Nie wieder Kaufeis, soviel ist klar. Nach einigen vermutlich typischen und eher der Ungeduld und dem mangelnden Befolgen der beiliegenden Hinweise geschuldeten Patzern kreire ich inzwischen munter meine ganz eigenen Eiskremsorten Übrigens vor allem ohne zu viel Fett und Zucker, was mit einiger Übung und etwas Experimentieren wunderbar klappt; Milch statt Sahne reicht, und auch 12 Eigelb müssen nicht in einen halben Liter, ja sogar mit Flüssigsüßstoff kann man arbeiten.
Vor allem aber: Endlich weiß ich, was drin ist, sehe die frischen Früchte vorher, kann auch mal Schokoladen-Pfeffereis mit Erdbeer-Chilisoße frisch reichen - nie wieder ohne Eismaschine!
Einen Schwachpunkt sehe ich, der ist aber dem System geschuldet: Den Rührflügel. Der ist aus Plastik (in richtigen Eismaschinen ist er meist aus Metall), hat viel Spiel und schabt daher nicht dicht genug am Rand, was immer eine millimeterdicke Verlustschicht zur Folge hat und er ist aufgrund der notwendigen Rutschkupplung eben auch längst nicht so kraftvoll wie eine richtige Eismaschine. Aber eben die wollte man ja nicht, aus Platzgründen und überhaupt. Von daher: "Works as designed" und in diesem Sinne prima.