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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Echte Hilfe, 7. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung (Broschiert)
Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung - zu diesem Thema habe ich - als betroffene Tochter - Dutzende von Fachbüchern gelesen. Viele Bücher haben wissenschaftliche Erklärungen gegeben oder Verständnis und Mitgefühl für die Betroffenen vermittelt. Doch das Buch von Christine Ann Lawson ist das einzige und erste, das mir mit praktische Ratschlägen wirklich effektiv und schnell geholfen hat. Ich konnte alle Tipps sofort anwenden. Das Verhältnis zwischen mir und meiner Mutter ist jetzt so gut geworden, wie es noch nie zuvor im Leben war (sie ist 75, ich bin 56 Jahre alt). Am meisten hat mir der Hinweis der Autorin geholfen, dass es nicht möglich ist, mit Borderline-Müttern eine normale Mutter-Tochter-Beziehung herzustellen, weil die Mutter aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung nicht dazu in der Lage ist. Das hat mir geholfen, die Illusion aus der Kindheit aufzugeben, dass ich Schuld wäre am unlogischen Verhalten meiner Mutter, an ihrer destruktiven Kritik und den unkontrollierten Wutanfällen mit Mord- und Selbstmorddrohungen. Endlich habe ich meinen inneren Frieden gefunden. Aus einige Rezensionen habe ich heraus gehört, dass sich die Rezensenten daran stören, dass die Autorin, um die Persönlichkeitsstörung der Mütter (und Väter) zu kategorisieren, Begriffe aus der Märchenwelt genommen hat, und dies als unprofessionell abtun wollen. Für den Betroffenen wie mir ist es vollkommen irrelevant, ob man eine gestörte Mutter in die Rubrik Hexe, Borderline-Störung, verwahrlostes Kind, narzistische Persönlichkeitsstörung, o.ä. einordnet. Die Bezeichnung löst nicht das Problem. Richtig und hilfreich ist Christine Ann Lawsons Vorgehensweise: 1. Exakte, ausführliche Beschreibung der Verhaltensweisen der Mutter mit Persönlichkeitsstörung 2. Exakte, ausführliche Beschreibung der Schwierigkeiten der betroffenen Kinder mit vielen Fallbeispielen 3. Praktische, anwendbare Tipps, wie die Kinder die Beziehung zur Mutter verbessern können. (Selbstverständlich bezieht sich diese Hilfe zur Selbsthilfe nur auf erwachsene Kinder von Borderline-Müttern, was die Autorin auch klar und unmissverständlich sagt. Kleine Kinder und Jugendliche brauchen externe, fachliche Hilfe).
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37 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lesenswert, 11. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung (Broschiert)
Borderline-Mütter und ihre Kinder hat mir insgesammt sehr gut gefallen. Es lässt sich gut lesen, so sind viele Beispiele von Prominenten eingestreut, und es wird nicht alzu theoretisch. Es gibt auch negatives: teilweise platte Aussagen und Verallgemeinerungen. Ist ursprünglich ein amerikanisches Buch. Anders als in anderen Büchern wird nach 4 Borderline-Typen unterschieden: das verwahrloste Kind, die Einsiedlerin, die Königin und die Hexe. Ich finde diese Unterscheidung passend. Es gibt immer wieder Zitate aus Märchen und z.B Allice im Wunderland die wirklich unglaublich gut treffen. Passend zu diesen Typen werden auch die Kinder und die Partner beschreiben. Durch die Verallgemeinerung zwar zugespitzt, aber tortzdem nachfollziehbar. Zum Schluss gibt es noch Tips wie mann mit dem jeweiligen Borderline-Typ umgehen soll. Allerdings greift das nur für Erwachsene, nicht für Kinder, die haben z.B. nicht die Wahl z.B. als letzte Konsequenz den Kontakt abzubrechen. Ein Schwerpunkt im Buch liegt auf Töchter von Borderline-Müttern.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Tolles Buch mit vielen "aha Erlebnissen", 9. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Borderline-Mütter und ihre Kinder: Wege zur Bewältigung einer schwierigen Beziehung (Broschiert)
Ich bin schon jahrelang auf der Suche um eine Erklärung für das sehr ungerechte und oft auch verletzende Verhalten meiner 73 jährigen Mutter, mir gegenüber, zu finden. In diesem Buch, habe ich mich zum ersten Mal wieder gefunden und mußte sogar manchmal einfach weinen, weil mich die Geschichten an meine Kindheit erinnerten. Die Unterteilungen in das "verwahrloste Kind", "die Einsiedlerin", "die Königin" und die "Hexe" fand ich sehr gut erklärt, wobei meine Mutter das "verwahrloste Kind" darstellt und aber zusäztlich von allen anderen Persönlichkeiten, ebenfalls Verhaltensweisen zeigt. Ich hoffe, dass mir das Buch noch weiterhin ein guter Begleiter sein wird um die Verhaltensregeln durchzuhalten. Ich kann das Buch vor allem an erwachsene Frauen weiter empfehlen, die von einer an Borderline erkrankten Mutter aufgezogen wurden.
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