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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen866
4,2 von 5 Sternen
Größe: 4TB|Stil: 1-Bay|Ändern
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am 10. Dezember 2014
Zu Beginn möchte ich anmerken, dass ich mich für die Version "WD My Book externe Festplatte 4TB" entschieden habe.
Diese benutze ich hauptsächlich um normale Daten, seien es Text- Musik- oder Bilddateien, vom Rechner auf die Festplatte zu speichern. Natürlich benutze ich dazu auch das automatische Backup.
Aber jetzt erstmal zur Festplatte selbst.

Ich muss schon zugeben, dass ich sie mir etwas anders vorgestellt hatte... größer und auch etwas "klobiger".
Einige Rezensenten haben mir zumindest dieses Bild vermittelt.
Als ich die Festplatte dann aber ausgepackt hatte war ich überrascht und zwar sehr, sehr positiv!
Sie sieht extrem gut aus, dank der Buchoptik und die Größe finde ich perfekt, sie ist wirklich alles andere als zu groß.
Stellt man sie wie vorgesehen senkrecht auf den Tisch, macht sie einen standhaften Eindruck, dank den 4 Standfüßchen.
Die mitgelieferten Programme sind zudem wirklich einfach zu Bedienen und falls tatsächlich mal Fragen auftauchen sollten, schaffen die mitgebrachten PDF-Beschreibungen Abhilfe.

Wird die Festplatte nach dem auspacken an den Rechner angeschlossen, wird sie sofort erkannt, automatisch installiert und es kann losgelegt werden, die Daten die gesichert werden sollen auf die Festplatte zu ziehen.
Ohne irgendwas an Programmen zu installieren oder bestimmte Einstellungen vorzunehmen ist es also möglich in einem morz tempo zu arbeiten (USB 3.0).
Was mich weiterhin sehr positiv überrascht hat, war die Arbeitslautstärke der Festplatte selbst, denn die ist fast gar nicht vorhanden.
Na klar, konzentriere ich mich jetzt verbissen darauf etwas hören zu wollen, dann wird es selbstverständlich auch dazu kommen.
Da ich aber besseres zu tun habe als Fehler oder Mängel zwanghaft nachzuweisen um auch einen negativen Aspekt anzumerken, bin ich froh, dann doch objektiv bewerten zu können.

Die mitgelieferten Programme sind wie aus der Rezension herauszulesen zwar nicht zwanghaft nötig, bringen aber wirklich sehr brauchbare features mit.
Für mich selbst, ist positiv:

- die Festplatte mit einem Passwort versehen zu können, damit kein anderer die Daten einsehen kann
- ein Backup erstellen zu können, welches terminiert einstellbar ist (jeden Tag, Monat etc. oder nach jeder Veränderung)
- einen Passwortmanager zu besitzen, welcher mit einem Masterpasswort gesichert ist und alle anderen damit schützt

Alles andere an Extras könnt ihr natürlich der Artikelbeschreibung entnehmen.
Die Kabellängen sind meines Erachtens nach lang genug, vor allem über das Stromkabel braucht ihr euch keine Gedanken machen.

Was es vielleicht anzumerken gibt, ist das die Festplatte tatsächlich ihre 15-20 Sekunden brauch um wieder anzuspringen, sollte sie etwas länger nicht benutzt worden sein.
Aber ob ich das jetzt als negativ bewerten muss ist glaube ich jedem selbst Überlassen. Mich stört es absolut nicht, finde es sogar praktisch. Spart zusätzlichen Strom.

So, das war's von meiner Seite aus.
Wenn ich euch bei eurer Entscheidung etwas weiter helfen konnte, dann freut mich das und die 10 Minuten Tipparbeit haben sich gelohnt :-)
Wenn noch fragen vorhanden sind, dann gebt einfach einen Kommentar ab ansonsten den Daumen nicht vergessen :-)

Viel Spaß wünsche ich euch!
44 Kommentare|203 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 11. August 2014
Für einen neu aufgebauten Small Business Server 2011 auf einem HP MicroServer G7 N54L brauchte ich eine Backup-Platte. Der zugrunde liegende Windows Server 2008 R2 kommt auch mit Platten > 2TB prima zurecht (eingebaut ist eine Western Digital Red 3TB), bis es ans Backup geht. Das Windows Server Backup schreibt in VHD-Dateien, also virtuelle Festplatten. Das ist im Grunde gar nicht so schlecht, weil man diese Platten ins System einhängen kann und somit ganz normal auf deren Dateien zurückgreifen kann.

