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Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen
 
 
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Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen [Gebundene Ausgabe]

Wolf-Dieter Storl
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: AT Verlag; Auflage: 7., Aufl. (Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3038003603
  • ISBN-13: 978-3038003601
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
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Wolf-Dieter Storl
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Es ist noch nicht so lange her, da war ein Zeckenbiss nichts weiter als eine kleine Irritation. Heute jedoch hat man Angst, in jeder Zecke könnten Spirochäten lauern, die darauf warten, Mensch und Tier mit einer schlimmen Krankheit anzustecken - mit der Borreliose, einer Multisystemerkrankung, die jedes Organ befallen und jedes Symptom vortäuschen kann.

Borrelien sind äußerst schlau und wandlungsfähig. Sie entziehen sich dem Abwehrsystem oder funktionieren es zu ihren Gunsten um; sie verändern ständig ihre Erscheinung, so dass sie von den Immunzellen oft nicht erkannt werden können. Den Antibiotika bieten sie kaum Angriffsfläche, oder sie verstecken sich in Nerven, Knorpel oder anderen wenig durchbluteten Körpergeweben. So zeigen sie uns unmissverständlich, dass wir uns am Ende des Antibiotika-Zeitalters befinden.

Der Autor, selbst Ethnobotaniker, forscht in der traditionellen chinesischen Medizin, im Schatz des indianischen Heilwissens, in der Homöopathie und der überlieferten westlichen Heilkräuterkunde nach wirksamen Therapien. Bei den Chinesen findet er die Karde, bei den Kariben die Überhitzungstherapie, Diäten und Pflanzen, mit denen diese Völker die mit der Borreliose eng verwandte Syphilis heilten. Daneben werden viele weitere Therapieansätze beschrieben. Der Autor hat die heilende Wirkung der hier vorgestellten natürlichen Behandlung am eigenen Leib erfahren.

Über den Autor

Dr. Wolf-Dieter Storl, geboren 1942, ist Kulturanthropologe und Ethnobotaniker. Er wanderte 1954 mit seinen Eltern in die USA (Ohio) aus, wo er die meiste Zeit in der Waldwildnis verbrachte. Nach dem Studium der Botanik und Völkerkunde an der Ohio State Universitiy lehrte er als Dozent für Soziologie und Anthropologie an der Kent State University. 1974 promovierte er als Doktor der Ethnologie in Bern.
Seine zahlreichen Reisen und Feldforschungen prägten sein Denken und fanden ihren Niederschlag in vielen erfolgreichen Büchern. Wolf-Dieter Storl lebt seit 1988 mit seiner Familie auf einem Einsiedlerhof im Allgäu.

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47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neue Wege, 14. Februar 2010
'Es müssen neue Wege gefunden werden, um die Betroffenen zu heilen.' Diesen Satz aus dem Klappentext hat sich Wolf-Dieter Storl gleichsam zum Leitmotiv seines Buches und auch seiner CD gemacht. Beides ist in Fachkreisen nicht unumstritten. Als Storl das Buch 2007 veröffentlichte, ging ein Aufschrei durch die Ärztebranche. Zahlreiche Berichte warnten davor, dass die Heilung der Borreliose ' so wie Storl sie propagiert ' fahrlässig ist.

Was die Gemüter der Ärzte und auch Phytotherapeuten erhitzt, ist schnell erklärt: Wolf-Dieter Storl wendet sich entschieden gegen die Meinung der Schulmedizin, die bei der Behandlung der Borreliose nur einen Weg kennt: Antibiotika. Er hat einen anderen Weg gefunden, beruft sich auf die Heilkraft einer Pflanze ' der Karde, die auch plakativ das Cover der CD und des Buches ziert. Durch sie ist er von der Borreliose geheilt worden, erzählt Storl, der vor ungefähr 12 Jahren selbst zu den Betroffenen zählte. Nach dem Besuch einer Schwitzhütte hatte er sich am Morgen im Tau gerollt. Dabei wurde er von einer Zecke gestochen, die mit Borrelien infiziert war. Zu seinem Unglück bemerkte der Autor die Zecke auch nicht gleich, sondern erst, als es schon zu spät war. Wolf-Dieter Storl bekam die typische Wanderröte, in den meisten Fällen das erste Anzeichen für die Krankheit. Danach hatte er grippeähnliche Symptome und furchtbare Schmerzen in den Gelenken. Ein befreundeter Arzt tippte sofort auf Borreliose und erklärte ihm, dass Antibiotika hier die einzige Behandlungsmöglichkeit sind.

