muscheln, ein kleines (per Klettverschluss abnehmnares) Netz für Kabel und Flugzeugadapter, ein kleiner schaltbarer Widerstand, um die aggressiv aufgedrehten Signale des Flugzeug Bordentertainments runterzudimmen. Dann haben die auch noch kleine Empfehlungskarten beigelegt, falls man mal angesprochen wird - erst dachte ich, ganz schön überheblich diese Bose Jungs, aber ich bin auf dem einen Flug zwei dieser Karten losgeworden. Obwohl Sennheiser und Sony den Markt erkannt haben, sind ihre Produkte nicht konkurrenzfähig. Wer oft fliegt, ist oft vom Lärm genervt und schaut nicht so auf den Preis, der natürlich zu hoch ist.

Und während ich das im Hotelzimmer schreibe, den Kopfhörer auf dem Kopf, steht urplötzlich das Zimmermädchen vor mir, ich hatte sie einfach nicht klopfen gehört...
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am 6. März 2012
Auf der Suche nach vernünftigen Noise Cancel Hörern für meine reichlichen Flug/Hotel Trips bin ich nach Recherche bei den Bose QC 15 geblieben - vor Ort Tests mit den QC 3 schlossen diese schnell aus, da die NC Fähigkeiten schlechter sind als die der QC 15 und für mich zu basslastig/dröhnend waren (bei besserem Trage Komfort).

Die NC Fähigkeiten sind als sehr gut zu bewerten, einen ähnlichen Effekt kannte ich bisher nur von den guten alten BW Artillerie "Tannenbäumen", wobei die QC15 Sprache/höhere Frequenzen gut durchlassen.

Der Klang und die Verarbeitung ist allerdings für die Preisklasse als insgesamt ausreichend zu bewerten. Klanglich hat man nie den Eindruck "nah dran" zu sein, sonder immer einen leicht "unnatürlichen"/distanzierten Klang. Hörproben mit C.Scott "The Eraser" oder Colin Hay "Overkill (Accoustic)" sind gut, da wenig Basslastig, Rockige Stücke wie z.B. die neue Van Halen (z.B.:"Tattoo") kommen einfach nicht druckvoll herüber - hier sind bereits meine Sennheiser In-Ear f.ca. 100 EUR überlegen.

Insgesamt läßt sich Bose die Technologie und das Branding teuer bezahlen - wobei die typische, unverschämte Wechselkurs Berechnung in DE sein übriges leistet (299 USD = 229 EUR und nicht 339 EUR!). Ein realistischer Preis wäre irgendwo bei 150-180 EUR max.

Insgesamt werde ich die Bose wohl behalten, da der Ruhe Effekt für mich kaum zu bezahlen/ersetzen ist und nur deswegen 4 Sterne - dennoch ein teures Vergnügen . P/L Verhältnis eher 2 von 5 Sternen!

Weitere Cons:
- Für Schlafen (seitlich) sind die Hörer zu gross/breit, mit weichem Kissen geht es halbwegs
- Kein Auto Switch Off, man sollte immer Ersatz Batterien dabei haben
- Nicht ohne NC zu benutzen - also immer im Batterie Betrieb
- Kabel wenig wertig - sollte man vorsichtig behandeln

UPDATE 2013:
Nach einem Jahr Nutzung zeigen sich keinerlei Abnutzungs- oder Mangelerscheinungen. Selbst das dünne Kabel hat dank vorsichtiger Behandlung und des stabilen mitgelieferten Case gut gehalten. Ich hatte kurz nach dem Kauf die Gelegenheit die ersten Parrot Zik zu testen, die mE in Punkto Design/Bedienung und Klang(Bluetooth!) deutlich besser sind, aber beim NC einfach nicht mithalten können. Insgesamt bereue ich den Kauf nicht.