Aber da gibt es dann ein Problem mit großen Backup-Platten: Da VHD-Dateien nur mit 512-Byte-Blöcken angelegt werden können, werden nur Festplatten bis 2 TB akzeptiert, da größere Laufwerke von Windws mit 4kB-Blöcken formatiert werden. Hier bleibt nur der Ausweg mit sog. Advanced Format (AF) Festplatten zu arbeiten, bei denen 512e, also eine Emulation der 512-Byte-Blöcke genutzt wird. Das sind meist neuere USB-Laufwerke ab 3TB.

Und die WD My Book externe Festplatte 4TB ist genau ein solches AF-Laufwerk. Allerdings wird sie mit 4kB-Blöcken ausgeliefert, so dass sie vom Windows-Backup nicht benutzt werden kann. Um das zu ändern muss man sich den WD Quick Formatter herunterladen und kann damit die Platte mit der 512e-Formatierung versehen, die dann auch nicht beim Formatieren durch Windows Backup verändert wird. In der Beschreibung des WD Quick Formatter (und etlichen Forenbeiträgen) wird immer von "Factory default" für die 512e Formatierung gesprochen (und in Bildern ist es die erste Option von zweien), in der deutschsprachigen Version muss man aber "Am kompatibelsten" (die Zweite von zwei Optionen) auswählen. Nach der Formatierung sollte man den Erfolg prüfen mittels cmd-prompt:
fsutil fsinfo ntfsinfo x: ("x:" steht dabei für das Laufwerk, das Sie überprüfen möchten)

(Leider lassen sich mit WD Quick Formatter keine internen Platten auf 512e umformatieren und externe auch nur, wenn sie AF-Laufwerke sind. Eine 3TB-Platte in ein USB 2.0 WD Elements Gehäuse eingebaut, wurde nicht mit 512e formatiert!)

Nun wird die Platte von Windows Backup akzeptiert. Ein zweites Manko ist die maximale Größe der VHD-Dateien von 2 TB, so dass man auch keine Partitionen > 2 TB sichern kann. Daher empfiehlt es sich Partitionen von max. 1,5 TB anzulegen (2 x 1,5TB auf meiner WD Red 3TB) und hat dann noch Platz für etliche Snapshots, also Sicherungsversionen. Probeweise habe ich die 2 x 1,5 TB mal bis zum Rand gefüllt und dann ein Backup mit Erfolg durchlaufen lassen.

Am USB 3.0 Anschluss (Delock PCI Express USB 3.0 Karte) liefert die Platte lesend und schreibend jeweils 145 MB/s, so dass sich die Backup-Zeiten in Grenzen halten.

Dabei wird sie in ihrem senkrecht stehenden Gehäuse nur mässig warm. Der Kamineffekt ist aber notwendig und die vielen Lüftungsschlitze dürfen auch nicht verdeckt werden, sonst gibt es da schnell einen Hitzestau. Diese Notwendigkeit des senkrecht stehenden Betriebes kostet die Platte auch einen Stern, der auch nicht durch die (im Gegensatz zu meinen ältern WD Elements Platten) nun vorne angebrachten Aktivitäts-LED ausgeglichen wird.

