Boneshaker handelt im Großen und Ganzen nur von der Suche, auf die sich Briar Wilkes, Tochter des beliebten Maynard und Witwe des berüchtigten Wissenschaftlers Blue, macht, nachdem ihr Sohn Ezekiel sich aufgemacht hat, um in die ummauerte Stadt nach Beweisen zu suchen, die seinen Vater entlasten könnten. Dieser erfand nämlich vor 16 Jahren den Boneshaker, eine monströse Maschine, die unterirdisch nach Gold graben sollte, dabei aber die Stadt zerstört, und tödliche Gase freigesetzt hat.
Der Klappentext verführte mich dazu, dieses Buch zu lesen, denn Zombies, diese mysteriöse Maschine, und der historische Schauplatz hörten sich spannend und interessant an.
Daher auch meine Enttäuschung, denn:
- Zombies (die sogenannten "Fresser") kommen zwar vor, wie sie dazu geworden sind (durch den "Fraß", ein Gas, dessen Herkunft NICHT geklärt wird!!!) bleibt im Dunkeln.
- der Boneshaker spielt so gut wie keine Rolle, außer dass er zu Beginn die Stadt zerstört
- die Story ist einfach nur eine Variation des "Sohn reißt aus, Mutter hinterher"-Themas mit wenig Überraschungen/Vorkommnissen
Das Buch ist schnell zu lesen, einigermaßen spannend und unterhaltsam, aber die Lust, die man als Leser bekommt, wird nicht erfüllt, da man viel zu hohe Erwartungen hat, die nicht erfüllt werden.
3 Sterne wegen der positiven Punkte und mit viel Wohlwollen(!), eigentlich eher 2 Sterne.