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Bombardiert Belgien!
 
 
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Bombardiert Belgien! [Taschenbuch]

Wiglaf Droste
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 8,90  
Taschenbuch, Juli 2005 --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Bittermann (Juli 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3893200312
  • ISBN-13: 978-3893200313
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 11,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 475.065 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wiglaf Droste
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Produktbeschreibungen

Autorenporträt

Wiglaf Droste, geboren 1961, schreibt u.a. in der "tageszeitung", der "Weltwoche" und in "junge welt".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
Als Weltverneiner von Schopenhauerschen Ausmaßen wird Droste im Reclam-Klappentext bezeichnet - und das ist wirklich nicht ganz falsch. Nur kannte der Misanthrop Schopenhauer noch nicht das 16-Tonnen-Gewicht von Monthy Python's Flying Circus, welches Droste so sehr verehrt, weil es "regelmäßig vom Himmel fällt und die Existenz von Leuten beendet, gegen die außer einer radikalen, finalen Maßnahme kein Mittel hilft." In Ermangelung eines solchen Gewichtes, aber zuweilen mit gleicher Zerstörungskraft, geht Droste rein sprachlich gegen alle vor, die ihm das verdient zu haben scheinen. So bezeichnet er Henryk M. Broder als "Biermann ohne Klampfe" [somit wäre also Biermann wie ein Broder-mit-Klampfe], dem Dalai-Lama möchte er ein Schild umhängen beschriftet mit "Vorsicht - spukt!", was Hellmuth Karasek schreibt, findet er verschwiemelnd und bedeutungshubernd, Martin Walser sei ein Feigling, bei Günter Grass tiriliere die Altersmeise und der FAZ-Chef Frank Schirrmacher sei "ein Intrigant, dessen Verhältnis zur Wahrheit ein ausschließlich taktisches" sei. Cohn-Bendit sei "berufsmäßiger Blindlaberer" und Wigald Boning beweise, "dass wirklich nichts unmöglich ist"; Karl Lagerfeld ahne nicht, "dass man beides, einen Zopf UND eine Würde, nicht gut haben" könne, Kardinal Ratzinger bekommt das Gedichtchen verpasst: "Herr Ratzinger hat viel Erfahrung / mit den Folgen einer Paarung", der Kurdenführer Öcalan habe das Air eines grinsenden Herrenfriseurs und die UNO wird zusammengefasst in: "Koof i annan - koof i alle." Warum macht Droste das? Auflösung auf Seite 118: "Nur einen autoritären Ehrgeiz habe ich: Herr über meine Gedanken will ich sein." Das klingt plausibel und nachahmenswert ...
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Böse 24. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
Einer kann böse, unerträglich, beklemmendmachend, unfair, beleidigend, grosskotzig, arrogant, grössenwahnsinnig und gut zugleich sein. Ohne Zweifel! Beispiel dafür ist "Bombadiert Belgien". Droste packt, zum Vorteil seiner geistigen Gegner, nur das flammende Schreibutensil und nicht das gleichbeadjektivierte Schwert und haut drauf. Alles was sich in deutschen Feuilletons (?!) herumtreibt und da von sich reden macht wird nicht ungeschoren davon kommen. Ungeschoren meint hier: Wird geschrieben zerpflügt und gerufmordet, auf üble Weise. Und dann sitzt man da und fragt sich an manchen Stellen wo in den letzten Zeilen der Sprung über die Grenze des guten Geschmacks getan wurde. Aber die alte Frage von dem was Satire darf, und deren einzige Antwort, nämlich Alles! versönt auch an den ganz harten Stellen. Und dort wo Droste den papierenen Kampf der Gerechten gegen lästige Konzertmitbesucher führt, oder charmante Abrechnungen mit Keith Jarret niederschreibt ahnt man dass Frustration und Misanthropie möglichweise doch zu mehr Welterkenntniss führen als das hohe Lied auf die beste aller Welten.
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26 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perlen vor die Säue 28. November 2000
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Bereits auf der Umschlagrückseite des Buchdeckels wird der geneigte Leser so richtig eingestimmt:

"Seltsam, diese Belgier. Erst die Kinder, dann die Hühner. Wer ist der nächste? Wir? Jedenfalls ist das ein komisches Volk. Man hört nichts Gutes vom Belgier. Frittenwampe bis zu den Knien, aber sich an Kindern vergehen. Aber? Wieso aber? Ist Kinderschänden ohne Wampe besser? Schwer zu sagen. Sieht aber vielleicht besser aus, auf Video. Dauernd frißt der Belgier Fritten. Die ganze Zeit. Außer, wenn er das mit den Kindern macht. Dazu muß er ja wahrscheinlich die Hände frei haben. Hinterher frißt er dann wieder Fritten. "Fritte danach", nennt der Belgier das.

Daß auch dieses Werk aus der Feder der Droste-Wiglaf nichts für die autonomen Kiezwadenbeißer der "Berliner Szene" sind, versteht sich von selbst. Droste, dem von jenen "Mißbrauch mit dem Mißbrauch" vorgeworfen wird, wird Alltagsweisheiten nur so dem Leser vor die Füße. Da! Haste!! Perlen vor die Säue, möchte man meinen, wenn man sie diejenigen vor dem inneren Auge vorbeimarschieren läßt; diejenigen, die den Kakao auch noch trinken, durch den man sie zieht. Autonome Kamarilla hin, Alltagschronist Droste her! Droste hatte aber auch eine gute "Schule". Aber mußte der von der Titanic zur "Kinderfaz", wie Hermann L. Gremliza immer wieder betörend beschwört, gewechselte Droste, seine Kolumne bei der jungen Welt unter Ossi-Becker aufgeben? Wenn die über der jW kreisenden Pleitegeier endlich ihr Fressen haben, dann bleibt den Drosteianer immer noch die Kolumne in der Kalaschnikow bis zum nächsten Buch aus dem Hause Klaus Bittermann.

Anmerkung:

"Brot und Gürtelrosen" erschien zunächst 1995. Die hier vorliegende zweite Auflage wurde vom Autor komplett neu durchgesehen, einige Texte der ersten Auflage wurden ganz herausgenommen. Neu hinzugefügt wurde die 38 Texte umfassende Abteilung "Bombardiert Belgien!"

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