UPDATE n. 2 Jahren(2014):
Die QC15 sind mittlerweile durch die QC20i(Inear) ersetzt worden. Kurz gesagt: Sie verbinden die Vorteile der QC15 bei Beseitigung aller oben genannten Nachteile (Größe, Akku wird per USB geladen etc.) bei mindestens gleichbleibender Klang und NC Qualität.
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am 24. Februar 2012
Ich saß am Flughafen in London und hatte eine Menge Zeit. Wie sonst auch wollte ich diese tot schlagen in dem ich mir mein Buch vorknöpfe und ein wenig lese. Da setzte sich eine junge Frau neben mich und hatte ebendiese Kopfhörer auf. Ich sah den Schriftzug QuietComfort auf der einen Ohrmuschel und erinnerte mich, mal etwas über Kopfhörer mit Noice Cancellation gelesen zu haben.
Ich sprach Sie also darauf an und Sie schwärmte mir das blaue vom Himmel und bot mir an, es doch einfach mal auszuprobieren. Gesagt getan und ich wäre fast vom Stuhl gekippt, so deutlich war der Unterschied! Keine 5 Minuten später hatte ich das Teil in einem der Shops gekauft (sogar zu einem günstigeren Preis als hier in Deutschland - juhu :D) und das Lesegefühl war komplett anders. Ich finde den Preis zwar recht hoch, aber wenn man auf Preis/Leistung achtet, so kann ich damit gut leben.
Mittlerweile ist der Kopfhörer aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auf Flug-, Bahn- und Autoreisen - man sollte dabei übrigens Beifahrer sein ;)) - kann ich entspannt schlafen, lesen oder Musik hören.

Wenn einen der Kopfhörer von der Außenwelt abschottet, wird einem erst mal bewusst, wie stark man Tag für Tag einem allgegenwärtigen Rauschen im Hintergrund ausgesetzt ist.

Meine Erfahrung zieht sich über alle Musiksparten und auch Hörbücher. Der Klang ist ordentlich, aber reicht natürlich nicht an eine gescheite Anlage zu Hause ran. Wer unbedingt klassische Musik mit Spitzenklang hören will, sollte von Kopfhörern ohnehin Abstand nehmen und sich daheim von gescheiten Boxen oder direkt live beschallen lassen.

Nochmal kurz die Fakten zusammengetragen:
Pro:
- Geräuschunterdrückung ist top!
- Tragekomfort für mich als Nicht-Brillenträger optimal
- Klang ist für meine Ohren echt gut
- Transportbehältnis ausgeklügelt
- abnehmbares und schön langes Kabel
- Kabel mit Mikrofon und Steuertasten funktioniert einwandfrei an iPhone, iPad und Lappi mit Kombi-Headset-Port (perfekt für Skype)
- aufgrund der kaum benötigten Lautstärke gerät auch kaum etwas vom Gehörten nach außen

Contra:
- Nicht ohne Geräuschunterdrückung nutzbar

Von mir aus eine ganz klare Kaufempfehlung.
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am 17. Oktober 2012
Nach einem Atlantikflug entstand der Wunsch nach einem geschlossen Kopfhörer, da ich bitterlich feststellen müsste, dass ein offenes System in einer derartigen Umgebung schlicht unbrauchbar ist.

Eigentlich ein klarer Fall für ein Bose NC Modell. Aber ich mag diese Marke einfach nicht und verbinde mit diesem Namen Plastik und unterdurchschnittliche Wiederqualität zum aufgerufenen Preis. Auch der QC 15 ist nicht gerade ein Schnäppchen mit annähernd 350,- €.

Da sagte mir der B&W P5 von seinem ersten äußeren Eindruck doch deutlich mehr zu. Gute Bewertungen und Testberichte überzeugten mich, zumal ich einerseits nicht einen "analytischen" Kopfhörer haben wollte und andererseits für Zisch - Bumm Kopfhörer a la Dr. X inzwischen doch deutlich zu alt bin.
Nun lagen sie da. Der erste Eindruck vom Bose hinsichtlich Optik und Haptik bestätigte alle meine Vorurteile. Was für unsäglicher Plastikbomber!
Dagegen wirkt der P5 einfach nur edel, hochwertig und elegant.
Es folgte die erste An- und Hörprobe.
Der P5 sitzt (zu) stramm und liegt auf den Ohren. Der QC 15 umschließt die Ohren und sitzt sehr bequem. Aber die Ohren werden nach längerem Hören unangenehm warm. Das passiert beim P5 eher nicht, da dieser bereits lange Zeit zuvor abgesetzt worden ist.

Zur Geräuschunterunterdrückung der Umwelt: der B&W dämmt erstaunlich gut für seine kompakte Größe. Doch dieses Testkriterium ist das Revier des Noise-Cancelling Systems von Bose! Es funktioniert beeindruckend gut, mit dem kleinen Manko, dass ein minimales Rauschen in Musikpausen hörbar ist.
Im Flugzeug konnte ich das System noch nicht testen, aber die Ergebnisse von schnellen Autobahnfahrten (natürlich als Mitfahrer) sind frappierend gut. Man erschrickt sich regelrecht nach Abnehmen des Kopfhörers, wie laut ein Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse doch ohne QC 15 ist.

