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Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen
 
 

Borreliose natürlich heilen: Ethnomedizinisches Wissen, ganzheitliche Behandlung und praktische Anwendungen [Kindle Edition]

Wolf-Dieter Storl
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Borreliose ist heilbar; es gibt keinen Grund zur Angst." Zu diesem Fazit kommt Wolf-Dieter Storl in "Borreliose natürlich heilen", nach intensiver und breit angelegter Forschung. Die durch Zecken übertragene Borreliose ist eine Multisytemerkrankung, die jedes Organ befallen und jedes Symptom vortäuschen kann. Die Krankheitserreger entziehen sich dem Abwehrsystem, Antibiotika sind gegen sie machtlos. In der traditionellen chinesischen Medizin, im alten indianischen Heilwissen, in der Homöopathie und in der überlieferten westlichen Heilkräuterkunde finden sich jedoch Ansätze wirksamer Therapien. Wolf-Dieter Storl hat sie erforscht und erfolgreich an sich selbst erprobt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Karde und die Überhitzungstherapie. Vor dem Hintergrund der biologischen, kulturellen und sozialen Aspekte der "neuen Seuche" zeigt das Buch den Weg zu einer erfolgreichen ganzheitlichen Behandlung der Borreliose.

Über den Autor

Dr. Wolf-Dieter Storl, geboren 1942, ist Kulturanthropologe und Ethnobotaniker. Er wanderte 1954 mit seinen Eltern in die USA (Ohio) aus, wo er die meiste Zeit in der Waldwildnis verbrachte. Nach dem Studium der Botanik und Völkerkunde an der Ohio State Universitiy lehrte er als Dozent für Soziologie und Anthropologie an der Kent State University. 1974 promovierte er als Doktor der Ethnologie in Bern.
Seine zahlreichen Reisen und Feldforschungen prägten sein Denken und fanden ihren Niederschlag in vielen erfolgreichen Büchern. Wolf-Dieter Storl lebt seit 1988 mit seiner Familie auf einem Einsiedlerhof im Allgäu.

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58 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neue Wege 14. Februar 2010
Von Galen
Format:Audio CD
'Es müssen neue Wege gefunden werden, um die Betroffenen zu heilen.' Diesen Satz aus dem Klappentext hat sich Wolf-Dieter Storl gleichsam zum Leitmotiv seines Buches und auch seiner CD gemacht. Beides ist in Fachkreisen nicht unumstritten. Als Storl das Buch 2007 veröffentlichte, ging ein Aufschrei durch die Ärztebranche. Zahlreiche Berichte warnten davor, dass die Heilung der Borreliose ' so wie Storl sie propagiert ' fahrlässig ist.

Was die Gemüter der Ärzte und auch Phytotherapeuten erhitzt, ist schnell erklärt: Wolf-Dieter Storl wendet sich entschieden gegen die Meinung der Schulmedizin, die bei der Behandlung der Borreliose nur einen Weg kennt: Antibiotika. Er hat einen anderen Weg gefunden, beruft sich auf die Heilkraft einer Pflanze ' der Karde, die auch plakativ das Cover der CD und des Buches ziert. Durch sie ist er von der Borreliose geheilt worden, erzählt Storl, der vor ungefähr 12 Jahren selbst zu den Betroffenen zählte. Nach dem Besuch einer Schwitzhütte hatte er sich am Morgen im Tau gerollt. Dabei wurde er von einer Zecke gestochen, die mit Borrelien infiziert war. Zu seinem Unglück bemerkte der Autor die Zecke auch nicht gleich, sondern erst, als es schon zu spät war. Wolf-Dieter Storl bekam die typische Wanderröte, in den meisten Fällen das erste Anzeichen für die Krankheit. Danach hatte er grippeähnliche Symptome und furchtbare Schmerzen in den Gelenken. Ein befreundeter Arzt tippte sofort auf Borreliose und erklärte ihm, dass Antibiotika hier die einzige Behandlungsmöglichkeit sind.

Wolf-Dieter Storl war jedoch skeptisch: 'Mit Antibiotika hatte ich Schwierigkeiten, weil ich einmal nach einer Antibiotika-Therapie eine Superinfektion bekommen hatte.'

