eine gelegenheitsproduktion, aber was für eine:
paris im frühsommer 1971 - man hatte anderes vor, aber die feste
soll man feiern wie sie fallen: und der damals omnipotente
chef der europäischen musikszene, h.v.k. in salzburg, wien,
berlin und paris, und sein pariser zubrot-orchester, dem ravel ja
allemal familiär war, produzierten ein tolles album:
alborada, rapsodie, la valse, tombeau-couperin, das nach wie vor
zu den kunstvollsten ravel-recitals gehört und auch klangtechnisch
durchaus noch überzeugt.
die berlin-phil bieten als zugabe einen raffiniert ausgehörten
und differenziert aufgespielten bolero, der geheimnisvoll zögernd
und leise beginnend so noch nie erklang.
erstrangiges für alle ravel-liebhaber zum spottpreis.