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Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung
 
 
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Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung [Broschiert]

Christine Ann Lawson
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 274 Seiten
  • Verlag: Psychosozial-Verlag; Auflage: 1. (1. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898062562
  • ISBN-13: 978-3898062565
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.974 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christine Ann Lawson
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Zusammenfassung: Das Buch von Christine Ann Lawson, aus dem Amerikanischen übersetzt, gibt sehr detaillierte Beschreibungen von den vier unterschiedlichen Typen von Borderline-Müttern. ... Diese werden zudem nicht nur theoretisch abgehandelt, sondern es werden praktische Schilderungen ihres Verhaltens gezeigt und mit Beispielen untermalt. (astrid-krueger-medizin.de)

Zur Borderline-Problematik wurde seit Otto Kernberg (»Borderline-Störungen und pathologischer Narzissmus«, 1978 in deutscher Sprache) und anschließend Christa Rohde-Dachser (»Das Borderline-Syndrom«, 1979) zunehmend auch in Deutschland mehr und schneller publiziert, sodass der am Thema interessierte Leser stellenweise den Eindruck bekommt, es handele sich um eine Art zeitgeistgemäßes Modethema. Hinzu kommt, dass oft nicht klar ist, wovon eigentlich die Rede ist: Geht es um die Borderline-Struktur im Sinne einer Neurosenstruktur oder einer Borderline-Persönlichkeitsstörung im Sinne der ICD 10- oder DSM-Kategorisierung? Man muss als Leser wissen, was man sucht, und kann auswählen zwischen Fachbüchern, Therapiemanualen, Selbsthilfebüchern, Erfahrungsberichten und Betroffenenlektüre sowie Büchern, die - unterschiedlich gehaltvoll - in der Abteilung Rat und Lebenshilfe stehen und von praktizierenden Psychotherapeuten geschrieben wurden. Was erwartet uns beim vorliegenden Buch, im Oktober 2006 in deutscher Erstausgabe (aus dem Amerikanischen übersetzt von Irmela Köstin) im Psychosozial-Verlag, »edition psychosozial«, erschienen? Der Titel macht erst einmal neugierig, ebenso die passende düstere äußere Gestaltung (»The Poem of Soul: Nightmare«, 1854, Louis Janmot). Der Leser fühlt sich an eine psychiatrische Einrichtung des 19. Jahrhunderts erinnert, an Wahnsinn, Verzweiflung und das »Dunkel im Innern« der Borderline-Mütter. Die Autorin Christine Ann Lawson ist klinische Sozialarbeiterin in eigener Praxis in Indianapolis und arbeitet mit den erwachsenen Kindern, die mit einer Borderline-Mutter aufwachsen mussten. Aus den retrospektiven Beschreibungen dessen, wie die Kinder ihre Mütter wahrgenommen haben, entstanden vier Charakterprofile mit je einem emotional vorherrschenden Gefühlszustand, welche die Autorin dem Leser unter verschiedenen Aspekten näherbringt: die Borderline-Mutter vom Typus des »verwahrlosten Kindes«, die »Einsiedlerin«, die »Königin« und die »Hexe«. Vorangestellt sind jedem Kapitel als Motto ein Abschnitt aus »Alice im Wunderland« bzw. »Alice im Spiegel«, später kommen mehr oder weniger passende Einleitungen aus Grimmschen Märchen hinzu. Christine Ann Lawson beschreibt eindrücklich zunächst allgemein diese »Als-ob-Mütter« mit den Empfindungen ihrer Kinder, das heißt, mit deren angstvollen Erwartungen, aus Erfahrung gespeistem Misstrauen, mit Chaos, Scham, Wut, Schuld, mit dem, was die Kinder erleiden, die trotz allem ihre Mütter lieben. Die Erklärungen zur Entstehung der Borderline-Persönlichkeitsstörung klingen manchmal etwas dürftig. Da haben z.T. ganz einfach »Therapeuten herausgefunden« (S. 48), welche Erfahrungen Borderline-Patienten selbst als Kind machen mussten, was die Entwicklung dieses Störungsbildes begünstigt... (Sozialpsychiatrische Info 1-2008)

Kurzbeschreibung

Die erste Liebe in unserem Leben ist unsere Mutter. Es ist für uns überlebenswichtig, ihr Gesicht, ihre Stimme, die Bedeutung ihrer Stimmungen und ihre Mimik zu erkennen. Christine Ann Lawson beschreibt einfühlsam und verständlich, wie Kinder von Borderline-Müttern unter den Stimmungsschwankungen und psychotischen Anfällen leiden und verzweifelt nach Strategien der Bewältigung dieser Erlebnisse suchen. Borderline-Mütter treten dabei ihren Kindern in vier verschiedenen Figuren gegenüber: als verwahrloste Mutter, die Einsiedlerin, die Königin und die Hexe. Lawson zeigt, wie man sich um die Verwahrloste kümmern kann, ohne sie retten zu müssen, und um die Einsiedlerin, ohne ihre Angst zu verstärken; wie man die Königin liebt, ohne ihr Untertan, und wie man mit der Hexe lebt, ohne ihr Opfer zu werden.

