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Bookman: Das Ewige Empire 1 [Broschiert]

Lavie Tidhar , Michael Koseler
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

14. Mai 2012 Das Ewige Empire (Buch 1)
Seine Waffen sind Bücher, und sein Hass ist grenzenlos. Der Bookman ist der gefährlichste Terrorist, der das viktorianische London je heimgesucht hat. Und um ihn zur Strecke zu bringen, riskiert der junge Orphan mehr als sein Leben … »Das Ewige Empire« ist die großartige Steampunk-Serie des israelischen Science-Fiction-Autors Lavie Tidhar. Als die Frau, die er liebt, in seinen Armen stirbt, beschließt Orphan, seine Lucy zu rächen und aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Doch seine Reise in die viktorianische Unterwelt ist mehr als riskant: Dort herrscht der Bookman, der gefährlichste Terrorist Londons. Er ist schuld an Lucys Tod und steht kurz davor, das englische Königshaus zu stürzen und eine vernichtende Rebellion über das Reich zu bringen. Orphan beschließt, den Bookman aufzuhalten – und deckt dabei die unglaublichste Verschwörung auf, die das Ewige Empire je gesehen hat … Lavie Tidhar schöpft aus allem, was Literatur, Steampunk und Science-Fiction zu bieten haben, und schafft damit ein atemberaubendes phantastisches Abenteuer!

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Produktinformation

  • Broschiert: 432 Seiten
  • Verlag: Piper (14. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492702422
  • ISBN-13: 978-3492702423
  • Originaltitel: The Bookman
  • Größe und/oder Gewicht: 21,5 x 13,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 537.051 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»(…)die Lektüre von Bookman zeigt, wie Stil und Story zu etwas Einzigartigem verschmelzen können.«, Phantastik-Couch.de, 01.05.2012

»(…) das ganze Werk besteht aus Mythen, alten Geschichten und Anspielungen, die kunstvoll verknüpft eine rasante neue Geschichte ergeben.(…) großartiger Lesestoff. Abenteuer pur. Viel Action, viel Ironie.«, Bayern 2, Diwan, 01.09.2012

»(...) Ein - auf äußerst verspielte Weise - sehr intelligenter Roman«, DerStandart.at, 21.07.2012

Über den Autor

Lavie Tidhar ist ein israelischer Science-Fiction-Schriftsteller. Er wuchs in einem Kibbuz auf, reiste später durch Südafrika, Großbritannien, Asien und die Südsee und lebt heute in Laos. Für seine Erzählungen gewann er zahlreiche Preise. Mit seinem Romandebüt »Bookman« liefert er nun einen außergewöhnlichen Beitrag zum Steampunk-Genre und den Start zu einer phantastischen Reise durch das Ewige Empire.

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4.0 von 5 Sternen Überwältigende Steampunk-Odyssee.... 30. Mai 2012
Format:Broschiert
'"Das ewige Empire 1 - Bookman"' von Lavie Tidhar (Piper) hat eine gewaltige Grundlage: Die Literatur im Allgemeinen und Besonderen.
Diese Flut an literarischen und realen Figuren in völlig neuen Kontexten, Zitate aus Klassikern der Fantasy- und Kriminal-Literatur und modernen Filmen (u.a. Gray's Anatomie-Abteilung), die neu zusammengesetzt und interpretiert werden - ein Literatur-'Einsteiger' hat es vielleicht sogar leichter, weil er nicht an jeder Ecke über etwas stolpert und schier überwältigt wird, aber ihm entgeht dadurch auch vieles.
Lavie Tidhar versteht sich dabei auf eine Sprache, die malerisch ist und alle Sinne anspricht, er kombiniert märchenhafte Erzählweisen ohne Scheu und innovativ mit Scifi- und Steampunk-Elementen.
Dies ist für die Geschichte Segen und Fluch zugleich. Denn oft genug hat man den Eindruck, seine Erzählfreude und die Menge an Informationen verhindern den Spannungsaufbau. Oder die Geschichte ist plötzlich so neben der Spur, dass man erst abwarten muss, ob es eine neue geben wird, was dann gestückelt wirkt.
Trotzdem begleitet man den zerrissenen, leicht naiven und doch mutigen Orphan gerne auf seiner klassischen Heldenreise von Abenteuer zu Abenteuer, auf der er Lucy sucht, aber sich selber finden muss.

