Das Buch beschreibt im ersten Teil, wie Kolumbus zu den Mitteln kam, die er für seine Expedition brauchte, und welche Steine ihm in den Weg gelegt wurden. Der Hauptteil des Buches sind dann die Aufzeichnungen von Kolumbus, wie er die Überfahrt meistert, und wie er in der "neuen" Welt ankommt. Kolumbus erkundet viele Inseln des karibischen Raums und trifft dabei natürlich auch auf Eingebohrene. Sein Vorgehen ist rücksichtsvoll, denn er will die "Indiander" nicht verärgern, gleichwohl bemerkt man, dass von Anfang an keinerlei Respekt und Verständnis für die fremde Kultur vorhanden ist, sondern nur der Wunsch nach Christianisierung, welcher dann, fortgesetzt von anderen, zu den bekannten Qualen des Kolonialismus führte. Bei den beschriebenen Entdeckungsreisen zu immer neuen Inseln macht sich bald ein eigenes Schema erkennbar. Ankommen auf der neuen Insel, sich den Eingeborenen als friedlich zeigen, mit ihnen Tauschgeschäfte machen, wobei Kolumbus wertlosen Kram (Glöckchen und Glasperlen) gegen Baumwolle und andere Naturalien oder auch Gold tauscht, um dann die Insel wieder zu verlassen und bei der nächsten Insel nach eine m ähnlichen Schma vorzugehen.(Die Suche nach Gold spielt eine Zentrale Rolle) Wichtig ist für Kolumbus auch das Auskunschaften möglicher Orte für zukünftige Städte und Häfen. Dies Vorgehensweise erscheint im Buch langatmig, jedoch sollte man nicht vergessen, unter welchen Beeindruckenden Erfahrungen sie gemacht wurden; schließlich entbehrt ihre historizität der Kritik. Es ist nunmal so geschehn.
Fazit: Ein tolles Buch, dass Einbilcke in die Momente eines Entdecker gewährt, wie es nur selten der Fall ist. Es lässt sich einfach und schnell lesen. Es ist unersätzlich für den, der wissen will, wie man sich fühlt, unbekannte Welten zu betreten.