Erwähnenswert ist natürlich noch die Verpackung: WD spendiert seinen externen Laufwerken immer eine recht üppige und ansprechend gestaltete Verpackung. Dabei ist die Platte selbst in zwei HDPE (Hart-Polyethylen) Formteilen gelagert und damit hervorragend geschützt. Das muss man erwähnen in Anbetracht der Beschwerden vieler Kunden über unzureichende Verpackungen bei internen WD-Platten, die z.T. ohne Polsterung versendet werden. Daher scheint es gar nicht verwunderlich, dass viele eine externe Platte kaufen, die sie dann nach Entfernung des Gehäuses intern verbauen, weil externe Platten z.T sogar billiger als interne angeboten werden. Und somit finden sich auch massenweise Videos zum mehr oder weniger zerstörungsfreien Öffnen des Gehäuses - leider aber nicht für dieses Gehäuse. Überraschend fand ich die IKEA-artige 3-Schritte-Anleitung mit bunten Bildern, insbesondere wenn man sie mit dem ebenfalls beiliegenden 6 DIN A4 Seiten in Mikro-Schrift gedruckten "Technical Support and Limited Waranty Guide" vergleicht, wo sie es nicht mal geschafft haben die Sprachen durch ein Länderkennzeichen wie "DE" oder "EN" voneinander zu trennen...

Geliefert wird die Platte mit einem (grob geschätzt) 1m langen USB 3.0 Kabel (USB 3.0 Micro-B Stecker auf USB 3.0 Typ A Stecker) und einem 12V 1,5A Netzteil. Das USB-Kabel sollte für einen rechnernahen Betrieb ausreichen, ansonsten muss man eben ein längeres Kabel (bis 3m) besorgen.

### Update Dezember 2015:
Ich habe nun mittlerweile 3 dieser 4TB-Platten als Backup-Platten laufen und sogar gerade wieder eine vierte als Backup fürs Backup gekauft. Dabei hat es sich als gar nicht so dumm rausgestellt die Platte vertikal zu betreiben, da dadurch die Standfläche minimiert wird und ich die 3 Platten direkt nebeneinander stehen habe auf der Grundfläche, die sonst eine liegende Platte einnehmen würde. Daher gönne ich der Platte den fünften Stern, weil sie wirklich hervorragend ihren Dienst verrichtet. Die Platten gehen nach den Backups immer wieder korrekt in den Standby so dass ich meist nur die blinkenden LEDs sehe, da auch das Backup wirklich zügig erledigt wird.
review image
77 Kommentare|131 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Februar 2015
Ich habe die Platte nun einige Wochen in Betrieb und bin bisher sehr zufrieden. Das kopieren meiner iTunes-Mediathek, die mehrere Terrabyte umfasst, erledigte die Platte in ein paar Stunden. Kopiert wurden Dateien mit einer Größe von 1,4 - 6 GB, mit durchschnittlichen 190 MB/s und kleinere Dateien von <20 MB mit durchschnittlich 80-100 MB/s. Genutzt wird das Laufwerk im voreingestellten RAID 0.
Was mir positiv aufgefallen ist, das Laufwerk arbeitet auch unter Last sehr leise!
Wenn das Laufwerk nicht genutzt wird, fährt es selbstständig nach ein paar Minuten in einen Ruhemodus bzw. sofort, sobald das Laufwerk vom USB Port abgemeldet wird, das spart Strom, denn es gibt keinen EIN/AUS Schalter am Laufwerk, was sicherlich daran liegt das die verbauten WD Red Festplatten auf einen 24/7 Betrieb in einem NAS ausgelegt sind & diese durch das Ein/Aus schalten des Laufwerks an Lebensdauer einbüßen.
Ebenfalls positiv: An der Laufwerksrückseite befinden sich 2xUSB 3.0 Anschlüsse, wodurch das Laufwerk zeitgleich als USB Hub genutzt kann.
Mein Fazit bisher, alles läuft zu meiner Zufriedenheit, von daher 5 Sterne.
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am 1. Dezember 2013
Die Platte läuft sehr leise. Das USB3-Kabel ist ca. 1,20 m lang. Wichtig ist, den Gerätetreiber "WD SAS Device Manager" zu installieren.

