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Bodyfinder: Das Echo der Toten [Gebundene Ausgabe]

Kimberly Derting , Sylke Hachmeister
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. September 2010
Die 16-jährige Violet kann tote Menschen anhand von Echos aufzuspüren, die diese im Diesseits zurücklassen. Violet hört, riecht und fühlt diese Echos. Für sie ist diese Gabe weniger ein Geschenk als ein beunruhigendes Ärgernis. Als dann jedoch ein Serienkiller die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt, und dem Killer immer mehr Mädchen zum Opfer fallen, wird Violet bewusst, dass sie die Einzige ist, die ihn aufhalten kann. Mithilfe ihres besten Freundes Jay nimmt sie seine Spur auf. Doch dann verlieren sich Violet und Jay in den zwischen ihnen aufkeimenden romantischen Gefühlen und sie merken nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen sind ... bis Violet selbst zu seiner Beute wird.

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Bodyfinder: Das Echo der Toten + Ruf der verlorenen Seelen + Soul Screamers 1: Mit ganzer Seele
Preis für alle drei: EUR 43,89

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 343 Seiten
  • Verlag: Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (1. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3815798736
  • ISBN-13: 978-3815798737
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.157 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel Romanze, zu wenig Thriller! 19. Oktober 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Schon von Geburt an war Violet anders als alle anderen Kinder: Sie vernimmt ein Echo der Lebewesen, die gewaltsam um Leben kamen. Das kann eine Farbe oder ein Geräusch sein ... Violet folgte dem Echo, wurde von ihm angezogen, und sobald sie das Tier fand und begraben hatte, verschwand das Echo. Mit acht Jahren fand sie jedoch ihre erste menschliche Leiche.
Von dieser Fähigkeit wissen nur wenige Personen: Ihre Eltern, ihr Onkel und ihre Tante und ihr bester Freund Jay. So lebte sie ihr Leben ohne weitere schockierende Funde. Doch nun soll sich einiges ändern. Nicht nur dass sie auf einmal mehr als nur Freundschaft für Jay empfindet - bei einem Strandausflug entdeckt sie erneut eine Mädchenleiche, und dies soll nicht die einzige Tote bleiben. Nach und nach muss die Elft-Klässlerin lernen, mit ihren störenden Gefühlen umzugehen und sich auf die Suche nach dem Mörder zu konzentrieren. Denn nur sie kann aufgrund ihrer Fähigkeit erspüren, wer all diese Morde beging. Die große Frage ist nur: Wie stellt Violet das an, ohne die Aufmerksamkeit des Täters zu erregen und selbst zum Opfer zu werden?
In "Das Echo der Toten" verbirgt sich eine wunderbare, schaurige Idee, die leider nicht ganz zu meiner Zufriedenheit umgesetzt wurde. Auch wenn die Seiten schnell umgeblättert und das Buch fertig gelesen ist, ist besonders der Anfang ein wenig schleppend. Der Fokus liegt hier ganz klar auf Violets Gefühlswelt, der Anziehungskraft, die Jay auf sie hat und wie sie damit umgeht. Man lernt die Charaktere ein wenig kennen, was im Grunde ein guter Einstieg ist. Doch Kimberly Derting dehnt diese Eingangsphase zu sehr aus. Ehe die Handlung richtig losging, hatte ich mir dies bereits ein-, zweimal gewünscht. Auch später geraten die Morde fast in den Hintergrund, an erster Stelle scheinen tatsächlich die Gefühle für Jay zu stehen, die Mordserie erinnert mehr an eine Beigabe, die zusätzlich Spannung erzeugen soll. Das ändert sich gegen Ende zum Glück und die vorher eingebauten Passagen aus Sicht des Täters verfehlen ihre Wirkung keineswegs, doch insgesamt gesehen wurde das Verbrechen an sich zu sehr beiseite gedrängt.
Dieses Entsetzen, dass bei einem Mord automatisch einsetzt, ist nie wirklich spürbar. Es wird zwar durchaus kurz erwähnt, überträgt sich aber wie bereits erwähnt nie auf den Leser. Dabei sind es nicht nur Fremde, die dort ermordet werden. Es sind Mädchen mit Namen und Familien, die man kennt, wenn auch nicht unbedingt gut. Dafür wird ihr Tod viel zu schnell verdrängt. Ähnlich verhält es sich mit der Bedrohung, die eigentlich über Violet schwebt. Sie ist in Gefahr, doch spürbar wird dies nicht. Und wenn es der Text nicht vermitteln kann, ist es auch nicht das Gleiche, wenn man sich zwingt, diese Gefühle abzurufen.
Hinzu kommt ein eher unausgereifter Schreibstil, der mehr an einen Schreibanfänger erinnert und sich teils recht stockend liest. Inwiefern hier die Übersetzung verantwortlich ist, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist: Eben diese hat aber auch so stellenweise gepfuscht. Es waren eher kleine Fehler, die selten vorkamen, aber dennoch nicht sein mussten. Vielleicht hätte man beim Drüberlesen auch mal genauer hinschauen sollen. Aber so fehlt mal ein kleines Wort oder es erwarten den Leser Sätze wie jener auf Seite 281: "In der Schule fand am Nachmittag eine Versammlung stand, ..." Das sind Flüchtigkeitsfehler, die vermieden werden können, wenn man nur genügend Zeit investiert - und gerade deswegen ist es so schade, dass sie da sind!
Trotzdem kann man dem Buch eine gewisse Faszination nicht absprechen. Wie bereits erwähnt ist die Idee genial und birgt noch viel Potential in sich. Und insgesamt ist das Buch keineswegs langweilig, es nutzt nur nicht alle Möglichkeiten, die es hat. So verfolgt man die ansatzweise spannende Kriminalgeschichte, aber auch die Geschichte um Jay und Violet ist interessant, auch wenn man sie durchaus etwas weniger hätte behandeln können. Später war es sogar ein wenig zu viel des Guten - alles erschien eher kitschig und wollte so überhaupt nicht gefallen. Zuvor waren Jay und Violet zwei wirklich süße, liebenswerte Charaktere gewesen, bei denen man sich fragte, warum sie nicht einfach mal Klartext reden. Doch genau das machte den Reiz aus. Das Rätseln, ob und wann sie endlich begreifen, dass das nicht nur Freundschaft ist.
Am besten hat mir jedoch das Ende gefallen. Es war der erste Schockmoment des Buches - wäre aber auch der beste gewesen, wenn es diese vorher schon gegeben hätte. Anfangs erscheint es sehr abrupt, aber genau dadurch wirkt es so wunderbar. Es bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als perplex auf die Worte "Epilog" zu starren und dann vollkommen verwirrt und in banger Hoffnung die letzten Zeilen zu lesen. Ich möchte hier nicht zu viel vorweg nehmen, aber das Ende ist schlichtweg der Hammer. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen!

