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Bombay: Maximum City [Gebundene Ausgabe]

Suketu Mehta , Hans Freundl , Anne Emmert , Heike Schlatterer
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

3. September 2006
Eine Stadt im Höhenrausch: Bombay. Mit über 14 Millionen Einwohnern ist Bombay die inzwischen größte Stadt dieser Welt; bald werden mehr Menschen in ihr leben als auf dem gesamten australischen Kontinent. Der preisgekrönte Autor und Journalist Suketu Mehta, der nach einundzwanzig Jahren in die Stadt seiner Kindheit und Jugend zurückkehrt, beschreibt sie uns mit seinen Augen; taucht ein in die kriminelle Unterwelt, in der sich muslimische und Hindugangs schwere Gefechte im Streit um die politische und wirtschaftliche Herrschaft liefern; spricht mit Straßenkindern, die zu Profikillern ausgebildet werden, und Polizisten, die diese Kinder foltern und töten; er öffnet die Türen zu Bollywood, interviewt Filmproduzenten und Bartänzerinnen, die von einer Schauspielkarriere träumen, um den Slums zu entkommen, und zahllose Menschen, die täglich aus den Dörfern in die Stadt ziehen und statt Arbeit nur Elend finden. Sprachlich brillant und temperamentvoll verknüpft Suketu Mehta die einzelnen Geschichten und Bilder zu einem großen Ganzen, das so faszinierend wie abgründig ist, so abschreckend wie sinnlich und reich. Und er verdeutlicht zugleich: Bombay ist die Stadt der Zukunft, »ein Vorbote der ausufernden Megalopolen, die den Begriff der ›Stadt‹ über kurz oder lang neu definieren werden«.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 781 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 2 (3. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518418424
  • ISBN-13: 978-3518418420
  • Originaltitel: Maximum City: Bombay Lost and Found
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,2 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 442.038 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Suketu Mehta legt mit Bombay ein grandioses Buch über seine Geburtsstadt und deren Menschen vor und führt uns eindrucksvoll vor Augen, dass Mumbai, wie Bombay seit 1995 offiziell heißt, in jeder Hinsicht wirklich eine, nein: die „Maximum City“ ist, als die er sie im (Original- bzw. Unter-)Titel seiner literarische Reportage völlig zu recht bezeichnet.

Schätzungen zufolge leben in dem von seiner gesamten Infrastruktur her auf etwa dreieinhalb Millionen Einwohner ausgelegten Bombay etwa 18 Millionen Menschen. Mindestens die Hälfte davon in windigen, illegal errichteten Behausungen unmittelbar an Bahnlinien, Kanälen und selbst in der Einflugschneise des Flughafens. Nicht nur der Verkehr in die Stadt hinein und aus der Stadt heraus übersteigt bei weitem alles, was man ansonsten aus den Metropolen der Welt an Chaos gewöhnt ist: Nirgendwo in der Welt werden auch nur annähernd so viele Menschen in so vielen und so überfüllten Zügen in so kurzen Intervallen transportiert, wie in Bombay. In diesem auf den ersten Blick völlig undurchdringbar erscheinenden Dschungel hat Mehta Pfade gefunden, auf denen er sich und seine Lesern durch eine Mega-Stadt führt, in der auch die Gegensätze von Arm und Reich, Schön und Hässlich, Hoffnung und Verzweiflung, Aufbruch und Niedergang in völlig zufällig erscheinenden Nachbarschaften sehr viel dichter beieinander liegen als in jeder anderen beliebigen Stadt der Welt.

Mehta hat den Band in drei Teile gegliedert, in denen er uns zeigt, welche besonderen Spielregeln der „Macht“ in Bombay herrschen, welche maximale Rolle das „Vergnügen“ hier spielt und was auf seinen „Passagen“ sonst noch so über die Stadt seiner Kindheit und auch über sich selbst so erfahren hat. -- Maximale Leseempfehlung! -- Andreas Vierecke

Pressestimmen

»Vermutlich das beste Buch, das in den letzten Jahren erschienen ist. Brilliant, wie Metha diesem wilden urbanen Dschungel den Puls fühlt.« (The New York Times Book Review)

»… mitreißende Berichte aus der aufregendsten Stadt der Welt.« (Literaturen)

»Mehta hört genau zu, nimmt alle ernst und versucht zu verstehen, ohne zu urteilen. Ein großartiges Panorama...« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Ein wahnsinnig gutes Buch über eine völlig chaotische Stadt…« (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse)