Nun werden HiFi-Experten die Nase rümpfen, denn als Quelle diente neben Cyrus-Komponenten hauptsächlich ein iPad.
Hier sollte nun die große Stunde des B&W schlagen. Doch es kam anders. Insbesondere die fehlende räumliche Abbildung - die Musik lag einfach nur auf den Ohren - und eine wenig ausgeprägte Spielfreude, trübten den optisch so hervorragenden Eindruck nachhaltig. Es fehlt einfach die Musikalität. Vielleicht ist der P5 auch nur der "ehrlichere" Kopfhörer, da er an der Heimanlage ordentlich, wenn auch nicht wirklich überzeugend, spielte. Am iPad gefiel eigentlich nur der höhere Pegel. Alles hört sich irgendwie emotionslos und blutleer an. Schweren Herzens ist mein heimlicher Favorit P5 zurückgegangen und das häßliche Entlein QC 15 geblieben.

Klang: 4 Sterne
Geräuschunterdrückung: 5 Sterne +++
Optik / Wertigkeit: 2 Sterne
Praktischer Nutzen: 5 Sterne
P/L-Verhältnis: Bose-like ;-)

Persönliche Endnote: 4 Sterne
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am 8. November 2011
Ich habe einen Kopfhörer gesucht, der mich täglich auf dem
Weg in die Hamburger City begleitet. Er sollte angenehm zu tragen,
leicht, eine gute Klangqualität besitzen und vor allem die Umwelt-
und Verkehrsgeräusche deutlich reduzieren.

Zunächst hatte ich mein Glück mit einem Sennheiser "Noise Guard" Kopfhörer
versucht, war aber nach einiger Zeit etwas enttäuscht von der schwachen
Außengeräuschreduzierung und dem immer vorhandenen Rauschen im Kopfhörer.

Der QuietComfort 15 von Bose macht hier einen deutlich besseren Job.
Ist die Noise Cancelling Funktion einmal aktiviert kann man sich herrlich der
Stille hingeben - ob man nun im Flugzeug, an einer Straßenkreuzung oder
in der Bahn.

Das geringe Gewicht und die weichen Ohrmuscheln machen den Kopfhörer fasst
vergessen, ebenso die Möglichkeit das Audiokabel vom Gerät zu trennen.

Die Klangqualität ist, wie man es von einem Bose Gerät erwarten kann, grandios und
unvergleichlich gut.

Der höhere Preis ist aus meiner Sicht angemessen wenn man bedenkt, dass
man hier auch in ein Stück täglicher Lebensqualität investiert.

Einziges Manko ist die nicht vorhandene Lautstärkenregulierung am Kabel.
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am 4. November 2013
... und was er nicht kann, dann ist er klar zu empfehlen.

Wenn man vor dem Kauf etwas nachforscht, dann erfährt man, dass die NC-Kopfhörer (Bose wie andere) besonders gut sind rausch-artige Geräusche (wie eben Flugzeugturbinen) zu filtern, und weniger gut um Stimmen zu filtern. Stimmen sind zwar leiser, und klingen so als ob man mit einem Equalizer die Bässe runtergeregelt hat, man kann sie aber immer noch hören. Wer im Großraumbüro absolute Stille erwartet, wird enttäuscht werden.

Ich habe den Kopfhörer mit meinem Staubsauger und auf einem A-320 (Sitzreihe 5, also vor den Turbinen) getestet. Im Flugzeug war ich total begeistert: es war fast so als würde man den Flieger ausschalten - ich würde sagen mindestens 90% sind weg.

Beim Staubsauger war immer noch ein Rauschen zu hören, der WOW-Effekt stellte sich aber ein, nachdem ich nach 10 Minuten die Kopfhörer wieder abnahm - der Unterschied war gewaltig.

Man kann den Kopfhörer auch ohne Kabel verwenden (nur NC). Wenn man Musik hören will, muss man ihn einschalten, ohne Batterie geht nichts.

Zwei Kabel sind beigelegt (Apple (Fernbedienung) und andere) sowie ein Audio-Adapter für Flugzeuge. Kopfhörer kommt in einer stabilen Box, Verarbeitungsqualität ist gut.

Sound:
Es gibt sicher besseres, aber für Filme/Videos/Musik in einem lauten Flugzeug ist er tadellos. Wer high-end will, braucht keine NC-Kopfhörer.

Für mich eine Kaufempfehlung, habe es nicht bereut (trotz des stolzen Preises).