Wolf-Dieter Storl war jedoch skeptisch: 'Mit Antibiotika hatte ich Schwierigkeiten, weil ich einmal nach einer Antibiotika-Therapie eine Superinfektion bekommen hatte.'

Storl begann also, sich intensiv mit dem 'Feind' in seinem Körper, den Borrelia oder Spirochäten, auseinander zu setzen. Er fand die Verbindung zur Syphilis, deren Erreger auch die Spirochäten sind. Hier schildert Storl, wie die Indianer, von denen die Krankheit im 16. Jahrhundert eingeschleppt worden war, die Syphilis bekämpften ' durch das Harz eines Baumes und mit Schwitzhütten. Auf Grund der Parallelen zur Borreliose bezeichnet er sie als 'Syphilis der Neuzeit.'

Bevor Storl durch seine Recherchen zur Karde fand, ging er ' einem Impuls folgend - nach Indien. Dort schwitzte er viel und ernährte sich ausschließlich von leichtem Essen, unter anderem von Kokosnussmilch, die, wie er später heraus fand, auf die Behandlung unterstützend wirkte. Danach fühlte er sich deutlich besser, wie er erzählt. Jedoch waren die Spirochäten immer noch in seinem Körper.

Die Karde entdeckte er durch das Buch 'The Book of herbal Wisdom', geschrieben vom amerikanischen Heiler und Herbalisten Matthew Wood. Der wiederum schildert, dass die Karde in der Traditionellen Chinesischen Medizin als die Kaiserpflanze gilt und viele Krankheiten mit dieser Pflanze behandelt werden. Und Wood schreibt von Erfolgen mit der Karde, die er an seinen Patienten testete. Das brachte Wolf-Dieter Storl auf die Idee, diese Pflanze an sich selbst auszuprobieren. Gemeinsam mit einem Freund, der auch an der Borreliose litt, machte er eine Kardentinktur, deren Zubereitung er auf der CD auch ausführlich beschreibt. Durch diese Tinktur, leichtem Essen und einer Überhitzungstherapie war der Ethnobotaniker nach einem Monat beschwerdefrei. Und die Krankheit ist auch bis heute nicht wieder aufgetreten.

Einem an der Borreliose Erkranktem empfiehlt Storl dasselbe. Aber er betont, dass bei der Überhitzungstherapie unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden sollte und diese für Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen ungeeignet ist.

Die Karde, sagt er, ist die Antwort auf eine durch Antibiotika regierte Welt. Sie bietet sich den Menschen an.

Antibiotika, warnt Storl, sind nicht die Lösung, da viele Bakterien mittlerweile dagegen resistent sind und Krankheiten daher immer wieder auszubrechen drohen. Und er erklärt auch, dass es nichts bringe, die Spirochäten mit der Antibiotika-Keule auszurotten. Der Autor propagiert den sanfteren Weg, den der Änderung des Milieus. Durch diesen würden die Erreger schließlich verschwinden.

Nach der Veröffentlichung des Buches erhielt Wolf-Dieter Storl viele Anfragen oder Erfahrungsberichte von Menschen, die entweder auch durch die Karde geheilt wurden oder noch verzweifelt nach einer Heilung von der Borreliose suchten. Das brachte ihn zum Entschluss, auch eine Audio-CD über dieses Thema zu veröffentlichen.

Im Buch und auch auf der Audio-CD verarbeitet der Autor sehr persönliche Erfahrungen. Dies wird nicht zuletzt an den umfangreichen Informationen bemerkbar, die Storl zu diesem Thema zusammen getragen hat.

Ungeachtet der vielen positiven Reaktionen - darunter auch von Personen, die seit Jahren an der Borreliose leiden ' wurde das Buch von der Schulmedizin in den Bereich der Scharlatanerie abgeschoben. Storl sei fahrlässig, da er behaupte, dass Antibiotika nichts helfen. Eine Empfehlung der Überhitzungstherapie könne lebensgefährlich sein, es sei unverantwortlich, diese zu empfehlen.