Storl begann also, sich intensiv mit dem 'Feind' in seinem Körper, den Borrelia oder Spirochäten, auseinander zu setzen. Er fand die Verbindung zur Syphilis, deren Erreger auch die Spirochäten sind. Hier schildert Storl, wie die Indianer, von denen die Krankheit im 16. Jahrhundert eingeschleppt worden war, die Syphilis bekämpften ' durch das Harz eines Baumes und mit Schwitzhütten. Auf Grund der Parallelen zur Borreliose bezeichnet er sie als 'Syphilis der Neuzeit.'

Bevor Storl durch seine Recherchen zur Karde fand, ging er ' einem Impuls folgend - nach Indien. Dort schwitzte er viel und ernährte sich ausschließlich von leichtem Essen, unter anderem von Kokosnussmilch, die, wie er später heraus fand, auf die Behandlung unterstützend wirkte. Danach fühlte er sich deutlich besser, wie er erzählt. Jedoch waren die Spirochäten immer noch in seinem Körper.

Die Karde entdeckte er durch das Buch 'The Book of herbal Wisdom', geschrieben vom amerikanischen Heiler und Herbalisten Matthew Wood. Der wiederum schildert, dass die Karde in der Traditionellen Chinesischen Medizin als die Kaiserpflanze gilt und viele Krankheiten mit dieser Pflanze behandelt werden. Und Wood schreibt von Erfolgen mit der Karde, die er an seinen Patienten testete. Das brachte Wolf-Dieter Storl auf die Idee, diese Pflanze an sich selbst auszuprobieren. Gemeinsam mit einem Freund, der auch an der Borreliose litt, machte er eine Kardentinktur, deren Zubereitung er auf der CD auch ausführlich beschreibt. Durch diese Tinktur, leichtem Essen und einer Überhitzungstherapie war der Ethnobotaniker nach einem Monat beschwerdefrei. Und die Krankheit ist auch bis heute nicht wieder aufgetreten.

Einem an der Borreliose Erkranktem empfiehlt Storl dasselbe. Aber er betont, dass bei der Überhitzungstherapie unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden sollte und diese für Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen ungeeignet ist.

Die Karde, sagt er, ist die Antwort auf eine durch Antibiotika regierte Welt. Sie bietet sich den Menschen an.

Antibiotika, warnt Storl, sind nicht die Lösung, da viele Bakterien mittlerweile dagegen resistent sind und Krankheiten daher immer wieder auszubrechen drohen. Und er erklärt auch, dass es nichts bringe, die Spirochäten mit der Antibiotika-Keule auszurotten. Der Autor propagiert den sanfteren Weg, den der Änderung des Milieus. Durch diesen würden die Erreger schließlich verschwinden.

Nach der Veröffentlichung des Buches erhielt Wolf-Dieter Storl viele Anfragen oder Erfahrungsberichte von Menschen, die entweder auch durch die Karde geheilt wurden oder noch verzweifelt nach einer Heilung von der Borreliose suchten. Das brachte ihn zum Entschluss, auch eine Audio-CD über dieses Thema zu veröffentlichen.

Im Buch und auch auf der Audio-CD verarbeitet der Autor sehr persönliche Erfahrungen. Dies wird nicht zuletzt an den umfangreichen Informationen bemerkbar, die Storl zu diesem Thema zusammen getragen hat.

Ungeachtet der vielen positiven Reaktionen - darunter auch von Personen, die seit Jahren an der Borreliose leiden ' wurde das Buch von der Schulmedizin in den Bereich der Scharlatanerie abgeschoben. Storl sei fahrlässig, da er behaupte, dass Antibiotika nichts helfen. Eine Empfehlung der Überhitzungstherapie könne lebensgefährlich sein, es sei unverantwortlich, diese zu empfehlen.

Zu diesen Anschuldigungen nimmt der Autor im Vorwort zur zweiten Auflage Stellung (S. 21): 'Ich sage nicht, dass Antibiotika nicht helfen, sondern, dass sie oft nicht helfen. Ich schrieb dieses Buch unter anderem, weil mich hunderte Briefe und Mails erreichten von Betroffenen, die trotz Antibiotikakur nicht gesund wurden und die gehört hatten, es gäbe andere Möglichkeiten. Im Anfangsstadium ist es eher möglich, die Infektion mit Antibiotika zu stoppen.'

