Da mein Mann sich mit meinem geliebten, vielgenutzten Didymos-Tragetuch nicht anfreunden wollte, haben wir zusätzlich verschiedene Tragehilfen ausprobiert und uns dann, obwohl es schickere Tragehilfen gibt, für den Bondolino entschieden.
Hauptgrund war, dass die Träger bei der Bauchtrage relativ weit unten (Taillenhöhe) verlaufen. Bei den anderen Tragehilfen gingen die Träger unter den Achseln durch, was bei einer größeren Oberweite superunbequem ist.
Außerdem ist der Stoff schön weich und die Tragehilfe ist ruckzuck umgelegt und sehr sicher.
Entgegen der Beschreibung bin ich nicht der Meinung, dass der Bondolino durchgehend benutzt werden kann. Dazu ist m. E. der Steg unten zu breit. Wir haben deshalb im 3. und 4. Monat auf den Bondolino verzichtet, weil die Spreizung lt. Ärztin zu groß gewesen wäre (sehr zierliches Kind).
Inzwischen benutze ich den Bondolino viel öfter als das Tragetuch, weil es so schön schnell geht. Rückenfreundlicher finde ich als Bauchtrage allerdings das Tragetuch, da das Kind noch besser an den Körper des Trägers "angedockt" wird.
Auch die Rucksacktrage ist sehr bequem, wenn man die mitgelieferte Schnur zur Fixierung der Träger benutzt. Optisch könnte man das sicher schöner lösen.
Unser Baby (inzwischen 7 Monate) sitzt jedenfalls mit Begeisterung im Bondolino und strampelt schon vor Freude, wenn es den Bondolino auch nur von weitem sieht.
Und wenn es schläft oder ein kühles Lüftlein weht, kann man die Kopfstütze sehr gut einsetzen. Die Klettpunkte sind sehr praktisch, allerdings für ein schlafendes Kind auch sehr laut zu lösen. Das war aber bei allen getesteten Tragen ähnlich. Ich würde wieder den Bondolino kaufen.