Berit und Nils sind Cousin und Cousine, gleichzeitig aber auch die besten Freunde. Leider leben sie nicht in der selben Stadt, also entschließen sie sich, ein Briefbuch zu schreiben, das sie dann zwischen Oslo und Fjaerland hin- und herschicken.
Thema ihrer Briefe ist die seltsame Frau, Bibbi Bokken, die ständig Bücher geliefert bekommt, aber in ihrem Haus kein einziges hat. Und wer ist der seltsame, ständig lächelnde Mann, der Nils zu beschatten scheint? Und wie bitte kann man ein Buch in den Händen halte, das erst nächstes Jahr erscheint?
Das alles gilt es für die beiden zu klären. Dass sie selbst in dem Spiel mit dabei sind, glauben sie natürlich erst nicht, bis sich die Anzeichen dafür erzhöhen.
Eine schwungvoll erzählte Geschichte, in der man viel über Literatur und natürlich Philosophie lernen kann, vor allem aber bis zu Schluss raten muss (wie in einem Krimi), was denn nun wirklich eigentlich los ist!
Jostein Gaarder ist hiermit wieder ein Geniestreich gelungen und ich empfehle, dieses oder andere seiner Bücher VOR Sofies Welt zu lesen, der der Autor seinen Ruhm verdankt. Denn seine kürzeren Bücher sind wesentlich spannender und genauso lehrreich. Also, suchen Sie nicht mehr weiter, suchen Sie die Magie in sich selbst.