Der Stil der Autorin hat sich positiv entwickelt, Tippfehler sind weitgehend eliminiert; ein Dank an den Verlag.
Wie schon "... die Tote von Borkum" handelt sich nicht um die Art Krimi, in dem man mit den Ermittlern über die Aufklärung des Verbrechens rätselt, sondern um jene Art, bei der man diese bei der allmählichen Auflösung genüßlich beobachten kann. Das macht es um so leichter, einen bunten Reigen Lokalkolorit auszubreiten. Allein schon deswegen lohnt die Lektüre. Die Lösung des Falls gelingt jedoch nicht - ein zugegebenermaßen sprödes Ende, norddeutsch halt. That's life, würd' ich mal sagen.
Ganz nebenbei: ich finde die zarte Liebesgeschichte süß :-)