Roman verfasst. Der Text liest sich fast wie ein Drehbuch von R. Altman: harte Schnitte, schnelle Szenenwechsel und wie in einem Puzzle fügt sich nach und nach Teil zu Teil, so dass am Ende ein umfasendes und plastisches Bild der Zeit entsteht. Das alles in einer sehr nüchternen aber klaren Sprache verfasst, als ob ein Reporter die Geschehnisse verfolgen würde. Die Renaissance in Italien öffnete ein großes Tor in eine neue Epoche und so begegnen wir auch Leonardo da Vinci und Michelangelo, Ariost, Savonarola und Machiavelli in diesem Roman. Im Mittelpunkt steht die Familie der Borgia, machtgierig, sexuell verworfen, skrupellos, gewaltättig - genau der Stoff, aus dem sich so ein Film-Roman vorzüglich schaffen lässt. Ich habe dieses Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen und kann die Lektüre nur empfehlen.