»Suketu Mehtas Portrait der Stadt Bombay zeigt die vielschichtigen Widersprüche, die zahllosen verwirrenden Ungleichzeitigkeiten. Seine Beschreibung ist ein Vorgriff auf das, was weltweit da, wo die Urbanisierung fortschreitet, noch eintreten wird.«  (Frankfurter Rundschau, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse)

»... eine Reportage, die alles zugleich ist: politische Analyse, bilderreicher Essay, Real-Krimi, comédie humaine und infernalische Komödie. ...Selten hat man so erschreckend nachvollziehbar gelesen, wie religiöser Rigorismus auf fruchtbaren Boden fällt, vor allem unter jungen Männern.«  (Die Zeit, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse)

»...ein außergewöhnliches Stadtportrait.«  (Süddeutsche Zeitung, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stadt der Superlative 15. Oktober 2006
Von Regina Karolyi TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Schriftsteller, der als Vierzehnjähriger mit seinen Eltern von Bombay in die USA gezogen ist, kehrt nach über zwanzig Jahren in seine Heimatstadt zurück, um ein Buch über Bombay zu schreiben. Wenn er sich auch zunächst an die marode Infrastruktur und die allgegenwärtige Korruption im Alltag gewöhnen muss, so gelingt es ihm doch rasch, Kontakte zu den unterschiedlichsten Menschen aus allen für Bombay relevanten Milieus zu knüpfen.

Bombay ist eine Stadt der Gegensätze. Jener zwischen Arm und Reich scheint mittlerweile wesentlich weniger relevant als die Kluft zwischen Hindus und Muslimen, die sich in den 90er Jahren in einem regelrechten Bürgerkrieg entlud. Seither gibt es Verbrecher- und Mörderbanden beider Seiten, die billig Entführungen und Auftragsmorde durchführen. Politiker stützen sich mit einer gewissen Zwangsläufigkeit auf diese Banden, deren Strippenzieher die eigentliche Macht in der Stadt haben, auch wenn sie in Dubai oder Pakistan leben. Opfer sind jeweils missliebige Politiker, Geschäftsleute, feindliche Bandenchefs, "Bollywood"-Bosse, Polizeiobere und so fort, und Suketu Mehta interviewt unerschrocken die Täter wie auch Angehörige der genannten Zielgruppen. Doch auch die Tänzerinnen in Bierbars, Familien, die in Slums leben – und sich teilweise aus diesen herausgelöst haben – und die Glitzerwelt Bollywoods werden dargestellt. Zu Mehtas Ansprechpartnern gehören zudem in der Stadt gestrandete Idealisten vom Lande und Angehörige der auf uns exotisch wirkenden Gemeinschaft der radikal-asketischen Jaina-Mönche.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht und Überleben einer asiatischen Metropole 3. März 2009
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Wer die Wucht, Vitalität und das Mörderische der asiatischen Metropolen darstellen will, kann nicht in der Urbanität der alten, westlichen Welt sozialisiert sein. Deren über Jahrhunderte gewachsenen städtischen Strukturen und Kulturen sind nicht das Format, von dem aus eine Beurteilung der Komplexität und Dynamik der asiatischen Megastädte zu entziffern wäre. Notgedrungen kommen Urteile zustande, denen es entweder grundsätzlich an Verständnis oder einer positiven Perspektive fehlt.

Der 1963 in Kalkutta geborene, in Bombay aufgewachsene und dann nach New York City ausgewanderte Inder Suketu Mehta kennt sowohl eine Megastadt der westlichen wie der östlichen Hemisphäre und hat das Objektiv vor Augen, welches es ermöglicht, die unterschiedlichen Bilder für den Sensor der jeweils anderen Seite zu übersetzen. Mit seinem zuerst im Jahre 2005 erschienen Buch Bombay. Lost and Found, zu Deutsch Bombay. Maximum City ist ihm dieses in exzellenter Weise gelungen. Es handelt sich dabei um eine nahezu 800 Seiten umfassende Reportage mit den drei treffend überschriebenen Hauptkapiteln Macht, Vergnügen und Passagen" und beschreibt seine journalistisch-investigative Arbeit in seiner ehemaligen Heimatstadt Bombay, wohin er für zweieinhalb Jahre mit Frau und Kindern zurückkehrte, um dieses Buch zu schreiben.
Was Mehta in einer sehr präzisen und verständlichen Sprache beschreibt, sind die Lebensumstände, den Kampf ums Überleben, die Motive, die Dynamik, die Machtstrukturen und die unauflöslichen Widersprüche eines Gemeinwesens, das unaufhaltsam wächst und sich bis zum Jahr 2015 von derzeit 16 auf dann 23 Millionen Menschen vergrößert haben wird.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das unverzichtbare Indien-Buch 5. Dezember 2007
Von W. J. Ruf
Format:Gebundene Ausgabe
Die Erinnerung an den eigenen Besuch in Bombay vor einem Dutzend Jahren ist längst zersplittert. Ganz anders als diejenige an Neu-Delhi, Kalkutta und Madras, wo beeindruckende Mogulbauten und britisch-koloniale Fassaden, krasses Elend und erstaunlich rege Kultur, bunte Hindu-Tempel und lärmendes Marktgewimmel als jeweils hilfreiche Koordinaten für ein Mindestmass an Übersichtlichkeit im Gedächtnis haften blieben. Doch im Tosen Bombays zwischen glitzerndem Ozean und riesigen Slums, protzigen Villen und ätzendem Industriesmog, überfüllten Kinosälen, endlosen Verkehrsstaus und stinkendem Unrat zerflossen die sich unentwegt überlagernden und gegenseitig auslöschenden Eindrücke schon während des Aufenthalts zu einem atemberaubenden Kaleidoskop ebenso gegensätzlicher wie unentwirrbarer Eindrücke. Dass Bombay der westlichen Zivilisation näher scheint als andere Städte auf dem indischen Subkontinent beruhigte nur auf den ersten Blick, und nirgendwo anders war Indiens Menschenfülle so heftig zu erfahren. Das dürfte sich mittlerweile noch gesteigert haben.