Weiter unten auf der Seite geht er auf den Vorwurf zur Überhitzungstherapie ein: 'Auch die Überhitzungstherapie mit Temperaturen von gut 40 Grad Celsius, eine Anregung aus dem karibischen Kulturkreis, wurde als lebensgefährlich kritisiert. Sie kann in der Tat gefährlich sein, aber nur für Menschen mit äußerst schlechter Konstitution, mit Kreislaufproblemen oder mit Epilepsie. Doch das steht ja schon im Text. Schwitzhütten oder die üblichen Temperaturen im Gangestal in der Vormonsunzeit sind noch heißer (45 Grad). Zuletzt möchte ich festhalten, dass es mir trotz gelegentlich zugespitzter Formulierungen keineswegs um eine 'Ärzteschelte' oder eine Kampagne gegen die 'Schulmedizin' geht. Ich weiß um den Stress und die Last, die der praktische Arzt zu tragen hat, Nicht Dogma, sondern Anregungen soll dieses Buch bieten.'

Fazit: Wolf-Dieter Storl erklärt selbst, wie er sein Buch und die Audio-CD verstanden wissen möchte: Keine neuen Heilmethoden, kein Ersatz für schulmedizinische Behandlungen, sondern als Zusatzinformation und auch als eine Art letzte Rettung, wenn die Schulmedizin keinen Ausweg mehr weiß. Und die vielen positiven Bewertungen Betroffener im Internet scheinen zu bestätigen, dass er mit der Veröffentlichung der Kardentherapie auf einen Heilungsweg hingewiesen hat, der genauer untersucht werden sollte. Empfehlenswert - nicht nur für die Personen, die von Borreliose direkt betroffen sind.
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118 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Neue Wege der Therapie 9. November 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Zecken und die Krankheiten, die von ihnen übertragen werden, waren in den letzten Jahren immer wieder ein beherrschendes Thema in allen Medien. Neben der seltenen, aber sehr gefährlichen FSME, übertragen Zecken vor allem Borreliose. Gegen FSME sollen Impfungen helfen. Durch die häufigen Medienkampagnen kam es vor allem dieses Jahr, sehr zur Freude der Pharmabranche, zu einer regelrechten Hysterie unter vielen Patienten. Impfstoffe waren nach kurzer Zeit ausverkauft, obwohl viele Impfwillige noch nie in ihrem Leben eine Zecke gesehen hatten, nun aber evtl. mit den tückischen Nebenwirkungen der Impfung zu kämpfen haben, die keineswegs selten sind und sie oft nach langen Irrwegen in die Heilpraktikerpraxis führt, in der Hoffnung auf ein Wunder.
Noch viel häufiger haben wir es inzwischen mit Fällen von Borreliose zu tun, deren Erscheinungsbild ausgesprochen vielgestaltig und heimtückisch ist. Von schulmedizinischer Seite wird grundsätzlich eine Antibiotikatherapie empfohlen, deren Bedeutung hier auch keineswegs in Abrede gestellt werden soll. Jedoch häufen sich die Fälle, in denen diese Therapie nicht ausreichend genug war und auch die Tendenz zur Resistenz auf Antibiotika nimmt ebenfalls dramatisch zu.
Zum Glück kennen wir in der Naturheilkunde eine Reihe von Möglichkeiten einer Immuntherapie, die man auch auf Borreliose anwenden kann. Hier nun setzt Wolf-Dieter Storl mit seinem Buch an. Über seine pessimistische Einstellung gegenüber der Wirkung von Antibiotika kann man sich sicher streiten, seine Anregungen zu einer naturheilkundlichen Therapie der Borreliose sollte man aber auf jeden Fall beachten, denn das Thema ist zu ernst, um seine Ideen aus Hochmut zu missachten, nur weil er vielleicht kein Therapeut ist.
Der promovierte Kulturanthropologe, Ethnobotaniker und Autor zahlreicher Sachbücher, vor allem zum Thema Kräuterheilkunde, war selber an Borreliose erkrankt. Auf der Suche nach Heilung erforschte er überlieferte Methoden einer Immuntherapie nicht nur aus der abendländischen Tradition, sondern auch von anderen Völkern. Vieles davon war vielversprechend und wie er berichtet, hatte er mit seinen Selbstversuchen Erfolg. Seine Erfahrungen gab er in zahlreichen Vorträgen weiter und sie bilden die Basis für dieses Buch. Viele Betroffene haben sie inzwischen scheinbar ebenfalls mit Erfolg ausprobiert.
Inhaltlich gliedert sich das Buch in mehrere Abschnitte. Im ersten Teil beschreibt er grundlegend das Phänomen der Infektion, auch aus kulturanthropologischer Sicht und er zieht Vergleiche zu Polio oder Syphilis, die in vielem Gemeinsamkeiten mit der Borreliose aufweisen. Vor allem in der Angst vor der Natur, die ihre Ursache in der Entfremdung und Verdinglichung von Mutter Erde hat, sieht er eine der Hauptursachen für viele Krankheiten unserer Zeit.
Entsprechend beruhen seine grundlegenden Ratschläge für eine Stärkung des Immunsystems auf der Tradition der Diätetik, wobei er hierunter die gesamte Lebensführung versteht. Besonders wichtig ist ihm die heilende Kraft durch den Kontakt zur Natur selbst. Nur eine gesunde Naturverbundenheit bewirkt ein gesundes Immunsystem, während die Paranoia vor Zecken, Fuchsbandwürmern und dergleichen der Krankheit Tür und Tor öffnet. Ferner empfiehlt Storl die Orthsche Kur, also oligotherapeutische Maßnahmen. Zentraler Bestandteil seines Buches ist aber die Therapie mit der Karde, Dipsacus silvestris. Eine verwandte Art wird seit langem in der chinesischen Medizin zur Immuntherapie angewendet. In ihren Signaturen zeigt die Karde tatsächlich bemerkenswerte Analogien zur Borreliose. Zahlreiche wesenverwandte Heilpflanzen werden ebenfalls vorgestellt. Parallelen zur Syphilis und zum luesinischen Miasma nach Hahnemann führen zu weiteren Therapieideen, wie Guajak oder (potenziertem) Quecksilber. Wärmetherapie und ausleitende Therapieverfahren, vor allem über Schweiß und Lymphe, runden die Therapieansätze ab.
Auch wenn die Ansätze von Wolf-Dieter Storl manchem sicher etwas exotisch und esoterisch anmuten, sollte man nie vergessen, dass nicht nur bei der Borreliose therapeutische Phantasie gefragt ist und nicht die Borniertheit und Verblendung, mit der viele Therapeuten unorthodoxen Ideen begegnen.
Das Buch von Wolf-Dieter Storl ist in jedem Fall eine wertvolle Bereicherung für die Praxis und nicht nur zum Thema Borreliose eine wichtige Lektüre für Betroffene und Therapeuten.
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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MF-SK TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein heiß umstrittenes Thema, jahrelang völlig unterschätzt? Alles nur Panikmache? An was können sich Betroffene orientieren, wem sollen sie glauben?