Zu diesen Anschuldigungen nimmt der Autor im Vorwort zur zweiten Auflage Stellung (S. 21): 'Ich sage nicht, dass Antibiotika nicht helfen, sondern, dass sie oft nicht helfen. Ich schrieb dieses Buch unter anderem, weil mich hunderte Briefe und Mails erreichten von Betroffenen, die trotz Antibiotikakur nicht gesund wurden und die gehört hatten, es gäbe andere Möglichkeiten. Im Anfangsstadium ist es eher möglich, die Infektion mit Antibiotika zu stoppen.'

Weiter unten auf der Seite geht er auf den Vorwurf zur Überhitzungstherapie ein: 'Auch die Überhitzungstherapie mit Temperaturen von gut 40 Grad Celsius, eine Anregung aus dem karibischen Kulturkreis, wurde als lebensgefährlich kritisiert. Sie kann in der Tat gefährlich sein, aber nur für Menschen mit äußerst schlechter Konstitution, mit Kreislaufproblemen oder mit Epilepsie. Doch das steht ja schon im Text. Schwitzhütten oder die üblichen Temperaturen im Gangestal in der Vormonsunzeit sind noch heißer (45 Grad). Zuletzt möchte ich festhalten, dass es mir trotz gelegentlich zugespitzter Formulierungen keineswegs um eine 'Ärzteschelte' oder eine Kampagne gegen die 'Schulmedizin' geht. Ich weiß um den Stress und die Last, die der praktische Arzt zu tragen hat, Nicht Dogma, sondern Anregungen soll dieses Buch bieten.'

Fazit: Wolf-Dieter Storl erklärt selbst, wie er sein Buch und die Audio-CD verstanden wissen möchte: Keine neuen Heilmethoden, kein Ersatz für schulmedizinische Behandlungen, sondern als Zusatzinformation und auch als eine Art letzte Rettung, wenn die Schulmedizin keinen Ausweg mehr weiß. Und die vielen positiven Bewertungen Betroffener im Internet scheinen zu bestätigen, dass er mit der Veröffentlichung der Kardentherapie auf einen Heilungsweg hingewiesen hat, der genauer untersucht werden sollte. Empfehlenswert - nicht nur für die Personen, die von Borreliose direkt betroffen sind.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Gute Rezensionen, aber keine Heilerfolge, 18. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen (Gebundene Ausgabe)
Ich bin Heilpraktiker und selber an Borreliose erkrankt. Meine Haut rötete sich von den Knien bis zur Brust. Mein Blut war positiv auf Borreliose getestet worden. Dieses Buch wurde mir empfohlen und ich habe begonnen, Karde zu nehmen und ich bin zwei Mal die Woche in die Sauna gegangen. Ich habe darauf geachtet gesund zu leben, in dem Sinne, was ich selber als gesund empfinde: Ich habe mich öfters im Freien bewegt und habe mich mit viel Früchten und Gemüse ernährt. Trotz der Therapie war mein rechter Fuß angeschwollen, eine Kieferklemme bewirkte, dass ich bei der Nahrungsaufnahme Schmerzen hatte und schließlich bekam ich Herzrhythmusstörungen. Nach drei Monaten habe ich begonnen Antibiotika zu nehmen und meine Symptome waren bis auf die gerötete Haut innert einer Woche verschwunden.

Ich fühle mich gegenüber den Borreliose-Erkrankten verpflichtet, die überaus positiven Rezensionen zu diesem Buch, kritisch zu analysieren:

*(fünf Sterne, 5/5) "Das Buch ist großartig! und ist nicht nur für Betroffene ein echtes Geschenk ..." Kommentar: Dieser Rezensent erwähnt in keiner weiteren Textzeile, dass er selber oder jemanden persönlich kennt, der von Borreliose betroffen und geheilt wurde. Wie kann man ein Buch als großartig beschreiben, wenn man den Wahrheitsgehalt nicht überprüfen kann?

*(fünf Sterne, 7/7) "Glauben Sie an Gott? ..." Kommentar: Dieser Rezensent beschwört das uralte Wissen hervor, aber ob der Inhalt des Buches auch wirklich Sinn macht, bleibt er den Lesern schuldig. Auch er erwähnt nirgends, dass er ein Menschen kennt, der wegen diesem Buch von der Borreliose geheilt wurde.