Fazit: Faszinierende Steampunk-Orgie mit unglaublich bildgewaltiger Sprache, die gerade deshalb stellenweise ein wenig erschlägt und sich selbst die Luft abschnürt. Insgesamt eine Wundertüte an liebevollen, ausgefallenen, wahnsinnigen Details, Zitaten und Figuren, die den Kopf eine Runde schwirren lässt.
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4.0 von 5 Sternen Abenteuer wie aus Büchern entsprungen 11. März 2013
Von Jan-niklas Bersenkowitsch VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Orphan, ein junger Mann ohne Vergangenheit (sein Name kommt nicht von ungefähr) und Poet, könnte glücklicher nicht sein. Sein Herz gehört nämlich Lucy, der für ihn wundervollsten Frau der Welt und er ist kurz davor ihr einen Heiratsantrag zu machen. Allerdings hat das Schicksal andere Pläne. Es kommt zu einem Bombenanschlag, Lucy stirbt und Orphan erfährt auch bald wer dahinter steckt: Der Bookman.

Von Rache getrieben macht er sich auf, den geheimnisvollen Terroristen zu finden, unter anderem auch in der Hoffnung, dass er doch noch eine Chance haben könnte Lucy wiederzubeleben. Sein Abenteuer beginnt.

"Bookman" wird oft dem Steampunkgenre zugeordnet, was einerseits naheliegend erscheint, auf der anderen Seite auch nicht richtig ist. Zwar spielt die Handlung vor einem alternativen neunzehnten Jahrhundert als Kulisse und es existieren auch Elemente wie zum Beispiel sogenannte Automaten (Vorläufer des gemeinen Roboters). Der Fokus liegt weniger auf der Idee diese Parallelwelt zu erkunden oder sie zu kritisieren (Steampunkwelten sind an sich nichts anderes als Cyberpunkwelten in der Vergangenheit), sondern vielmehr darauf diese Welt munter mit verschiedene Figuren des neunzehnten Jahrhunderts (darunter auch welche, die erst im zwanzigsten Jahrhundert geschaffen wurden) zu bevölkern und interagieren zu lassen. Sir Arthur Conan Doyles Gebrüder Holmes haben in dieser Welt genauso ihre Daseinsberechtigung wie der von George MacDonald Fraser erfundene Sir Harry Flashman oder Jule Vernes (der hier auch ein Cameo hat) Kapitän Nemo. Wie in Kim Newmans "Anno Dracula" oder Alan Moores "League of extraordinary Gentlemen" wird fleißig auf andere Werke der Literatur verwiesen und auch die Handlung selbst liest sich mehr wie eine Verbeugung vor den Urvätern des Eskapismus und weniger wie ein eigener Roman.

Damit komme ich auch zum großen Kritikpunkt des Buches: die Handlung ist wenig vorhanden und hauchdünn. Orphan stolpert mehr durch das Buch, anstatt die Geschehnisse selbst in die Hand zu nehmen. Zwar ist das wohl durchaus irgendwie gewollt, aber es nimmt ihn einiges an Zugkraft und Charisma, welches er beides gebrauchen könnte, damit man ihn als Leser nahe kommen könnte. So bleibt immer eine gewisse Distanz zwischen ihm und dem Leser, der diesen in Schwierigkeiten und Ereignisse stolpernden Jüngling nur mit Kopfschütteln bedenken kann. Und während er stolpert bleibt der eigentliche rote Faden recht dünn, mehr eine Ansammlung von abenteuerlichen Episoden, als eine in sich stringente Erzählung.

