und Mist zu Mist ....
Dieser Film ist leider letzteres, hervorzuheben sind nur die wunderbaren Landschaftaufnahmen und vielleicht die Schauspieler, allen voran Kathy Bates. Die Story aber ist hanebüchen, schon nach einer Weile möchte man nur sagen: Verstreu endlich alles und hör auf, die Urne zu umarmen ! Überhaupt macht die (besonders amerikanische?) Unart, mit einer Urne im Arm herumzulaufen, keinen Spaß, sondern ist für mich nur lächerlich, könnte also allenfalls in eine rabenschwarze Komödie verwandelt werden. Das aber will dieser Film nicht sein, sondern vielmehr bedeutungs- und stimmungsvoll und feinfühlig. Das mußte schiefgehen ... Und warum wird nicht wenigstens der Deckel der Urne richtig befestigt, so dass nicht unbeabsichtigt etwas herausfallen kann? Ein Roadmovie, das aber nur ein billiger Abklatsch der guten (wie etwa Thelma und Louise) ist. Ja, der Film erzählt von Freundschaft, Treue, Versprechen halten und Durch-dick-und-dünn-Gehen der drei Freundinnen, all das aber in quälender Langsamkeit. Aus dem Thema hätte man mehr machen können, vor allem die lustigen Elemente wären ausbaufähig gewesen. Schade.