*(fünf Sterne, 31/31) "Wolf-Dieter Storl wendet sich entschieden gegen die Meinung der Schulmedizin, die bei der Behandlung der Borreliose nur einen Weg kennt: Antibiotika. Er hat einen anderen Weg gefunden, beruft sich auf die Heilkraft einer Pflanze ' der Karde ... Empfehlenswert - nicht nur für die Personen, die von Borreliose direkt betroffen sind ..." Kommentar: Meine eigenen Erfahrungen sind anders. Sie aber, Herr Rezensent, schreiben nicht über ihre eigenen Erfahrungen und auch nicht über die Erfahrungen anderer. Sie schreiben nur über ihr eignes Wunschdenken. So müsste die Natur ihrer Meinung nach funktionieren, oder?

*(fünf Sterne, 40/47) "... Vor Borreliose oder dem gefürchteten Zeckenbiss muss man also keine Angst mehr haben ..." Kommentar: Noch so ein Romantiker. Es gibt übrigens auch Giftpilze und -pflanzen. Wenn Sie die essen, werden Sie in Kürze von dieser Welt gehen, egal, wer Sie sind und an was Sie glauben. Es kommt nur auf die Giftigkeit und auf die Dosis an.

*(vier Sterne, 4/6) "... Im Allgemeinen werden die Hoffnungen auf schnelle Hilfe aus der "alternativen Ecke" jedoch nicht selten enttäuscht ..." Kommentar: Ein kritischer Kommentar, aber trotzdem ganze vier Sterne!

*(fünf Sterne, 2/6) "... Das Buch von Wolf-Dieter Storl ist für mich ein sehr nützlicher Ratgeber, der mir auf viele Fragen eine Antwort wußte." Kommentar: Auch dieser Rezensent bleibt eine Antwort schuldig, ob bei ihm oder bei anderen Betroffenen das Buch von Storl zur Heilung führte. Wo liegt also der Nutzen? Welche Fragen wurden beantwortet? Die Gefahr besteht offensichtlich, dass vieles falsch interpretiert wurde.

*(fünf Sterne, 4/8) "... das netteste Borreliose-Buch ..." Kommentar: Ich hoffe für Sie, dass Sie nie an Borreliose erkranken werden.

*(ein Stern, 33/44) "Wer nicht selber an einer Borreliose erkrankt ist...sollte übrigens besser keine Rezension zu so einem Buch schreiben, das entbehrt meines Erachtens jeder Grundlage..." Kommentar: Dem kann ich nur zustimmen.

*(fünf Sterne, 113/122) "Seine Erfahrungen gab er in zahlreichen Vorträgen weiter und sie bilden die Basis für dieses Buch. Viele Betroffene haben sie inzwischen scheinbar ebenfalls mit Erfolg ausprobiert ... Zentraler Bestandteil seines Buches ist aber die Therapie mit der Karde ..." Kommentar: ... scheinbar zum Erfolg? Den Beweis, dass die Karde die Borreliose heilt, ist er aber schuldig geblieben. Im Buch beschreiben viele Betroffene wie sie sich von der Borreliose geheilt haben. Jeder der Geheilten hatten ihr individuelles Heilungsrezept. Darauf zu schließen wie es Storl tut, dass eine Heilpflanze bei anderen die gleiche Wirkung hinterlässt wie bei sich selbst, ist nach meiner Ansicht ein großer Irrtum. Jeder einzelne Mensch ist ein Individuum mit einer eigenen Persönlichkeit. Sonst verfangen wir uns in der Denkweise der Schulmedizin und verschreiben gegen Kopfschmerzen, ein Medikament, das bei allen Kopfschmerzarten hilft. Auch dieser Rezensent kann leider auch keine Erfolgsgeschichte erzählen, obwohl er noch schreibt: "... Das Buch von Wolf-Dieter Storl ist in jedem Fall eine wertvolle Bereicherung für die Praxis und nicht nur zum Thema Borreliose eine wichtige Lektüre für Betroffene und Therapeuten."