In dem vorliegenden Buch von W. D. Storl werden alle derzeit verfügbaren Aspekte in Bezug zur Borreliose aufgezeigt. Die Recherchen sind sehr umfangreich und von sehr guter Qualität. In diesem Zusammenhang wundert es nicht, dass auch der wissenschaftlich medizinische Teil dieses Buches absolut aktuell, nüchtern beschrieben und soweit relevant auch vollständig ist.

In einem historischen Rückblick wird der Weg der >Neuen Seuche< eindrucksvoll beschrieben. Zahlreiche Meinungen und Erkenntnisse von ebenso vielen Experten und Denkern zeigen die unterschiedlichsten Behandlungsansätze zu diesem Problem auf.

Neben dem eigenen, vorwiegend intuitiven Behandlungsansatz hat W. D. Storl unzählige weitere Ansätze aus allen Kulturen und Epochen recherchiert, aufgezeigt und sinnvoll verknüpft. Die gewohnt vorurteilsfreie und tiefgehende Fragestellung des Autors führt den Leser in eine neue Sichtweise, die durchaus als ganzheitlich bezeichnet werden kann.

Fazit:
Der Autor zeigt mit diesem hervorragenden Buch eine große Auswahl an Alternativen zu dem hochaktuellen Borreliose-Thema auf. Der Informationsgehalt ist enorm, die Sichtweise äußerst aufschlussreich und eine erfolgreiche Behandlung der Borreliose demnach möglich.
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