Bedeudet das, dass "Bookman" nicht spannend und keineswegs unterhaltsam ist? Mitnichten. Zwar mangelt es den vielen Episoden an Substanz, aber sie werden temporeich und flüssig geschrieben erzählt, sodass wohl kaum Langeweile aufkommen wird. So oberflächlich die Welt von Orphan beschrieben wird, so unterhaltsam ist es doch mit ihm die vielen exotischen Orte an die es ihn verschlägt zu erkunden und in diese Welt, eine Welt wie ein Abenteuerroman, zu erkunden, in der Hoffnung dass er und Lucy vielleicht doch noch zusammenkommen werden.

Deswegen hat sich Bookman, trotz der Mängel in der Handlung, seine vier Sterne verdient und darf sich zurecht als ein "gutes" Buch bezeichnen.
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2.0 von 5 Sternen Steampunk ist das nur am Rande 26. Januar 2013
Format:Broschiert
Der junge Dichter Orphan ist - wie sein Name schon sagt - als Waise in einem viktorinianischen London aufgewachsen, dass dem der unsrigen Welt nur auf den ersten Blick gleicht. Mit der Entdeckung Amerikas stießen die Eroberer auch auf eine kleine Insel, wo sie intelligente Echsenwesen fanden. Diese stammten ursprünglich aus dem Weltall und waren auf der Erde notgelandet. Die Echsen machten sich sofort daran, die Herrschaft über die Menschen zu übernehmen und es gelang ihnen sich zu deren Königen und Königinnen zu machen. In Orphans England regiert somit zwar Königin Victoria, allerdings ist sie eine Echse.

Orphan interessiert sich zunächst nicht besonders für Politik. Er ist damit beschäftigt, sich als Dichter einen Namen zu machen und verliebt in Lucy, eine Walforscherin. Als diese bei einem terroristischen Anschlag des geheimnisvollen Bookman stirbt, will Orphan Rache. Seine Suche nach der Person, die Schuld ist am Tod des Menschen, den er über alles geliebt hat, bringt ihn jedoch auch mehr und mehr mit politischen Machenschaften in Berührung. Als es Orphan gelingt den Bookman zu finden, zwingt dieser ihn, auf seiner Seite zu arbeiten, indem er ihm verspricht ihm Lucy zurückgeben zu können. Dafür muss Orphan allerdings auf die geheimnisvolle Insel gelangen, von der die Echsen einst stammten und dort den Start einer Rakete verhindern, die angeblich noch mehr dieser außerirdischen Herrscher herbeiholen soll. Gemeinsam mit Jules Verne sticht Orphan in See, doch es ist ein gefährliches Unterfangen. Bisher sind nur wenige zur Insel gelangt und niemand von ihnen ist lebend von dort zurückkehrt...

Ich muss gestehen, dass mich der Klappentext des Buches ganz schön verwirrt hat. Ich hatte eine andere Geschichte erwartet, sehr stark in Richtung Steampunk, was ich generell gerne lese. Das fand ich hier nur am Rande. Nett waren zunächst auch die vielen Anspielungen auf die Welt der Literatur (bspw. Jules Verne, aber vor allem Figuren aus der Sherlock Holmes Welt: Morriarty ist bspw. Premierminister, Holmes und sein Bruder Mycroft tauchen auf, Irene Adler ist Polizeikommissarin und auch Sebastian Morran spielt eine unrühmliche Rolle). Allerdings hat mich der weitere Verlauf dann überhaupt nicht mehr fesseln können, die Abenteuer auf See und auf der Insel fand ich ziemlich bieder und langweilig, dass sich Orphan als der rechtmäßige Erbe des englischen Throns herausstellt, wirkte dann völlig absurd und das Ende lässt den Leser ziemlich verwirrt und unbefriedigt zurück. Schlecht geschrieben ist das Buch hingegen nicht, hier versteht der Autor sein Handwerk. Die Story ist halt eher das Problem, eventuell wäre weniger hier mehr gewesen.
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