*(drei Sterne, 37/42) "... Eine Voraussetzung für den Erfolg von Storls "Kuren" ist vielleicht auch, dass man daran glaubt ..." Kommentar: :-)

*(vier Sterne, 29/39) "... gilt natürlich für die Frage, ob sich ein an Borreliose Erkrankter lieber der Schulmedizin anvertraut oder einen naturheilkundlichen Weg einschlägt, wobei ihm dieses Buch eine gute Hilfestellung geben mag ..." Kommentar: So wie ich persönlich die Zeilen verstanden haben, spricht sich Storl ziemlich deutlich gegen Antibiotika (=Schulmedizin) aus.

*(fünf Sterne, 52/60) " Ich leide selber seit einigen Jahren an einer persistierenden Borreliose ... Mir ist nach langen Jahren der Krankheit endlich klar geworden, warum die hochgelobten Antibiotika kaum oder nur unzureichend und kurzfristig bei dieser Erkrankung weiterhelfen ... Mir hat das Buch die Augen geöffnet ..." Kommentar: Dieser Betroffene wurde offensichtlich nicht geheilt und was ihm dieses Buch wirklich gebracht hat, ist nicht zu ergründen, aber wie so oft, wenn die Schulmedizin nicht hilft, sucht man gerne den Heilpraktiker (Wunderheiler) auf.

*(fünf Sterne, 78/86) "... Der Autor zeigt mit diesem hervorragenden Buch eine große Auswahl an Alternativen zu dem hochaktuellen Borreliose-Thema auf. Der Informationsgehalt ist enorm, die Sichtweise äußerst aufschlussreich und eine erfolgreiche Behandlung der Borreliose demnach möglich." Kommentar: Das sind die ganz großen Fans von Storl, welche jeden Satz als Wahrheit aufnehmen. Ein Frage an den Rezensenten: Welche Sichtweise war für Sie aufschlussreich? Haben Sie nun eine Erkenntnis gewonnen wie die Borreliose geheilt werden kann? Falls ja, werden es Ihnen viele Erkrankte verdanken.

*(fünf Sterne, 34/41) "... Ich selber habe in der Familie jemanden, der davon betroffen ist. Bis jetzt hat jede Schulmedizinische Behandlung keine Verbesserung gebracht .... Diese Buch gibt allen Borreliose-Kranken Hoffnung." Kommentar: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Fazit: Es gab nicht eine einzige aus zweiundzwanzig Rezessionen, wo jemand von einem Heilerfolg berichten konnte und trotzdem hat dieses Buch durchschnittlich fast fünf Sterne bekommen. Warum schreiben die Rezensenten über Dinge, von denen Sie gar nicht betroffen sind oder von denen sie keine Heilerfolge berichten können?

Ich bin kein pauschaler Antibiotika-Befürworter. Ich glaube nach wie vor, dass Borreliose mit natürlichen Heilmitteln geheilt werden kann, aber die Karde als universelles Rezept zu verkaufen, ist meiner Erfahrung nach falsch. Die vielen Rezepte im Buch geben ein Indiz dafür, dass es nicht eine einzige Pflanze ist, mit der die Borreliose geheilt werden kann. Und nur weil es bei Storl geholfen hatte, heißt das noch lange nicht, dass es bei allen anderen Betroffenen auch helfen muss.

Einen Stern, weil so viele unkritische Rezensenten sich erlauben, ohne Erfahrung, etwas als wahr darzustellen.
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118 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Neue Wege der Therapie, 9. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen (Gebundene Ausgabe)
Zecken und die Krankheiten, die von ihnen übertragen werden, waren in den letzten Jahren immer wieder ein beherrschendes Thema in allen Medien. Neben der seltenen, aber sehr gefährlichen FSME, übertragen Zecken vor allem Borreliose. Gegen FSME sollen Impfungen helfen. Durch die häufigen Medienkampagnen kam es vor allem dieses Jahr, sehr zur Freude der Pharmabranche, zu einer regelrechten Hysterie unter vielen Patienten. Impfstoffe waren nach kurzer Zeit ausverkauft, obwohl viele Impfwillige noch nie in ihrem Leben eine Zecke gesehen hatten, nun aber evtl. mit den tückischen Nebenwirkungen der Impfung zu kämpfen haben, die keineswegs selten sind und sie oft nach langen Irrwegen in die Heilpraktikerpraxis führt, in der Hoffnung auf ein Wunder.

