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am 22. Mai 2012
Als deutscher Leser dieses Buches im Original muß man -so wie ich- möglicherweise erst zum Kapitel gelangen, in dem Michael Lewis die deutsche Rolle in der EU-Finanzkrise zu analysieren versucht, bevor man endgültig realisiert, wie vorurteilsbeladen dieses Werk daherkommt und pauschale Urteile über Länder und Völker fällt.
Natürlich soll dies Buch gern zu einem zweifellos provozierenden weltwirtschaftlichen Vorgang auch provozierend formulieren. Es bleibt dennoch die Frage an den Autor, wieso in einem Werk, welches sich mit einer Finanzkrise beschäftigt, das Paarungs- und Trinkverhalten von Isländern besprochen wird, oder weshalb eine anthropologische Assoziation aus der 80er Jahren von Fekalien in Bezug auf "the Germans" über mehrere Seiten Raum greift. Auch muß Michal Lewis offenbar mehrfach "the Jews" erwähnen, ohne das es ihm dabei gelingt, einen erkennbaren Zusammenhang mit dem eigentlichen Thema seines Buches herzustellen.

Das ist insgesamt bedauerlich, denn Michael Lewis hat durchaus viele volkswirtschaftliche Zahlen und Vorgänge recherchiert und mit hochrangigen Personen gesprochen, die dieses Buch für politisch und wirtschaftlich orientierte Leser zu einer interessanten Quelle machen könnten.
Eine Alternative formuliert Michael Lewis nicht, und will es vielleicht auch gar nicht. Er beschränkt sich darauf, Fehler zuzuweisen. Das dient sicherlich dem beabsichtigten Kopfschüttel-Effekt beim Leser, aber es sei dann auch der Vollständigkeit halber gesagt, dass ein nach konstruktiven Ideen für zukünftige Wachstums- und Währungspolitk suchender Leser in diesem Buch nicht fündig wird.
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am 19. November 2011
Das Buch liefert auf unterhaltsame Weise eine profunde Erklärung wie es zu den Krisen in Island, Griechenland und Irland gekommen ist, die auch die jeweils sehr spezifischen kulturellen und historischen Faktoren einschliesst. Man versteht wie Griechenland zu einem unglaublichen Selbstbedienungsladen für quasi jedermann werden konnte und wie in Irland und Island jede Vernunft über Bord ging. Ross und Reiter werden stets genannt. Sehr lesenswert!
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am 11. August 2012
Nein, dieses Buch ist kein Ruhmesblatt für Michael Lewis!

Wie immer ein interessanter Text auf dem Buchrücken, scheinbar eine Analyse zur aktuellen Finanzkrise. Oder doch nicht? Man wird schnell stutzig und merkt dann: Hier war jemand auf Reisen durch Europa (Griechenland, Irland und Deutschland), hat mit ein paar Leuten gesprochen, dies jeweils in ein Kapitel gegossen und versucht am Ende, die wenig zusammenhängenden Teile irgendwie als eine Erklärung / Illustration der aktuellen Krise zu verkaufen.

Michael Lewis Buch "The Big Short" war tatsächlich sowohl unterhaltsam als auch informativ. Lewis hat seine unbestreitbare Stärke darin, durch eine sehr auf einzelne Personen zugeschnittene Geschichte scheinbar "nebenbei" sein Thema zu behandeln.

Bei "Boomerang" sind es letztlich jedoch ganze Völker (Isländer Griechen, Iren und Deutsche), die Lewis als Handelnde zu beschreiben sucht und analysiert. Das wirkt, naja, manchmal doch ziemlich peinlich, teilweise recht abseitig. Man wird das Gefühl nicht los, dass hier doch jemand sehr oberflächlich Anthropologe spielt und einzelnen Völkern pauschal Eigenschaften zuspricht.

The Big Short kann man mit Gewinn und amüsiert lesen, dieses Buch hätte Lewis sich lieber sparen sollen...
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am 13. April 2012
Michael Lewis hat sich, nachdem Lehmann bankrott war, auf eine Europareise zu den Sehenswürdigkeiten der Finanzkrise gemacht und schreibt einen Reisebericht was er alles so erlebt hat: Z.B mangelnde Englischkennisse auf einem Boot in Griechenland, zu laute Geräusche aus dem Nebenzimmer im Hotel in Island, Bauruinen in Irland, Tempo 210 im BMW auf Deutschen Autobahnen. Er versuchte dabei jeweils mit hochrangigen Vertretern aus dem jeweiligen Land die Krise zu besprechen und erzählt die Gesprächsinhalte von den Personen die er so getroffen hat. Lewis führt die verschiedenen Ausprägungen der Krise in den verschiedenen Ländern dabei auf den jeweiligen Nationalcharacter zurück, den er vorurteilsgeladen her- und ableitet (aus amerikanischer Sicht). Insgesamt ein Buch das vom Stil her einigermaßen unterhaltsam, reicht von der Qualität her aber nicht an "The Big Short" heran.
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am 26. März 2014
Ein sehr gutes Follow-Up zu "The Big Short". Sehr pointiert und gut zu lesen. Einiges sollte man nicht zu Ernst nehmen dann ist gute Laune und Schmunzeln garantiert.
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