Der Versuch eine Sicherung mit Windows 7 Backup (Systemabbild erstellen) zu fahren mißlang nach wenigen Sekunden mit einer Fehlermeldung (Fehler 0x8078002A). Nach Durchstöbern diverser Foren habe ich den Hinweis gefunden, dass man die Platte mit dem "WD Quick Formatter" - Programm neu formatieren muss, damit kleinere (Windows 7 - verträgliche) 512 Bytes Sektoren geschrieben werden. (Vorher aber noch die auf der Platte vorhandene WD Software sichern..., Quick Formatter ist übrigens nicht dabei, das Programm muss man von der WD-Homepage herunterladen.)
Der Quick Formatter fragt, ob man "XP-kompatibel" oder für "Vista oder höher" formatieren möchte. Man muss hier "Vista oder höher" wählen. Das Windows-Backup hat danach funktioniert.
Das Problem tritt wohl ab einer Plattengröße von 2,5 TB auf.

Ergänzend weise ich darauf hin, dass die Platte danach NICHT mehr XP-kompatibel ist.
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am 5. Juni 2014
Habe mir die 2TB-Version als externe Festplatte für die XBOX One gekauft (seit dem Juni 2014-Update möglich), da ich einige Berichte gelesen hatte, wonach eine schnelle externe Platte kürzere Ladezeiten in Spielen bedingt, als die interne. SSDs sollen gar nicht mehr so viel bringen, sodass ich die Preis-Leistung hier gegeben gesehen habe. Nach eingem Testen kann ich nur sagen, dass es eine top Anschaffung war... Ladezeiten zum Beispiel von Forza 5 verkürzen sich um bis zu 15 Sekunden, durchschnittlich etwa 10. Für mich sehr lohnende Anschaffung. Sobald die XBOX aus ist, geht die Platte einige Minuten später in den Energiesparmodus, sodass nicht unnötig Strom verbraucht oder die Festplatte verschlissen wird. Zu hören ist sie fast nicht, nur wenn man sich ganz nah davorstellt.

Sehr zu empfehlen für diesen Zweck!
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am 25. März 2014
Ich habe mir die WD 4TB externe Festplatte zugelegt und anschließen, sowie Daten von meiner zu klein gewordenen Festplatte rüber ziehen ging ohne Probleme. Doch dann nach ca. 3 Wochen Gebraucht der Schock!! Die Platte viel von meinem Schreibtisch auf den Fliesenboden, weil ich den Tisch vorgezogen habe und ein Kabel zu kurz war. Die Platte war sogar an und ich dachte schon ok das war's... Als ich sie aufgehoben sehe ich, dass das Gehäuse an einer Stelle merkwürdig ab stand, aber die Festplatte lief noch! Ich guck sofort nach und es gibt keinerlei Probleme die Daten abzurufen, sie funktioniert noch wie vorher. Das Gehäuse habe ich wieder in seine Nut gedrückt und man kann ihr den Sturz nur ansehen, wenn man weiß auf was man achten muss. Welch ein Wunder! Die Festplatte läuft jetzt schon seit über einem Jahr und da sie läuft eigentlich immer mit, wenn ich meinen PC einschalte (täglich). Ich kaufe nie wieder was anderes als WD habe ich mir geschworen. :)

Nachtrag (Juli 2014):
Hab jetzt schon mein 2. WD Book bestellt (beide 4Tb) und bin immernoch begeistern.
Allerdings gab es ein kleines Problem, da die beiden Festplatten die gleiche ID hatten und damit nicht gleichzeitig von Windows erkannt wurden.
Hab dann ein bisschen gegoogelt und sehr schnell ne Anleitung gefunden, um die ID der Einen zu ändern und seit her geht alles.