"Das Echo der Toten" hat eine seine guten und seine schlechten Momente - sie sind relativ ausgewogen. Für eine tatsächliche Leseempfehlung hat es zu viele Makel, davon abzuraten wäre eine große Dummheit. Deswegen gibt es ingesamt drei Sterne: Wer Interesse an der Geschichte hat und sich nicht daran stört, dass die eigentlichen Verbrechen etwas in den Hintergrund rücken, der soll gern zu diesem Buch greifen. Wer mehr Interesse am düsteren Part hat, kann es lesen, muss das jedoch nicht tun.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn die Teenieliebe das Trauma 'bezwingt' 11. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Violet würde gerne einfach nur ein Highschoolmädchen sein, endlich von ihrem besten Freund und Schwarm Jay erhört werden und zum Homecomingball gehen. Auch wenn das unspektakulär ist.
Doch Violet ist mit einer Gabe ausgestattet, die ihr ein unbeschwertes Leben unmöglich macht: Bereits mit 8 Jahren fand sie zum ersten Mal die Leiche eines vermissten Mädchens, dessen Echo sie zu ihrem Waldgrab führte.
Echos, die Spuren und Marken, die jede ermordete Leiche und jeder Täter mit sich trägt -auch Tiere- können optischer (helles Strahlen, öliger Film, akustischer (Klingeln, Läuten) und von Geschmacksnatur sein. So ist Violet in der Lage, Fäulnis zu schmecken.
Seit ihrer Kindheit wird sie von ihrer Familie von Orten wie Friedhöfen ferngehalten, um ihr schreckliche Erlebnisse zu ersparen. Doch plötzlich verschwinden in der Region immer wieder Mädchen und Violet findet wieder eine Mädchenleiche; im Wasser. Als weitere Morde passieren, fasst Violet den Entschluss, den Mörder zu suchen.

Soweit so gut.
Die Geschichte ist sehr einfach geschrieben, die Schrift ist so groß, dass man die rund 330 auch am Stück lesen könnte. Stil- und Facettenreich ist es nicht gerade. Der auktoriale Erzähler beschreibt in den Kapiteln Violets Situation und in Zwischensequenzen wird er eher personal und auf den Mörder fokussiert, was relativ spannend ist, aber mit nahezu immer dengleichen Satzanfängen kann keine atemberaubende Stimmung aufkommen. Es ist halt als Jugendthriller mit mehr Unterhaltungs- als Spannungsanspruch geschrieben. Unwillkürlich musste ich an eine Teenieversion von CSI oder Criminal Minds denken.
Was mir unbegreiflich ist, ist die Tatsache, wie wenig Violet doch von den Entdeckungen, die sie macht, mitgenommen wird. Nun ja, hier und da mal ein Albtraum, aber kaum fällt das Wort "Abschlussball" ist sie wieder ganz fixiert auf diesen Anlass und kaum haben Jay und sie zusammengefunden, können sie nicht mehr die Finger voneinander lassen. Entweder ist das wirklich äußerst oberflächlich oder ich kann mich an meine hormongelenkte Teeniezeit nicht mehr erinnern.

