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Musik

Bild des Albums von Beatsteaks

Fotos

Abbildung von Beatsteaks

Biografie

BEATSTEAKS: BOOMBOX

Das neue Beatsteaks- Album ist ein Paralleluniversum der Popmusik, ein futuristischer Gegenentwurf zu versteinerten Hörgewohnheiten.

Diese auf den ersten Blick marktschreierische These kann nur durch Hören des Tonträgers wirklich erklärt werden - was den Text hier leider zur Redundanz verurteilt. Versuchen wir es also noch einmal:

Das neue Beatsteaks- Album ist eine äußerst… Lesen Sie mehr im Beatsteaks-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Januar 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Warner Music International (Warner)
  • ASIN: B004C03PSS
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (83 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.004 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Fix It 2:56EUR 0,99
Anhören  2. Milk & Honey 3:04EUR 0,99
Anhören  3. Cheap Comments 3:17EUR 0,68
Anhören  4. Let's See 2:55EUR 0,99
Anhören  5. Bullets From Another Dimension 2:40EUR 0,99
Anhören  6. Under A Clear Blue Sky 3:22EUR 0,99
Anhören  7. Access Adrenalin 3:15EUR 0,99
Anhören  8. Behaviour 1:13EUR 0,99
Anhören  9. Automatic 4:54EUR 0,99
Anhören10. Alright 2:20EUR 0,99
Anhören11. House On Fire 3:51EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

So lange die 1995 in Berlin gegründeten Beatsteaks auch auf ihren Durchbruch warten mussten, so erfolgreich sind Alternative-Punk-Rocker mittlerweile. Da gibt es normalerweise keinen Grund, etwas am Erfolgsrezept der schnörkellosen, flotten bis rasanten und kraftvollen Power-Songs zu ändern. Das sechste Studioalbum Boombox aber klingt überhaupt nicht nach einem Neuaufguss des Vorgängers Limbo Messiah. Dort deutete ja schon ein eher poppiger Song wie „She Was Great“ an, dass die Beatsteaks nicht nur brettern können.

Gerade im Vergleich mit einem Werk wie Living Targets sind deutliche stilistische Veränderungen hörbar. Boombox beginnt mit dem von sägenden Gitarren bestimmten „Fix It“, doch schon die Singleauskopplung Milk & Honey (auf der sich die Coverversion „Head On“ von The Jesus & Mary Chain befindet) mit seinem Pianoklängen und Power-Pop-Elementen rückt weit ab von Punk und Hardcore. „Cheap Comments“ wird von einem groovenden und grollenden Bass getrieben, den auch Gitarrenbreitseiten nicht irritieren können. Dann aber reduzieren die Beaststeaks nicht nur die Drehzahl und schalten einen Gang runter, sie wenden sich in „Let’s See“ dem Ska und Pop zu, das man an The Police denken muss.

Die gradlinige Rock-Nummer „Access Adrenalin“ entstand als einzige im Studio Chez Cherie in Berlin Neukölln, wo Moses Schneider schon Dendemann, die Fehlfarben oder Tocotronic betreute. Mit ihm als langjährigen Produzenten wollten sie dort auch Boombox aufnehmen, aber irgendwie gefielen den Beatsteaks die da entstandenen Songs nicht so gut wie die Demo-Versionen aus dem eigenen Proberaum. Darauf meinte Moses Schneider, dass sie einfach in ihrem Raum bleiben sollten. Gesagt, getan. Das eingesparte Geld wurde in Mikrophone investiert, und dann ging es in der privaten Boombox weiter. Die keine 35 Minuten lange Platte wurde bis auf ein paar Overdubs fast komplett live eingespielt. Abgemischt wurde Boombox erstmals in der Beatsteaks-Karriere nicht in Deutschland, sondern von Nick Launay ( der mit Nick Cave, Maxïmo Park oder Arcade Fire arbeitete ) in Los Angeles. Das Ergebnis lässt einen schon staunen, selten hat man die Beatsteaks musikalisch so breit aufgestellt gehört. --Florian Brettschneyder