UPDATE DEC 2013:
Langstreckenflug Wien->London->Miami->Cancun und zurück. Hinter den Düsen gesessen. Immer noch die erste Batterie.
Zum Sound: definitiv nicht so gut wie high-end, aber gut genug für Videos oder Musik und angesichts der Geräuschkulisse im Flugzeug nicht das entscheidende Kriterium.
Immer noch klare Kaufempfehung.
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am 28. November 2012
Ja, ich muss es zugeben: Die Bose QC 15 sind die Kopfhörer mit dem derzeit am besten funktionierenden Noise-Cancelling. Im Reisebus, der Bahn und vermutlich auch im Flieger (habe für den Test nicht extra einen Flug buchen wollen) bieten Sie einen immensen Komfort durch die Reduzierung des tieffrequenten Lärms und somit auch eine wunderbare Basis für mobilen Musikgenuß. Hierzu muss ich vermutlich nicht mehr viel Schreiben. Alleine die passive Dämpfung mittels der ohrumschließenden Lederpolster ist schon super.

Diese Basis wird aber leider überhaupt nicht genutzt, denn die eigentliche Klangqualität ist ehrlich gesagt maximal gehobenes Mittelmaß und wird von einigen Kopfhörern der 30 Euro Klasse überboten. Der Bassbereich ist vollkommen künstlich aufgedickt und die Höhen ebenfalls unangenehm erhöht. Die Mittendarstellung leidet somit enorm und von HiFi, also der klangneutralen Reproduktion des Quellmaterials, kann hier nicht im geringsten die Rede sein.
Mit diesen wohl beabsichtigten Klangverfälschungen trifft Bose aber vermutlich genau die Erwartungshaltung vieler unerfahrener Hörer - nämlich "fetten" Sound. Schade eigentlich, denn hier wäre Weniger tatsächlich Mehr gewesen. Wer sich einmal an eine neutrale, lineare Wiedergabe gewöhnt hat, verspürt gar nicht mehr das Bedürfnis nach einem solchen künstlichen "Effektsound".

Neben der dürftigen Klangqualität sind mir beim Hören zudem oft Verzerrungen im Hochtonbereich aufgefallen. Vermutlich sind diese auf die interne Signalverarbeitung der Kopfhörer zurückzurühren, die manchmal an ihre Grenzen stößt. Dies war für mich der eigentliche Hauptgrund die Kopfhörer dann schlussendlich zurückzuschicken.

Die Verarbeitung der Kopfhörer geht in Ordnung. Sie wirken einigermaßen Stabil. Die Anfassqualität und die Materialanmutung sind aber für den geforderten Preis eher dürftig. Für meinen Geschmack viel zu viel Plastik. Das Reiseetui ist aber klasse. Super praktisch und schön stabil. Hier gibt es nichts zu meckern. Auch das Kabel mit Fernbedienung für Appleprodukte ist praktisch. Auch wenn der Kabelmantel irgendwie dünn und nicht wirklich stabil wirkt.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

- qualitätsmäßig mittelmäßig anmutende Kopfhörer mit mittelmäßigem Klang
- beeindruckend gut funktionierende Geräuschunterdrückung, die die Basis für einen super Reisekopfhörer geboten hätte.
- praktisches Zubehör
- für den geforderten Preis also nicht wirklich ein fairer Gegenwert. Würden die Kopfhörer 150 Euro kosten würde ich sie in Anbetracht der wirklich guten Geräuschunterdrückung allen Vielreisenden empfehlen. Bei einem Preis von über 300 Euro erwarte ich persönlich aber eine deutlich bessere Klangqualität.
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am 17. August 2013
Ich bin mit dem Kopfhörer sehr zufrieden. Als ich ihn im Laden probehörte, war ich zuerst skeptisch, aber im Nachhinein muss ich sagen, bin ich froh, ihn mir gegönnt zu haben.

Mir kommt es auf das Endprodukt an. Mich interessiert nicht, wie wertig er vielleicht aussieht, wie er verpackt ist oder wie toll oder weniger toll das auspacken ist. Unwichtiger Quatsch in meinen Augen.

Zum Kopfhörer: Umgebungsgeräusche, v.a. niedrigere Frequenzen, werden sehr gut unterdrückt. So macht Musik hören Spaß. Sei es das Brummen eines Rechners, das Rauschen eines Lüfters oder Baustellengeräusche vor der Tür. Die Geräusche werden sehr gut minimiert.