Noch viel häufiger haben wir es inzwischen mit Fällen von Borreliose zu tun, deren Erscheinungsbild ausgesprochen vielgestaltig und heimtückisch ist. Von schulmedizinischer Seite wird grundsätzlich eine Antibiotikatherapie empfohlen, deren Bedeutung hier auch keineswegs in Abrede gestellt werden soll. Jedoch häufen sich die Fälle, in denen diese Therapie nicht ausreichend genug war und auch die Tendenz zur Resistenz auf Antibiotika nimmt ebenfalls dramatisch zu.

Zum Glück kennen wir in der Naturheilkunde eine Reihe von Möglichkeiten einer Immuntherapie, die man auch auf Borreliose anwenden kann. Hier nun setzt Wolf-Dieter Storl mit seinem Buch an. Über seine pessimistische Einstellung gegenüber der Wirkung von Antibiotika kann man sich sicher streiten, seine Anregungen zu einer naturheilkundlichen Therapie der Borreliose sollte man aber auf jeden Fall beachten, denn das Thema ist zu ernst, um seine Ideen aus Hochmut zu missachten, nur weil er vielleicht kein Therapeut ist.

Der promovierte Kulturanthropologe, Ethnobotaniker und Autor zahlreicher Sachbücher, vor allem zum Thema Kräuterheilkunde, war selber an Borreliose erkrankt. Auf der Suche nach Heilung erforschte er überlieferte Methoden einer Immuntherapie nicht nur aus der abendländischen Tradition, sondern auch von anderen Völkern. Vieles davon war vielversprechend und wie er berichtet, hatte er mit seinen Selbstversuchen Erfolg. Seine Erfahrungen gab er in zahlreichen Vorträgen weiter und sie bilden die Basis für dieses Buch. Viele Betroffene haben sie inzwischen scheinbar ebenfalls mit Erfolg ausprobiert.

Inhaltlich gliedert sich das Buch in mehrere Abschnitte. Im ersten Teil beschreibt er grundlegend das Phänomen der Infektion, auch aus kulturanthropologischer Sicht und er zieht Vergleiche zu Polio oder Syphilis, die in vielem Gemeinsamkeiten mit der Borreliose aufweisen. Vor allem in der Angst vor der Natur, die ihre Ursache in der Entfremdung und Verdinglichung von Mutter Erde hat, sieht er eine der Hauptursachen für viele Krankheiten unserer Zeit.

Entsprechend beruhen seine grundlegenden Ratschläge für eine Stärkung des Immunsystems auf der Tradition der Diätetik, wobei er hierunter die gesamte Lebensführung versteht. Besonders wichtig ist ihm die heilende Kraft durch den Kontakt zur Natur selbst. Nur eine gesunde Naturverbundenheit bewirkt ein gesundes Immunsystem, während die Paranoia vor Zecken, Fuchsbandwürmern und dergleichen der Krankheit Tür und Tor öffnet. Ferner empfiehlt Storl die Orthsche Kur, also oligotherapeutische Maßnahmen. Zentraler Bestandteil seines Buches ist aber die Therapie mit der Karde, Dipsacus silvestris. Eine verwandte Art wird seit langem in der chinesischen Medizin zur Immuntherapie angewendet. In ihren Signaturen zeigt die Karde tatsächlich bemerkenswerte Analogien zur Borreliose. Zahlreiche wesenverwandte Heilpflanzen werden ebenfalls vorgestellt. Parallelen zur Syphilis und zum luesinischen Miasma nach Hahnemann führen zu weiteren Therapieideen, wie Guajak oder (potenziertem) Quecksilber. Wärmetherapie und ausleitende Therapieverfahren, vor allem über Schweiß und Lymphe, runden die Therapieansätze ab.

Auch wenn die Ansätze von Wolf-Dieter Storl manchem sicher etwas exotisch und esoterisch anmuten, sollte man nie vergessen, dass nicht nur bei der Borreliose therapeutische Phantasie gefragt ist und nicht die Borniertheit und Verblendung, mit der viele Therapeuten unorthodoxen Ideen begegnen.

Das Buch von Wolf-Dieter Storl ist in jedem Fall eine wertvolle Bereicherung für die Praxis und nicht nur zum Thema Borreliose eine wichtige Lektüre für Betroffene und Therapeuten.
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