motor.de

Lassen es krachen, gewinnen Mädchenherzen und sind die beste vorstellbare Konsensband, die man in diesem Land kaufen kann. Jetzt sogar noch cleverer! „Boombox“ ist in seiner Kaleidoskop-Haftigkeit die wohl bisher konsequenteste Übersetzung der Vorstellungen, die man von den Beatsteaks haben kann, in einem Album. Da gibt es von allem was und für jeden: das sperrige Rumpelblues-Stück (clevererweise als Opener), den bedenkenlos melodischen Gitarrenhymnen-Kracher, den rücksichtslos unmelodischen Hi-Energy-Brüller, den Ska-Party-Stomper und natürlich die große Fast-schon-peinlich-aber-deshalb-rührend-Ballade für Mädchen. Denn so alt wie die Rockmusik ist die Erkenntnis, das man Mädchenherzen gewinnen muss, um wirklich groß zu werden. Das ist auf dem immerhin schon sechsten Album natürlich auch angemessen produziert, nicht glattgebügelt aber gezähmt, an den richtigen Stellen ordentlich scheppernd, mit einem Händchen für Breaks und Spannung, oft genug richtig laut und insgesamt knackig gestrafft. Das Interessante an „Boombox“ und sowieso den Beatsteaks ist, dass man ihnen das Zusammengestoppelte glatt abnimmt, den Spaß, den sie immer so offensiv vor sich hertragen, das Ungestüme, Sperrige und trotzdem kommerziell zweifelsfrei Taugliche. Es gibt einfach keine zweite, noch halbwegs junge, massentaugliche Band in diesem Land, der man diesen Erfolg so gönnt, auch wenn der immer größere Hype, der damit verbunden ist, mächtig nervt. Aber man kann sich ja auch daneben stellen und im Brustton der Überzeugung meinen, dass früher eben doch alles besser war. Was nicht falsch ist, aber am Kern der Sache und am Wesen von Popmusik eh vorbeigeht. Man sollte den Beatsteaks stattdessen dankbar sein, dass sie es sind, die den Bravopunk-Job übernommen haben, den ja nun mal irgendjemand tun muss, und ihn mit solcher Grandezza ausfüllen, dass sie sogar für alle anderen noch taugen. Und wenn es bald Stadien sind – sei’s drum.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
45 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mark DeLonge VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Die Beatbuletten aus Berlin haben in den letzten Jahren eine steile Karriere hingelegt. Zu deren Anfang waren sie noch in die Punk-/Hardcore-Schublade gesteckt worden, womit die Band selbst aber nie sonderlich zufrieden gewesen ist. Das ist wohl auch der Grund, warum sie ihren Musik-Kosmos über die Jahre kontinuierlich erweitert haben.
Suchte man auf ihrem zweiten Album Launched (1999) noch fast vergeblich nach radiotauglichen Songs, ist nun 12 Jahre später das Gegenteil der Fall: Boombox strotzt nur so vor poppigen Melodien und eingängigen Refrains, der dem Rock-Freund gefallen und dem geneigten Radiohörer keine Magenschmerzen bereiten wird. Es ist der normale Werdegang von fast jeder Band, aber dennoch kommen wieder die alten Diskussionen auf und damit auch die Frage: Ist das noch Punk?
Eher nicht. Bedeutet dies im Umkehrschluss, dass die Beatsteaks ihre Seelen an den Kommerz-Teufel verkauft haben? Nach den ersten paar Hörgängen ist auch dies zu verneinen.
Das mittlerweile sechste Album lebt meiner Meinung nach von einer Unbeschwertheit, oder besser gesagt: Scheiß-Egal-Haltung, die Boombox zu einer abwechslungsreichen Sache macht. Die Band macht das, was ihr gerade einfällt und was ihr gerade Spaß macht, was sie häufig auf völlig neues Terrain führt: Der Opener 'Fix it' entpuppt sich als ungewohnt düster und kann sich gleich in die Gehörgänge setzen; die erste Single 'Milk & Honey' ist zwar sehr poppig, bietet aber einen der gewohnten Ohrwurm-Refrains und ist eine willkommene Abwechslung; 'Cheap Comments' ist für mich ganz klar eins der großen Highlights, mit seinem groovenden Basslauf und dem abwechslungsreichen Arrangement; der Groove wird auch bei 'Let's see' groß geschrieben, das sich am Ska bedient und damit eine der kleineren Überraschungen des Albums bietet; bei 'Under a clear blue sky' übernimmt Peter den Gesang in den Strophen und verleiht diesem Midtempo-Song die erforderliche Note Melancholie; und zwischen all den Ohrwürmern und anschmiegsamen Melodien schreit Bernd sich in der knapp einminütigen Punk-Nummer 'Behaviour' die Seele aus dem Leib, was den einen oder anderen nach dem bisherigen Verlauf der Platte vor den Kopf stoßen wird; ebenfalls eher melancholisch und fast schon nachdenklich, wenn es so etwas in der Musiklandschaft der fünf Berliner geben sollte, kommen 'Access Adrenalin' und das letzte Lied 'House on fire' rüber.
Die Konsequenz aus den ganzen Neuerungen ist, dass gewohnte Songs und Sounds eher zu den schwächeren Liedern gehören. Aber selbst die sind keine Wegwerfartikel, sondern können durchaus zünden: 'Bullets from another dimension' wird denen gefallen, die sich die Beatsteaks von früher zurückwünschen; wer bei 'Alright' nicht wenigstens mitnicken muss, ist in meinen Augen tot; der Song, der wohl am meisten Gewöhnungsrunden benötigt, ist 'Automatic', bei dem die Jungs Unterstützung von Peter Fox bekommen haben. Hier werden Ansätze vom Dancehall und auch wieder vom Ska genommen und mit Sprechgesang zu einer fünfminütigen Tanz-Nummer verwurschtelt, die wohl das größte Ausrufezeichen hinter Die Beatsteaks sind in neue Richtungen gegangen" setzt.
Zusammenfassend ist zu sagen: Boombox hat wenig von der Rohheit und Rotzigkeit der ersten beiden Alben; die Entwicklung seit Smacksmash ist genau dort angekommen, wo man sie hatte vermuten können. Aber als Ausverkauf würde ich das nicht bezeichnen. Zwar müssen sich die wahren Highlights noch herauskristallisieren und sind nicht auf Anhieb zu erkennen, aber noch nie ist ein Album der Berliner dermaßen in sich schlüssig gewesen, wie das dieses Mal der Fall ist. Und eins bleibt immer beim alten: die Beatsteaks schreiben Lieder, die einem im Ohr stecken bleiben und machen Alben, die sich als kleine Schatztruhen der innovativen Ideen und musikalischen Zitaten entpuppen. Und Boombox macht da keine Ausnahme. Nur sind sie damit größtenteils fernab von ihrem üblichen Sound und auch von der Erwartungshaltung gelandet. Und vielleicht ist gerade das Punk.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
skippen erwünscht 1. Februar 2011
Von meshabay
Format:Audio CD
HiHi

