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Zwar gibt's auch hier wieder naturverbundene Texte, sanfte Klavierballaden ("Beacon"), ätherische Songträumereien ("New Heights") und Melancholisches zum Nachdenken ("Swan Song") zu hören, daneben offenbart Sudol jedoch auch bisher unbekannte Seiten ihrer Persönlichkeit. Wurde der Rotschopf mit dem stets blässlichen Teint bislang unter "scheues Sensibelchen" eingeordnet, so zündet neuerdings so manche Bomb In A Birdcage: Die CD-Eröffnung "What I Wouldn't Do" etwa kommt als fröhliches Liebeslied samt Pfeifen, Klatschen und La-la-la-Refrain daher, "Blow Away" ist ein putzmunterer Pop-Ohrwurm, und "Stood Up" tönt für Sudols Verhältnisse geradezu rockig. Sie selbst erklärt den Sinneswandel übrigens damit, dass sie die wilde Seite in sich nicht länger verstecken wollte: "Ich mache gern mal Radau, dresche auf Dinge ein. Ich bin ein stiller Mensch mit einer lauten Facette. Und dieses Album ist ein Zeugnis für beide Seiten in mir." - Harald Kepler
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kleine Bombe, die auch zündet!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Bomb in a Birdcage (Audio CD)
"A Fine Frenzy" alias Alison Sudol veröffentlicht sehr schnell nach ihrem Überraschungserfolg "One cell in the sea" ihr neues Album "Bomb in a birdcage", das eine ganze neue, wildere Alison zeigen soll und das auch teilweise verwirklicht wurde.Das Album besticht zwar immer noch durch die Leichtigkeit des Vorgängers, bringt tolle Melodien und gute Singersongwriterpopsongs mit Tiefgang, jedoch gibt es noch viel mehr Fröhlichkeit und etwas gelöstere Songs als auf dem Debut und jetzt gibt es auch Ecken und Kanten zu hören, die von manchen vielleicht vermisst wurden. Songs wie "New heights" (toller Gänsehautsong), "Elements", "Swan song" oder "The beacon" erinnern an ihr erstes Alben, leichte, schöne Songs zum Schwelgen, Mitsingen und Träumen. "What I wouldn't do", "Happier" oder die Single "Blow away" überzeugen durch Leichtigkeit und lösgelöstem Charme, sehr locker und luftig. Eine ganz neue "A fine frenzy" präsentiert sich bei Songs wie "Stood up", "Electric twist" und "The world without", vor allem beim erstgenannten Song sind die Ecken und Kanten zu spüren, alles wirkt etwas psychedelischer, rockiger und Einflüsse von Coldplay und Radiohead sind hier deutlich zu spüren. Alles sehr gelungen und besonders. Insgesamt also alles toll....ABER: ab und an fehlen mir die großen Gänsehautmomente wie auf "One cell in the sea", schöne Melodiebögen, die länger als ein paar Sekunden dauern und ausgedehnte Instrumentensolis wie auf ihrem Debut (wie z.B. bei "Liar liar") vermisst man, so hört man auf "Bomb in a birdcage" nur vereinzelt besondere Instrumente wie bei meinem Lieblinssong "Bird of the summer", der mit seiner vogelhaften Flötendarbietung voll und ganz überzeugt und auch sonst wunderschöne Gänsehautmomente aufweist. "Electric twist" reißt mich als neue Richtung am meisten mit, gelungener Feist- angehauchter-, etwas vertrackter Indiepopsong. Wäre eine klasse Singleauskopplung, die auch für Aufsehen bei den Teens finden und für hohe Chartsplatzierungen sorgen könnte. Also vormerken! Für mich ist Alison's zweites Album eine Weiterentwicklung, es gibt wie gewohnt schöne Pop-Songwritersongs, die viel besser ausfallen als von der Konkurrenz UND es gibt etwas erwachsener wirkende Songs, die auch in den Charts für Abwechslung sorgen könnten. Insgesamt sind mir aber 11 Songs dann doch etwas zu wenig. Von dieser Stimme und diesen Songs will man einfach mehr! Leider auch ein wenig Abzug, da es leider wieder mal nur eine Papphülle gibt und nicht mal ein Booklet dazu, ist schon fast wie eine Pur-Edition aufgebaut, aber der Preis steht nicht in Relation. Man erwartet einfach ein gelungenes Booklet mit Texten und Fotos, wenn man so ein tolles Album kauft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Musik: top, Ausstattung: flop,