Hier die Anleitung:

Inzwischen hat Microsoft auch eine Verbesserung seiner Tools durchgeführt, in Windows7 ist es mit DISKPART möglich, das mit Boardmitteln zu machen.
in der Eingabeaufforderung als Administrator ausführen:

>diskpart (Aufruf des Kommandozeilentools, es erscheint dann vor Eingabefeld diskpart> )
diskpart>list disk (zeigt die vorhandenen Platten 0-n )
diskpart>select disk n (Auswählen einer davon zur nachfolgenden Bearbeitung)
diskpart>detail disk (zeigt u.a. die vorhandene Datenträgerkennung der selektierten Platte n)
diskpart>uniqueid disk id=hhhhhhhh (acht Hexziffern h: 0-9,a-f als neue ID für die Platte n eingeben)
diskpart>exit

Fragen gern in den Kommentaren, ich versuch immer mal wieder drauf zu gucken.
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am 4. September 2014
28.12.2015:
Leider muss ich das My Book um einen Stern auf nunmehr 2 Sterne abwerten. Hintergrund: Gerade ein Jahr alt, ist das My Book kaputtgegangen (Controller oder Platte beschädigt.)
Erschreckend, wenn man sich für wichtige Backups solche Platten kauft, die dann nichts taugen. - Ich habe zwar schon mehrere dieser Produkte seit Jahren im Betrieb, allerdings musste ich alle doppeln. Wie man sieht, war das sehr sinnvoll.
Ich kann daher nur jeden warnen: Kaufen Sie sich alles doppelt - man kann sich auf die Datenträger nicht verlassen, egal wie angeblich hochwertig die sind!

Eine Anmerkung zum Amazon-Service: Ganz hervorragend, wie mir auf meine Anfrage-Mail blitzschnell nicht nur geantwortet, sondern auch Ersatz geschaffen wurde. Dafür gibt es 6 Sterne.

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Ich habe schon 3 WD externe Patten (3 TB- WD Elements) in meinem Regal zu stehen - die Teile enthalten jeweils Terabyte von Daten zur Sicherung.
Bisher hatte ich ohne zu zögern als erste Amtshandlung erstmal die WD-Software auf den Books runtergeschmissen und meine Daten dann direkt gespeichert.
Nach Kauf der akuellen Platte hier von WD wollte ich dann doch mal die schöne Welt des schönen Scheins ausprobieren und startete die mitgelieferte Software "Smart Ware". Die Katastrophe fing schon damit an, dass WD unfähig ist, Smart Ware von Smart Ware Pro zu unterscheiden. Da wird lustig durcheinandergewürfelt, sowohl was auf der OVP steht wie auch in der Bedienungsanleitung. Mal ist es SW mal SW pro. Der Clou: Das My Book ist - entgegen des Versprechens - gar nicht mit SM Pro ausgestattet - das muss man erstmal freischalten lassen, wofür man eine Mailadresse und Namen angeben muss.
Herzlichen Glückwunsch an die ungewünschten Datengrabber!

Okay, ich hatte die Smart Ware Pro dann also ausprobiert und das laufende Backup meines Systems schien sogar zu funktionieren. Wow, wie toll...
Was mich kurz auf dieses Erfolgserlebnis umtrieb, war die Frage, was denn nun eigentlich passiert, wenn meine Quellfestplatte (also die Platte, von der aus gesichert wird) kaputtgeht? Immerhin wird das Backup in einer speziellen Datei gespeichert, die WD-spezifisch ist und der Software Smart Ware entspricht. Also suchte ich Antwort, denn so "spezielle Fragen" aus dem wirklichen Leben beantwortet natürlich niemand, schon gar nicht der Anbieter. Ich versuchte es zuerst per Support bei WD - dazu musste ich mich - ja, wieder einmal - anmelden. Das war also schon die zweite Anmeldeprozedur.
Nach dem erfolgreichen Login, das äusserst kompliziert war, da die 20 Captchas jeweils nahezu unlesbar auch für Menschen waren, war ich endlich drin. Inzwischen war auch reichlich Zeit vergangen. Ich suchte nun in der "Wissensdatenbank", nachdem ich endlich herausgefunden hatte, wo man Informationen herbekommt. Da die sogenannte Wissendatenbank aber nichts hergab, versuchte ich eine Mal zu schreiben. Und jetzt wurde es richtig lustig: Immer wenn ich auf "Eine Frage stellen" klickte, wurde ich ausgeloggt und sollte mich auf einer gleich aussehenden Site erneut anmelden - nebenbei: die Site war diesmal etwas defekt. Komisch, nicht?
Nach dem irrwitzigen Login war ich an der gleichen Stelle wie vorher. Wieder versuchte ich "eine Frage zu stellen" und landete wo? Natürlich - im Off, also da biss sich die Katze in den Schwanz.
Nach diesem kafkaesken Erlebnis und ca. 2 Stunden Beschäftigungstherapie mit My Book, Smart Ware und other S*** about that,
sowie einem Login (Achtung, die dritte Anmeldeprozedur!) im "Forum" von WD, hatte ich die Schnauze gestrichen voll.
Warum bloß hatte ich diesmal nicht getan, was ich immer nach dem Kauf einer externen WD-Platte tat? Ich weiss es auch nicht, aber nun war die Zeit reif: Ich löschte den WD-Software-Dreck vom My Book und lud derweil Acronis True Image Premium runter.