ich bin auch großer Beatsteaksfan und liebe die Livekonzerte, aber das Album hat mich jetzt doch echt enttäuscht. ich habe schon schlimmes erwartet, nachdem ich das milk and honey cover von eternal tango schon fast besser fand als das original :D bis jetzt hatte jedes album einen geilen opener, der laune auf mehr gemacht hat. als ich fix it gehört habe dachte ich mir einfach nur "wtf" und danach das eher ruhige milk and honey (liveversion besser als auf dem album)...weiter zum wieder ruhigen cheap comments...darauf folgt dann das doch recht "launemachende" lets see und von da an gings berg auf...teilweise...im großen und ganzen fehlt mir einfach die power der letzten alben. das album schleppt sich so dahin und ich ertappe mich beim skippen einiger songs und das tue ich das erste mal bei den beatsteaks. da fällt einem erst so richtig auf wie kurz das album ist mit knapp 34min. wer die beatsteaks liebt wird auch dieses album hören, aber wer die musik der beatsteaks liebt wird sich das nicht lange anhören. ich gehöre zu zweiten gruppe und sage nur "you dont guess my name..."
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von WeirdJerk TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Seit "Launched" bin ich großer Fan der Beatsteaks und besonders begeistert von ihren genialen Liveauftritten. Also wurde das neue Album vorbestellt und sehnsüchtig erwartet. Von Amazon am Erscheinungstag geliefert wurde der Silberling sofort in den CD-Spieler gepackt und durchgehört. Beim ersten Hören stellte sich ein "WTF?"-Gefühl ein. Abgesehen von der ersten Singleauskopplung "Milk and Honey", "Allright" und "Bullets from another dimension" hört sich das Album so gar nicht nach den Berlinern an. In "Automatic" feat Peter Fox klingts groovig und chillig und poppig und absolut radiotauglich. Insgesamt fehlt der Platte insgesamt die Härte früherer Tage.

