Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein Buch, das von Büchern handelt, von einer magischen Bibliothek, einer seltsamen Bibliografin (uff, was ist denn das für ein Beruf?) und einem taubstummen italienischen Schönschreiber -- das soll spannend sein? Ist es, hundertprozentig! Dafür sorgen die beiden Hauptpersonen Nils und Berit, die nicht nur Cousine und Cousin sind, sondern auch die allerbesten Freunde. Angestoßen durch einen mysteriösen Brief, begeben sich diese sympathischen Helden auf eine gefährliche Spurensuche, die sie (zu ihrer und unserer Überraschung) in die Welt der Bücher und der Literatur führt. Schauplätze sind ein Hotel zwischen Meer und Gletscher, ein merkwürdiger Buchladen in Rom, ein Nachtexpress und vor allem das gruselige Haus von Bibbi Bokken, die vielleicht eine Verrückte ist, vielleicht aber auch einer internationalen Schmuggler-Gang angehört.
Zunehmend haben Nils und Berit den Eindruck, durch gezielt ausgestreute Indizien an einen ganz bestimmten Ort gelockt zu werden. Von wem? Warum? Sie fühlen sich wie Marionetten in einem verworrenen Stück, das sich, und das scheint das einzig Sichere, wiederum um Bücher dreht. Der Schurke Smiley mit dem fiesen Grinsen verfolgt die beiden Buch-Detektive bis unter die Erde und bis in ihre Träume. Wie das Autoren-Duo die rasante Story auflöst, das ist wirklich verblüffend und sehr befriedigend für Nils und Berit sowie für den Leser, der beim atemlosen Schmökern ganz nebenbei und ohne sich belehrt zu fühlen eine Menge erfahren hat über Buchdruck und Büchereien, über Verlage und Schriftsteller!
Dieses Buch wird Leseratten entzücken und ist außerdem bestens geeignet, ausgewiesene Buch-Muffel zu bekehren! Wer den ersten Schritt tut durch das auf dem Einband abgebildete Tor, das eigentlich ein durchsichtiges Buch ist, der ist schon mittendrin in der wunderbaren Welt der 26 Buchstaben, aus der es, wie wir gemeinsam mit Nils und Berit erlebt haben, kein Zurück gibt. --Urs Umsand -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Audiobook-Rezensionen
Jostein Gaarder, seit seinem Roman "Sofies Welt" international bekannter Schriftsteller, hat hier wieder einmal eine tolle Mischung hingekriegt: spannende Elemente eines Detektivromans, verbunden mit einem Streifzug durch die Literatur. Beate Himmelstoß und Philipp Schepmann lesen die abenteuerliche Story. Die geheimnisvolle, märchenhafte Atmosphäre der Geschichte wird durch ihre Stimmen treffend erzeugt. Scheinbar nebenbei erklären sie Begriffe wie "bibliophil", "Inkunabel", "indoktrinieren". Nicht nur wegen dieser Erläuterungen und der Lektion in Literatur ein Hörbuch, das auch wieder für Erwachsene einiges bietet. Lesung, Spieldauer: ca. 210 Minuten, 2 MC.
-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
Berliner Zeitung
»Wieder einmal ist es Jostein Gaarder gelungen, uns bis zum Schluss genüsslich an der Nase herumzuführen. Und zu beweisen, dass die ganze Welt in 26 Buchstaben steckt.«
St. Galler Tagblatt
»›Bibi Bokkens magische Bibliothek‹ ist eine Liebeserklärung an Bücher und die Schriftstellerei.«
Ruhr Nachrichten
»Dies ist wirklich und im besten Sinne ein Jugendbuch, ein wunderbares, lehrreiches und vor allem sehr spannendes Buch mit einem überraschenden Ende … Das wirklich schöne bei alledem ist, dass der Leser trotz all der Aufregung beim Lesen, fast ohne es zu merken, eine ganze Menge erfährt über Bücher und Büchereien, über Buchdruck, über Schriftsteller und Verlage. Man muss kein Kind sein, um sich für dieses Buch zu begeistern. Auf dieser Entdeckungsreise in die fabelhafte Welt der 26 Buchstaben kann auch ein Erwachsener seine Freude haben und ein paar Dinge erfahren, die er noch nicht wusste.«
ExLibris
»Gaarder und Hagerup haben das wahrscheinlich bisher beste Buch über das Buch geschrieben.«
Oldenburgische Volkszeitung
Kurzbeschreibung
Nils und seine Cousine Berit beschließen nach den gemeinsamen Ferien, ihre Gedanken und Erlebnisse in Briefen festzuhalten. Sie wollen sie in ein Buch schreiben, das zwischen ihnen hin und her geschickt wird. Als Nils das Briefbuch gerade kauft, taucht eine seltsame Frau auf, die die beiden schon während einer Bergtour getroffen haben. Diese Frau bezahlt für ihn das Buch und verschwindet.
Dann trifft Berit die Frau plötzlich in ihrem Heimatort wieder. Wer ist sie? Verfolgt sie Nils und Berit?
Die beiden gehen der Sache nach, notieren ihre Beobachtungen und tauschen sie über das Briefbuch aus: Die Frau heißt Bibbi Bokken, sie bekommt unzählige Bücher per Post, die dann scheinbar spurlos verschwinden, und sie verfügt über eine Magische Bibliothek, in der Bücher stehen, die erst noch geschrieben werden müssen. Immer neue Rätsel tauchen auf und die Kinder gewinnen mehr und mehr das Gefühl, Figuren in einem undurchschaubaren Spiel zu sein ...
Der Verlag über das Buch
»Wer dieses Buch in die Hand nimmt, kann von eigener Lust zum Weitererzählen befallen werden.« Berliner Zeitung
»Wieder einmal ist es Jostein Gaarder gelungen, uns bis zum Schluss genüsslich an der Nase herumzuführen. Und zu beweisen, dass die ganze Welt in 26 Buchstaben steckt.« St. Galler Tagblatt
»Bibi Bokkens magische Bibliothek ist eine Liebeserklärung an Bücher und die Schriftstellerei.« Ruhr Nachrichten
»Gaarder und Hagerup haben das wahrscheinlich bisher beste Buch über das Buch geschrieben.« Oldenburgische Volkszeitung
Über den Autor
Auszeichnungen in Deutschland/österreich:
1993 Luchs 84 (für »Sofies Welt«)
1994 Deutscher Jugendliteraturpreis (für »Sofies Welt«)
1995 Preis der Deutschen Schallplattenkritik (für »Sofies Welt«)
1995 Jugendbuch des Monats März der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur (für »Das Kartengeheimnis«)
1996 Jugendbuch des Monats September der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur (für »Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort«)
1996 Das Goldene Kabel (für »Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort«)
1996 Platz 2 der Jungen Jugendbuch Jury (für »Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort«)
1997 Preis der Deutschen Schallplattenkritik (für »Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort«)
1997 österreichischer Jugendbuchpreis der Jury der jungen Leser (für »Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort«)
1997 Buxtehuder Bulle (für »Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort«)