Ich höre gern Trance, Progressive und Hardstyle - also die elektronische Sparte. Selbst wenn ich meinen iMac oder meine Musikanlage aufdrehe, bekomme ich einen satten Sound geliefert. Die Bässe überdecken weder Mitten noch Höhen. Das Klangbild ist aus meiner heutigen Sicht ausgewogen. Ich bin nun kein audiophiler Vollprofi, der jede einzelne Frequenz heraushört, ob sie gescheit rüberkommt oder nicht, aber ich habe durchaus schon ein paar Kopfhörer ausprobiert; zuletzt die Beats Mixr. Letztere liefern einen schönen Bass, dafür aber kreischende Mitten und Höhen, sodass ich weder iPhone, noch Computer noch Musikanlege zu Hause vernünftig aufdrehen konnte, ohne dass mir hinterher die Ohren wehtaten. Das habe ich mit diesem Bose-Kopfhörer nicht.

Ich denke, dass Bassliebhaber hier schon auf ihre Kosten kommen. Es könnte sicher noch ein bisschen mehr Bass sein, aber wenn man Musik lauter hört, dann wummt der Bass auch gut. Am iPhone bin ich hingegen enttäuscht. Der Sound kommt nicht so gut rüber, wie z.B. am iMac oder an meiner Musikanlage. Aber das ist für mich auch kein Entscheidungs- oder gar K.O.-Kriterium. Ich habe zu Hause viel Freude damit.

Der Tragekomfort ist für mich als Brillenträger ebenfalls außerordentlich gut. Selbst nach drei Stunden Dauertragen merke ich ihn nicht wirklich auf dem Kopf; er drückt auch nicht an den Ohren. Solch einen Tragekomfort hatte ich bisher noch bei keinem On-Head-Kopfhörer.

Ein stolzer Preis, bei dem man sich überlegen sollte, ob er einem das wert ist. Wenn ich mal zurückblicke, dann muss ich sagen, dass ich bisher noch keinen teureren, aber auch noch keinen besseren On Head-Kopfhörer hatte. Ich kann ihn nur weiterempfehlen!

*****

Update 05.05.2014: Wie das so ist, die Technik schläft nicht... Nach einigen Monaten Zufriedenheit mit dem Bose probierte ich im Fachhandel noch ein paar andere Kopfhörer einfach just for fun aus. Unter anderem auch den Sennheiser Momentum. Klanglich ist er dem Bose deutlich und weit überlegen. In Sachen Tragekomfort hat der Bose für mich aber nach wie vor die Nase eindeutig und absolut vorn. Wegen des deutlich besseren und für mich wesentlich zufriedenstellenderen Klang muss ich dem Bose leider einen Stern abziehen und ein wenig auf die Euphorie-Bremse treten.
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am 11. August 2013
Diese Kopfhörer sind ein Segen! Endlich Ruhe... Ich habe sie mir vor allem wegen lauter Nachbarn gekauft: Dröhnende Bässe, laut aufgedrehte Radios, lautes Hin-und-Her-Laufen im hellhörigen Altbau. Mit dem QC15 verschwinden dieser störende Lärm meist vollständig. Nur bei wirklich extremer Musik von nebenan hört man bei genauem Hinhören noch etwas. Stellt man aber dann noch leise Musik an, ist man völlig ungestört. Mit dem Klang der Kopfhörer bin ich sehr zufrieden: Der Klangeindruck ist sehr lebendig, räumlich und ausgeglichen. Von zu starker Bassbetonung, die andere kritisieren, höre ich nichts. Ob Klassik, Jazz oder Rock - dieser Kopfhörer macht großen Spaß und ist auch für Filmgenuss sehr zu empfehlen. Unterwegs habe ich ihn bisher nur oft im Zug genutzt und bin deutlich entspannter damit gefahren. Auch über mehrere Stunden ist der Kopfhörer sehr angenehm zu tragen. Nichts drückt, auch größere Ohren passen in die Kopfhörer. Die Akkulaufzeit ist tadellos und hält viele Stunden. Selbst wer täglich mehrere Stunden hört, wird nur selten die Batterie wechseln müssen. Die Details der Verarbeitung und das Zubehör sind sehr erfreulich - die Eingangspegelung kann eingestellt werden, mit dem Ipod-Kabel lassen sich Apple-Geräte steuern, man kann mit dem Kopfhörer auch telefonieren, das Etui ist sehr stabil und fasst auch Ersatzbatterien oder ein zweites Kabel. Großartig ist, dass man den Kopfhörer mit seiner Anti-Schall-Funktion auch ohne Kabel nutzen kann. Alles in allem erhält man also für den stolzen Preis ein äußerst solides Produkt. Ich nutze die Kopfhörer jeden Tag - vor allem eben zuhause und habe endlich Ruhe. Den Anschaffungspreis habe ich schon nach den ersten Minuten vergessen... Wer also viel unterwegs ist oder zuhause Stille sucht, wird hier nicht enttäuscht!
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