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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Akustischer Swimming Pool - eintauchen lohnt sich,
Von Toff (Saarlouis) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Born in the UK (Audio CD)
Damon Gough aus Manchester trägt schon im CD-Titel seine Vorbilder einem Bauchladen gleich vor sich her, nach dem "Boss" klingt sein aktuelles Album jedoch an keiner Stelle. Zunächst das ruhige hypnothisch-spannende Intro, dann das fulminate Titelstück, das wie "Back in the U.S.S.R. '06" ohne Düsenjäger klingt. Und mit "Welcome to the Overground" gibt es den alles überstrahlenden Meta-(Ch)Ohrwurm, der schmeckt, als hätte man Sufjan Stevens die Verschrobenheit abgepellt und mit den Les Humphries Singers püriert. Aber: man muß sich mit dieser scheinbar oberflächlichen Musik beschäftigen! Es ist doch ein Phänomen unserer Zeit, daß man sich nicht genug Zeit nimmt für Dinge, die es verdient hätten - um dann so reichlich belohnt zu werden! Denn diese Platte hat keinen einzigen Durchhänger, das Niveau und die Art des Songwriting und Arrangierens erinnern mich phasenweise durchaus an Ben Folds, auch wenn Damon Gough durch und durch britisch klingt. Zauberhaft, was er aus der Big Ben-Melodie in "Promises" macht. Verblüffend die behutsame rhythmische Verschiebung in "Without a Kiss", das sich von einem 3/4- allmählich in einen 4/4-Takt wandelt - und wieder zurück. Und in "The Way Things Used To Be" reicht er den Fünf-Uhr-Tee, während am Horizont die kalifornische Sonne untergeht. Die kalifornische, richtig. Very british indeed!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Bewährtes vom Badly,
Von
Rezension bezieht sich auf: Born in the UK (Audio CD)
Ha! Der Badly (wie wir Insider, die ihn über viele Alben begleitet haben, auch nennen), der sympathische Mann mit der Mütze, der in letzter Zeit bei Konzerten gar nicht mehr so sympathisch War und vielleicht mal die Mütze lüften sollte, zwecks Luftstaubehebung. Egal. Diesmal kommt er daher und nennt sein Album einfach "Born In The U.K." - und alle Welt fällt auf den Trick rein. Ja mei, der ist halt ein Riesen-Springsteen-Fan, der Badly. Und deshalb macht er jetzt ein Springsteen-Album.Völliger Quatsch natürlich. Denn "Born In The U.K." hat so viel Ähnlichkeit mit Springsteen-Musik, wie Angela Merkel mit Claudia Schiffer. Nur einmal, beim Beginn von "Welcome to the overground", da hört sich die E-Gitarre so an, als ob sie vom Boss kommen könnte. Der Rest sind die typischen Klänge des Damon Gough: Ein wenig Gitarrengeschrubbel, ein Klavier, ein paar Streicher, hin und wieder ein Glockenspiel, dazu die warme Stimme. Ich sag mal so: Wer bisher nichts mit Badly Drawn Boy anfangen konnte, wird auch "Born In The U.K." ablehnen. Seine Fans hingegen werden sich wie immer wohlfühlen. Zu viele Zutaten hat man aber mittlerweile zu oft genossen. Man höre "One last dance" oder "Walk you home tonight". Beide Songs könnten auch von "One Plus One Is One" oder "Have You Fed The Fish?" stammen. Das Rad erfindet Gough also nicht neu. Doch er hat immer noch ein Händchen für schöne Songs. "A journey from a to b" ist so einer. Klingt in den ersten Sekunden wie Lambchop, wird dann aber unüberhörbar zu einem echten Badly-Hit. Chorgesang undeine dieser Melodien, die gerade so süß sind, dass man sie noch ertragen kann. Eine echte Wundertüte ist "Nothing's gonne change your mind". Der Song beginnt als vom Klavier getragene Ballade, nach etwas mehr als einer Minute setzen dann die übrigen Instrumente ein, Gough haucht zart und am Rande seines Könnens den Text. Eine kleine Oper, die sich wandelt, dreht und wendet und irgendwann wieder zum Ausgangspunkt zurückkommt. Highlight des Albums ist das eigentlich recht unspektakuläre "Promises", das auch zunächst nur von Stimme und Klavier getragen wird. Nach zweieinhalb Minuten beginnt dann aber ein gigantisches Kleinod von Pop-Song. Herrlich! Badly Drawn Boy hat erneut ein äußerst gutes Album abgeliefert. Ein Album, das gut ins Ohr geht und die typischen Ingredienzen erhält, die man von ihm erwartet. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
intelligent und warm,
Von Tom Joad (Havixbeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Born in the UK (Audio CD)
endlich mal wieder ein junger Künstler der es schafft den Hörer zum träumen zu bringen.Intelligent arrangiert ist diese wunderschöne Musik zu dieser facettenreichen Stimme. Der Typ erzählt einfach wunderbare Geschichten, Kurzfilme spielen sich vor dem inneren Auge ab, wenn man sich Zeit für diese CD nimmt. Die Zitate, textlich wie musikalisch lassen schon auf eine gewisse Verbundenheit zum Boss schliessen. Dennoch: Wer hier einen Springsteen für arme oder gar dessen Nachfolger sucht wird hier enttäuscht. Badly Drawn Boy steht absolut für sich, ein eigenständiger Künstler, nicht auf der Suche nach Medienkompabilität. Ich hoffe von dem noch einiges in dieser Qualität zu hören. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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