Dynamite Warrior hätte das Zeug zu einem richtig tollen Martial Arts Film gehabt, verschenkt aber meiner Meinung nach viel zu viel Potenzial an die wirklich dümmlichen Fantasyelemente verschwendet.
Es wäre gar kein Problem gewesen, die Handlung auch ohne die Nebenstory um die bösen Zauberer und Dämonen zu erzählen. Man hätte auf die alberne Raketenflugnummer verzichtet und eine gute alte einfache "Schüler- will- seine -Eltern- rächen" Story daraus gemacht.
Denn was den Film neben der sehr gut gelungenen Ausstattung besonders hervorhebt, sind die Muay Thai Kampfszenen. Das Dan Chupong ein toller Kämpfer ist ist ja allseits bekannt, aber er solte sein Talent nicht an Special Effect verschwenden, die ihn fliegen lassen, wenn doch seine realen Moves schon atemberaubend genug sind! Das macht der Film falsch, er nutzt nicht die Möglichkeiten einen realistischen zweiten "Ong Bak" zu schaffen, sondern verzettelt sich in einer dummen Fantasystory, die unfreiwillig komisch und überhaupt nicht zusammenpasst.
Fazit: Für Martial Arts Fans sicherlich interessant, weil tolle(wenn auch unnötig unrealischtische) Kampfszenen den Film vor dem absoluten Abfall bewahren. Wer nicht auf Muay Thai steht, braucht "Dynamite Warrior" überhaupt nicht, da er auch kaum Fantasy Fans ansprechen dürfte.