Ich arbeite nun mit Acronis und nutze die Möglichkeit, Daten live zu sichern, weil das meinem aktuellen Arbeitsstil sehr entgegenkommt. Nebenbei habe ich mit A. einen Mehrwert, da ich damit natürlich eine Menge andere Dinge machen kann (bspw. Klonen von Platten auf sehr komfortable Weise.)
Zwar hat Acronis auch eine eigene Dateiendung für das Backup, aber nicht nur, dass ich hier weiss, was ich tue und zudem sehr viele Wahlmöglichkeiten habe, was Bckup-Strategien angeht, die Sachen sind auch ausgezeichnet dokumentiert. Da bekomt man wirklich erstklassige Information und Hilfestellung, wenn man sich zwischen den Backup-Strategien nicht entscheiden kann. Das ist schon genial! Da weiss man voher, was man im Ernstfall für ein Risiko auszustehen hat. SO muss das sein!

FAZIT:

Nach einer aktuellen Enttäuschung (Platte ca. 1 Jahr alt und schon defekt.) kann ich vor diesen Platten nur warnen. Meine nächsten Platten werden keine WD mehr sein, Seagate sowieso nicht (auch hier eine böse Erfahrung). Schaue ich mir die Rezensionen an, scheint das WD-Zeug schick verpackter Billigschrott zu sein - dafür ist die Platte innerhalb eines Jahres deutlich teurer geworden.

Smart Ware mit der WD-Platte ist kompletter Müll.
Wer seine Daten sichern muss und auch ganz genau wissen will, ob die Daten danach auch rettbar sind - und vor allem wie, der sollte aufpassen, womit er umgeht und wo er die nötigen Informationen findet.

Smart Ware in der WD-Platte war für mich übelste Beschäftigungstherapie, die nichts brachte ausser Ärger, keine Informationen und sinnlose Logins auf diverse Server, was am Ende wahnsinnig viel Zeit fraß.

Wer sicher sein will, was seine Daten nach einem Backup machen, sollte sich mit ernsthaften Lösungen beschäftigen und jetzt schon an Rückholstrategien denken, bevor der GAU eingetreten ist und man zerrieben wird im Wahnsinn automatischer Informationsbereitstellungstools- und Server, die Support vorgaukeln, aber nichts weiter sind als Mühlen, um den User hinzuhalten.

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VINE-PRODUKTTESTERam 17. August 2014
Größe: 6TB|Stil: 2-Bay|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Erst mal: Obwohl man in der Bezeichnung die Buchstaben NAS lesen kann, handelt es sich nicht um ein eigenständiges NAS, sondern um ein externes Gehäuse mit Raid 0, 1, und JBOD, das über USB 3.0 an einen Rechner angeschlossen wird.

Vielleicht hat WD das mit dem NAS geschrieben, weil sie im Gehäuse ihre bekannten und beliebten NAS-Festplatten der RED-Serie verwenden.