Von Markus K. "Musicfreak" (Großbeeren, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bomb in a Birdcage (Audio CD)
Mit dem Album "Bomb In A Birdcage" ist "A Fine Frenzy" in der Tat ein würdiger Nachfolger zum Debüt-Album "One Cell In The Sea" gelungen. Musikalisch gesehen eine absolute Glanzleistung, die sicherlich eine Wertung mit 4-5 Sternen verdient hätte.Da man die Ausstattung an dieser Stelle leider nicht getrennt bewerten kann, ziehe ich für die Gesamtbewertung 2 Sterne ab. Ich erwarte eigentlich ein Booklet, es sei denn ich kaufe eine "Pur"- oder "Basic"-Edition, wo man in der Regel bereits auf der Verpackung auf das fehlende Booklet hingewiesen wird. Beim vorliegenden Album von "A Fine Frenzy" ist das aber leider nicht der Fall, so erhält man lediglich einen aufklappbaren Pappschuber aus dem sich die CD kaum ohne Fingerabdrücke und/oder Kratzer herausnehmen lässt, vom Booklet Fehlanzeige. Ich finde das mehr als mager, weshalb sich ein Kauf des Albums in Form eines physischen Tonträgers meiner Ansicht nach nicht lohnt. Aus meiner Sicht bietet hier der Music-Download leider das bessere Preis-Leistungsverhältnis. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neue Höhen,
Von Mr. Beaker (Duisburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Bomb in a Birdcage (Audio CD)
Mit diesem Album haben Alison Sudol & Co einen Volltreffer gelandet, der denVergleich mit dem Vorgänger nicht zu scheuen braucht. Ja, es ist in Teilen anders als "Cell" und brauchte eine Runde mehr auf meinem Player, bis ich mit ihm warm geworden bin. Inzwischen ist es mir aber mindestens genauso ans Herz gewachsen. Dass "Bomb" neue Seiten von Alison zeigen würde, hatte sie angekündigt und war schon an Hand des vorab veröffentlichten "Blow Away" absehbar. Für meinen Geschmack ist das besser, als wenn sie in ihrer eigenen Schönheit erstarrt wäre. Andererseits ist die neue Frenzy aber auch nicht sooo viel anders, dass man sie nicht wiedererkennen würde. Inhaltlich und musikalisch werden einige Motive von "Cell" wieder aufgenommen, z.B. spinnt sie in "World Without" die Geschichte von "Rangers" fort und knüpft mit "New Heights" an "Lifesize" an. Was ist geblieben? Eine Singstimme zum Niederknien; ein Gespür für schöne Melodiebögen; die häufig piano/keyboarddominierten Arrangements; die kraftvolle, bilderreiche Sprache und ein gewisser gedanklicher Tiefgang, der allerdings auf "Cell" ausgeprägter war. Was hat sich geändert? Vor allem ist die stilistische Vielfalt deutlich größer geworden, vom folkigen "Happier" über klassische Klavierballaden bis zur witzigen Dancepopnummer "Electric Twist". Viele Stücke klingen heiterer, gelöster oder/und temporeicher und mit mehr Power, letzteres auch als Ausdruck eines neuen, gestärkten Selbstbewusstseins. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Entwicklung markiert die grandiose Hymne "Stood Up", das eine Alison zeigt, die Rückgrat hat. Wunderschöne Melodien, abwechslungsreich arrangiert, emotional, beschwingt und mitreißend, mit poetischen, nicht ganz anspruchslosen Texten, - wer solche Musik mag, sollte unbedingt zu dieser CD greifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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