'Borderlives. Zeitgenössische Kunst aus Helsinki, St. Petersburg und Tallinn' stellt einen aktuellen Band zur künstlerischen, sozialen und mentalen Situation der nordöstlichs-ten (Kunst-)Region Europas dar und konzentriert sich auf Künstler/innen, die eigenständig und präzise die epochalen Umbrüche der letzten Jahre und Jahrzehnte widerspiegeln.
Von der geografischen Randlage ausgehend werden Grenzerfahrungen aller Art untersucht.
Wie reagieren einzelne Menschen, Völker und Nationen auf die elementaren und existentiellen Herausforderungen, die seit dem Untergang der Sowjetunion zu einer grundlegenden Veränderung aller politischen, sozialen und ökonomischen Parameter geführt haben? Und wie reagiert die Kunst?
Welche Antworten geben Künstler auf diese grundlegenden Veränderungen, auf diesen unvorhergesehenen Gewinn an Freiheit und Unabhängigkeit?
Wie gehen sie damit um, dass die infolge der Globalisierung immer kleiner werdende Welt nun vor der eigenen Tür beginnt?
Welche Medien, welche ästhetischen Strategien werden benutzt, um physischen und psychischen Grenzerfahrungen ein dauerhaftes Bild zu geben?
Künstler aus:
Helsinki: Veli Granö, Jaakko Heikkilä, Tea Mäkipää, Anu Pennanen, Minna Rainio/Mark Roberts, Vesa Ranta
Tallinn: Marco Laimre, Marko Mäetamm, Mark Raidpere, Ene-Liis Semper, Jaan Toomik
St. Petersburg: Ludmila Belova, Vladimir Bystrov, Philipp Dontsov, Dmitry Shubin, Dmitry Vilensky
Texte:
Vorwort von Harald Kunde, Direktor des Ludwig Forums für Internationale Kunst in Aachen
Essays von: Andreas Vowinckel, Kunsthistoriker und freier Kurator aus Köln; Ritva Röminger-Czako, finnische Kunsthistorikerin und freie Kuratorin aus Bonn; Maria Korostelewa, Kuratorin am Anna Achmatowa Museum in St. Petersburg, Russland; Johannes Saar, Geschäftsführender Direktor am Center for Contemporary Art in Tallinn, Estland