Das Gehäuse mutet recht hochwertig an, auf der Rückseite sind neben dem USB 3.0 Eingang auch 2 Ausgänge (für weitere Platten, wenn man so will) und der Netzteil-Anschluss zu finden.
Die Festplatten stehen im Gehäuse auf der Schmalseite und sind von oben durch einen Kunststoff-Klappdeckel und eine per Hand zugängliche Verschraubung zugänglich. Ein Lüfter ist nicht vorhanden und wegen der ruhigen und wärmesparsamen RED Festplatten nicht zwingend nötig, die Luft zieht wie in einem Kamin von unten nach oben ab. Man sollte allerdings weder oben noch unten abdecken, denn dann werden die Platten recht schnell den Hitzetod sterben. Die Geräuschentwicklung des Gehäuses ist sehr unauffällig, wer seine Filme auf das Gerät speichern und im Wohnzimmer abspielen will, ist hier gut aufgehoben.

Die Software wird ausschließlich auf dem Gerät selbst mitgeliefert und sollte vor der Umstellung auf einen anderen Modus extern gesichert werden, denn sonst ist sie weg!

Da ich die Raid-Fähigkeit nicht benötige, habe ich das Gehäuse über die Software (am Gehäuse sind keine Schalter) auf JBOD umgestellt, dabei werden die einzelnen Festplatten im Betriebssystem auch einzeln angezeigt (übrigens entgegen der im Gehäuse auffindbaren Aufkleber benannt, 1 ist 2 und 2 ist 1).

Ein Problem, daß im Ernstfall sehr schwer wiegend sein kann ist mir allerdings auch noch aufgefallen. Zu Testzwecken wollte ich eine der Platten (bereits mit Daten beschrieben) in einem einfachen Gehäuse verwenden: Das klappt aber nicht! Denn die Festplatte wird vom Betriebssystem als neue Platte erkannt und dieses will sie darauf hin neu initialisieren und danach sind alle Daten wieder weg! Auch das überschreiben der ersten 100 MB (mit einem dafür vorgesehenen Tool) auf der Platte in dem anderen Gehäuse hat an diesem Verhalten nicht verändert, im Gegenteil, auch in einem dritten einfachen Gehäuse wurde die Platte wieder als neu und uninitialisiert erkannt.

Das bedeutet im Ernstfall, daß man ein absolut baugleiches Gehäuse benötigt um die Festplatten wieder zugänglich zu machen. Und so etwas ist für eine große Datenmenge wie hier vorliegend ein großer Nachteil. Denn auch Raid 1, also die gleichmäßige Spiegelung der Daten ist nur so sicher wie der Raid-Controller, der sie füllt. Fällt dieser aus, sind auch die Daten weg.

Für dieses Problem habe ich einen Stern abgezogen.
66 Kommentare|50 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2014
Die Festplatte nutze ich einmal wöchentlich zum Backup und hat daher ihren festen Platz. Bisher hatte sie gut funktioniert. Plötzlich nach gerade mal 7 Monaten hat die Festplatte einen Dateisystemfehler. Nach einem Neustart und einen Festplatten-Check beginnt die Festplatte merkwürdige Geräusche von sich zu geben. Ein Oberflächentest beim PC-Profi ergab, dass alle Sektoren der Partition zerstört sind. Und das nach 7 Monaten.
11 Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Februar 2015
Ich habe mir die 6TB-Version als Backup-Festplatte für mein NAS (Synology DS414) gekauft. Es war kein Umformatieren oder ähnliches notwendig. Einfach an das NAS anschließen und den Zugriff und die Datensicherungsaufgabe im DSM einrichten.

Dass diese MyBook-Platte keinen Ausschalter hat, sondern von selbst in einen Ruhezustand geht, passt sehr gut zu dieser Anwendung. Sie wird einmal am Tag automatisch vom NAS für das Backup aufgeweckt und legt sich danach wieder brav schlafen. Im Ruhezustand ist sie lautlos, im Betrieb sehr leise.

Die auch im Ruhezustand langsam blinkende, weiße LED war für meinen Geschmack zu hell. Ich habe zu einfach mit einem schwarzen Aufkleber abgeklebt.
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