Der Reiseführer von 1993 schrieb Bombay, der Hauptstadt des Staats Maharashstra und Indiens grösstem Ballungsraum, noch zehn Millionen Einwohner zu. Auf 16 Millionen Einwohner schätzt man heute die Stadt, die inzwischen nur noch mit ihrem gujaratischen und marathischen Namen Mumbai genannt werden soll. „Es ist Unsinn, zu behaupten, Mumbai sei der ursprüngliche Name der Stadt,“ wettert Suketu Mehta in seinem ausserordentlichen Buch, mit dessen Titel er schon auf dem althergebrachten Namen der Stadt beharrt.
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5.0 von 5 Sternen Realistischer Einblick in eine aussergewöhnliche Stadt
Eindrücklich realistische Beschreibung von den Menschen und dem Leben in und um Mumbai. Lesenswert wenn auch äusserst ausführliche und dadurch zeitaufwendige... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Remo Brüschweiler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Apokalyptische Vision vom Ende der Geschichte in der...
Wer dieses Buch gelesen hat und Bombay von mehreren Reisen her zu kennen glaubte, der wird sich nachher so fühlen, als sei er über eine Glasplatte gelaufen und... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von euripides50 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Milieustudie von einem etwas selbstverliebten Insider
Vielleicht vorweg zu meinem Bücher-Geschmack, ich habe einige Bücher indischer Autoren gelesen, mein Lieblingsautor ist Rohinton Mistry mit "A fine Balance". Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Intuition veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Eine engagierte Reportage - ein fesselnder Lesestoff
Mehta nimmt eine Wende in seiner Vita, die Rückkehr in das Herkunftsland seiner Familie, zum Anlaß das Leben in einer der größten, imposantesten und für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2012 von FG
5.0 von 5 Sternen Bombastisch
"Bombay. Maximum City" ist ein zurecht bejubeltes Buch. In seiner grandiosen Reportage schafft es Suketu Mehta besser als es ein Roman je könnte uns mitzunehmen zu den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2012 von jörg peter
5.0 von 5 Sternen Interessante Episoden aus Mumbai.
Der Indische Autor versucht uns mit kleinen Episoden aus seiner Sicht, als Rückkehrer, die Stadt Mumbai, mit all seinen Eigenheiten,näher zu bringen.
Veröffentlicht am 12. Juni 2011 von Martina Fischer
2.0 von 5 Sternen Ganz gut, aber...
irgendwann habe ich einfach genug über bestechliche Polizisten, Verbrecher und Bollywood gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2010 von Regenwurm
2.0 von 5 Sternen Klatsch und Trasch
Hatte diese Rezension versehentlich für die englische Ausgabe "Bombay Lost and Found (Vintage)" abgegeben. Möchte sie aber gerne hier haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2010 von Nikaido
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnsbuch
Wer sich wirklich für Mumbai interessiert und etwas über das Leben der Menschen auch fernab von Bollywood erfahren möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juli 2010 von Shiantra999
4.0 von 5 Sternen Portrait einer Stadt am Ende des Kaliyuga
Inhalt:
Suketu Mehta hat eine umfassende Reportage über die indische Metropole Bombay/Mumbai verfasst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2010 von sabatayn76
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