Da aber auch die bisherigen Alben "wachsen" also mit jedem Mal Hören immer besser wurden, ließ ich nicht die Hoffnung fahren und startete gleich den zweiten Durchlauf und hatte fortan ein Dauergrinsen im Gesicht. Auch wenn die Platte nur in Teilen nach den "alten" Beatsteaks klingt ist sie einfach nur genial, durch den Bruch mit Traditionen ist sie unglaublich abwechslungs- und facettenreich, man entdeckt bei jedem Hören Neues! Nicht umsonst hat auch die "Visions" "Boombox" zur Platte des Monats erkoren, sich dabei aber schwer getan, sie einer Musikrichtung zuzuordnen.

Allen Beatsteaks-Fans die im ersten Moment von der Platte enttäuscht sind sollten ihr eine Chance geben! Es lohnt sich. Zusätzlich dürften die Beatsteaks durch die neue leicht poppigere Schiene noch weitere Fans erobern, was ihnen von Herzen zu gönnen ist!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Hendrik Berenbrink
Für mich ist dies das beste Album des Jahres. Es beinhaltet viele klasse Songs.
Die Investition lohnt sich auf jeden Fall.
Vor 4 Monaten von Hendrik Berenbrink veröffentlicht
Nicht der Oberknüller , aber Solide
Als ich die erste Single "Milk and Honey" hörte war ich ein bisschen skeptisch.Der Song überzeugte mich überhaupt nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Malzbier veröffentlicht
Einige spitzen Titel, Rest gut zum nebenbei hören!
Hab das Album meinem Freund zum Geburtstag zusammen mit Konzertkarten gekauft, um die Vorfreude zu steigern. Das hat die CD auf jeden Fall geschafft. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Franzi veröffentlicht
Voll auf die 12!
Schöne, frische Songs, voll auf die 12!
Vor allem die Noise-Gitarrensounds sind echt abgefahren - bloß nicht leiser stellen... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von scola veröffentlicht
Beatsteaks ...
... das ist einfach nur pure Lebensfreude!

Das 6. Album der berliner Band (mit 1/5 Ländle-Anteil) kann sich sehen lassen! Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von StarDust veröffentlicht
Mal was anderes aus dem Hause Beatsteaks
Ich habe das Glück diese CD seit der Erscheinung mein eigen zu nennen. Ich muss sagen dass mich das neue Album von den Beatsteaks sehr überrascht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Der Eine veröffentlicht
Es fehlt das "You don't guess my name"-Feeling...
Die Überschrift sagt glaube ich schon alles.
Wie viele andere schon vor mir geschrieben haben fehlt dem Album deutlich die Power; von den ursprünglichen Punk bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Johann Hackfeld veröffentlicht
Malwieder ein Kauf der sich lohnt
Ja das Album ist ruhiger, ABER auch hier finden sich ein paar mehr Lieder zummitfeiern wieder und wer schon auf nem Konzert der Jungs war weiß:Jedes Lied lässt sich live... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von A. Eggers veröffentlicht
Naja
Ich habe mir bis boombox jedes Album der Beatsteaks gehollt und muss leider sagen, dass diese Album absolut kein Wiedererkennungswert hat. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Mulholland veröffentlicht
enttäuschend schlecht
Boombox ist nicht zu vergleichen mit den Vorgängern. Es ist ja lobenswert Neues zu versuchen, was genau schief gegangen ist kann ich nicht sagen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Manni Mamut veröffentlicht
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Beatsteaks No. 1 in den Charts! 0 08.02.2011
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