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Echte Hilfe, 7. April 2010
Von 
M. Frank (Friedberg Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung (Broschiert)
Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung - zu diesem Thema habe ich - als betroffene Tochter - Dutzende von Fachbüchern gelesen. Viele Bücher haben wissenschaftliche Erklärungen gegeben oder Verständnis und Mitgefühl für die Betroffenen vermittelt. Doch das Buch von Christine Ann Lawson ist das einzige und erste, das mir mit praktische Ratschlägen wirklich effektiv und schnell geholfen hat. Ich konnte alle Tipps sofort anwenden. Das Verhältnis zwischen mir und meiner Mutter ist jetzt so gut geworden, wie es noch nie zuvor im Leben war (sie ist 75, ich bin 56 Jahre alt). Am meisten hat mir der Hinweis der Autorin geholfen, dass es nicht möglich ist, mit Borderline-Müttern eine normale Mutter-Tochter-Beziehung herzustellen, weil die Mutter aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung nicht dazu in der Lage ist. Das hat mir geholfen, die Illusion aus der Kindheit aufzugeben, dass ich Schuld wäre am unlogischen Verhalten meiner Mutter, an ihrer destruktiven Kritik und den unkontrollierten Wutanfällen mit Mord- und Selbstmorddrohungen. Endlich habe ich meinen inneren Frieden gefunden.
Aus einige Rezensionen habe ich heraus gehört, dass sich die Rezensenten daran stören, dass die Autorin, um die Persönlichkeitsstörung der Mütter (und Väter) zu kategorisieren, Begriffe aus der Märchenwelt genommen hat, und dies als unprofessionell abtun wollen. Für den Betroffenen wie mir ist es vollkommen irrelevant, ob man eine gestörte Mutter in die Rubrik Hexe, Borderline-Störung, verwahrlostes Kind, narzistische Persönlichkeitsstörung, o.ä. einordnet. Die Bezeichnung löst nicht das Problem.
Richtig und hilfreich ist Christine Ann Lawsons Vorgehensweise:
1. Exakte, ausführliche Beschreibung der Verhaltensweisen der Mutter mit Persönlichkeitsstörung
2. Exakte, ausführliche Beschreibung der Schwierigkeiten der betroffenen Kinder mit vielen Fallbeispielen
3. Praktische, anwendbare Tipps, wie die Kinder die Beziehung zur Mutter verbessern können. (Selbstverständlich bezieht sich diese Hilfe zur Selbsthilfe nur auf erwachsene Kinder von Borderline-Müttern, was die Autorin auch klar und unmissverständlich sagt. Kleine Kinder und Jugendliche brauchen externe, fachliche Hilfe).
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lesenswert, 11. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung (Broschiert)
Borderline-Mütter und ihre Kinder hat mir insgesammt sehr gut gefallen. Es lässt sich gut lesen, so sind viele Beispiele von Prominenten eingestreut, und es wird nicht alzu theoretisch. Es gibt auch negatives: teilweise platte Aussagen und Verallgemeinerungen. Ist ursprünglich ein amerikanisches Buch.

Anders als in anderen Büchern wird nach 4 Borderline-Typen unterschieden: das verwahrloste Kind, die Einsiedlerin, die Königin und die Hexe. Ich finde diese Unterscheidung passend. Es gibt immer wieder Zitate aus Märchen und z.B Allice im Wunderland die wirklich unglaublich gut treffen.

Passend zu diesen Typen werden auch die Kinder und die Partner beschreiben. Durch die Verallgemeinerung zwar zugespitzt, aber tortzdem nachfollziehbar.

Zum Schluss gibt es noch Tips wie mann mit dem jeweiligen Borderline-Typ umgehen soll. Allerdings greift das nur für Erwachsene, nicht für Kinder, die haben z.B. nicht die Wahl z.B. als letzte Konsequenz den Kontakt abzubrechen.

Ein Schwerpunkt im Buch liegt auf Töchter von Borderline-Müttern.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch mit vielen "aha Erlebnissen", 9. August 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung (Broschiert)
Ich bin schon jahrelang auf der Suche um eine Erklärung für das sehr ungerechte und oft auch verletzende Verhalten meiner 73 jährigen Mutter, mir gegenüber, zu finden.
In diesem Buch, habe ich mich zum ersten Mal wieder gefunden und mußte sogar manchmal einfach weinen, weil mich die Geschichten an meine Kindheit erinnerten.
Die Unterteilungen in das "verwahrloste Kind", "die Einsiedlerin", "die Königin" und die "Hexe" fand ich sehr gut erklärt, wobei meine Mutter das "verwahrloste Kind" darstellt und aber zusäztlich von allen anderen Persönlichkeiten, ebenfalls Verhaltensweisen zeigt.
Ich hoffe, dass mir das Buch noch weiterhin ein guter Begleiter sein wird um die Verhaltensregeln durchzuhalten.
Ich kann das Buch vor allem an erwachsene Frauen weiter empfehlen, die von einer an Borderline erkrankten Mutter aufgezogen wurden.
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