Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich eine Akku-Mäher kaufen soll. Einen Benziner wollte ich in keinem Fall, aber auch kein Kabel hinter mir herziehen. Zum Akku-Mäher, speziell die von Bosch, habe ich viel gelesen und verglichen und letztendlich kam für mich nur der Rotak 43 in Frage. Zumal bei dem Modell 2 Akkus im Lieferumfang enthalten sind. Das kostet einer schon richtig viel Geld. Den Mäher gibt es quasi geschenkt dazu. An unserem Neubau habe ich ganz viel mit einem Akku-Schrauber mit Lithium-Ionen-Akku gearbeitet und dabei erfahren, wie leistungfähig diese Geräte sind. Warum sollte es bei einem Mäher anders sein.
Der Zusammenbau war recht einfach, aber eben alles nur aus Kunststoff. Mal sehen wie lange das hält. Schön aber ist, dass der Mäher wirklich leicht ist und sich daher prima bewegen lässt - insbesondere, weil die Griffe hoch und händefreundlich angebracht sind und ich mit 1,85 m gerade stehend den Mäher bewegen kann. Das empfinde ich als sehr angenehm.
Das erste Mähen war schon eine Herausforderung: Auf unserem Rasen stand der Raps gut einen Meter hoch, aber dennoch hat der Mäher auch das gemeistert - und ich war begeistert. Da hielt der Akku aber nur für einige Quadratmeter. Insgesamt musste ich bei der Aktion beide Akkus einmal nachladen, um etwa 300 qm zu mähen.
Eine Woche später reichte eine Akkuladung für dieselbe Fläche, da war das Unkraut aber fast weg. Auch klasse.
In den Fangkorb geht einiges rein und er lässt sich leicht an- und abmontieren.
Insgesamt bin ich wirklich begeistert von dem Gerät und froh, dass ich keinen kabelgebundenen oder Benzin-Mäher gekauft habe. Ich würde den wieder kaufen.