Der Film sollte Die Röhre heißen. Sie ist sehr eng und in ihr leben Menschen zusammengepfercht, wie in einer Konservendose. Das Ergreifende ist tatsächlich das Zwischenmenschliche innerhalb der ultimativen Untätigkeit. Weil die Männer dazu verdammt sind, gemeinsam zu überleben oder zu krepieren. Wenn einer da die Nerven wegschmeißt, kann er nicht gerettet werden, weil sich das Ganze in der Isolation des Wasserkuchens abspielt. Ich glaube, dass ich diese Enge mit einer Gruppe von Männern auf eine lange Zeit unter Wasser nicht lange überleben würde. Dazu kommt der Horror, eines technischen Gebrechens, Wassereintritts, Sauerstoffabfalls, der schlechten Luft im Allgemeinen im U-Boot, und schließlich eines gewaltsamen Todes infolge eines bewaffneten Angriffs. Also nicht nur die Enge in der Masse allein, sondern auch noch ein möglicher Tod inmitten dieser Enge auf qualvollste Weise. So betrachtet ist der Film ein Meisterwerk mit einer klaustrophobischen Psychologie, bei welcher der Zuschauer selbst zum Eingesperrten mutiert und zu einem äußerst leisen, stillen und braven Besatzungsmitglied. Der Film ist angesiedelt im Status des Krieges, doch enger geht es in ihm um die nackte Existenzialität. Es ist ein existenzialistisches Werk über die Auseinandersetzung einer Gruppe von Menschen in der Verdammnis einer engen Zelle, die Verwiesenheit auf sich selbst, wenn die Weite unexistent ist. Ein qualvoller Film und darum faszinierend und packend.