Anstatt das Hauptaugenmerk auf Violets emotionaler Belastung liegt (eine solche Gabe zu haben und sie nicht richtig kontrollieren zu können) ist es viel wichtiger, vom Kuscheln mit dem Freund und der Vorbereitung für den Homecomingball zu schreiben.
Während ich durch "In meinem Himmel" (Alice Sebold) Albträume hatte, habe ich hier vergeblich nach Spannung und Mysteriösem gesucht.
Überzeugt hat's mich nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sina
Format:Gebundene Ausgabe
Obwohl dieses Buch eindeutig für Jugendliche empfohlen wird, wollte ich es doch nach dem recht vielversprechenden Klappentext lesen. Da ich schon öfter auch gute Erfahrungen mit Jugendbüchern gemacht habe, war ich gespannt auf dieses sehr spezielle Thema.
Letztlich bin ich nicht so begeistert wie ich gern wäre, auch wenn das Buch durchaus romantischen Unterhaltungswert hatte - mehr als einmal lesen würde ich es nicht.

Zum Inhalt: Violet hat eine besondere Gabe von denen nur ihre Familie und ihr bester Freund Jay wissen. Sie hört das "Echo" der Toten, eine Auro, die jedes tote Lebewesen verströmt. Diese Gabe ist alles andere als ein Segen, denn sie spürt die Leiche eines toten Mädchens auf.
Wie sich später herausstellen soll, geht ein Serienmörder in Violets Heimatstadt um und er hat sie bereits bemerkt und sieht in ihr eine Bedrohung für seine sonst so perfekten Morde.

Im Vordergrund des Buches steht natürlich die Protagonistin Violet, die mit ihrer besonderen Gabe immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Daneben geht es aber auch viel um die typischen Probleme einer Teenagerin, insbesondere die Liebe zu ihrem besten Freund Jay wird den größten Teil des Buches einnehmen.
Genau da wurde es für mich aber auch schon schwierig, denn die Liebe zwischen den Beiden ist ganz typische erste Teenagerliebe. Seitenlang geht es immer darum, dass Violet nicht glaubt, dass Jay sie liebt und Jay geht es da ganz ähnlich und am Ende ist Violet dann ganz überrascht, dass er sie schon die ganze Zeit wollte. Sehr überraschungslos. Zwar romantisch, vor allem, da die Charaktere auch schön und liebevoll gezeichnet sind, aber leider nichts wodurch sich bei mir wirklich Spannung erzeugen ließ.

Neben dieser Liebesgeschichte rückt der Serienmörder irgendwie total in den Hintergrund. Die Angst von Violet wird zwar von der Autorin gut beschrieben und der Leser kann auch richtig mit ihr fühlen, aber daneben gab es für die Opfer und den Mörder viel zu wenig Beschreibungen.
Die Opfer werden schnell ausgewählt und sterben in recht kurzen Abständen, sodass mir eigentlich nur ein Mädchen wirklich in Erinnerung blieb, da Violet länger deswegen unter Schock stand und sie mehrfach erwähnt wurde. Die anderen Opfer gehen ziemlich unter, man erfährt als Leser nur vom Verschwinden, dann gibt es eine kurze Sequenz wo der Mörder in seinen Worten erzählt, wie er ein neues Opfer fand und kurze Zeit später sind die Mädchen dann einfach tot. Das erzählt leider jeder Thriller und auch jeder Krimi einfühlsamer und spannender.
Leider gab es am Ende auch nie irgendein richtiges Motiv für den Mörder, was für mich dann sogar am schlimmsten war. Natürlich ist dies ein Jugendbuch und der Autor muss nicht zu sehr ins Detail gehen über irgendwelche schlimmen Kindheiten oder einfach krankhaft, perverse Neigungen. Trotzdem muss es doch irgendeine Erklärung geben, warum er mordet. Von der Polizeiarbeit bekommt man als Leser fast nichts mit, alles bleibt total oberflächlich und am Ende war es dann irgendein Typ, den Violet mal ganz kurz gesehen hat, von dem wir aber noch nicht einmal einen Namen erfahren. Dann wird nur noch erwähnt, dass er seit Jahren immer wieder Mädchen tötet, aber die große Frage: WARUM eigentlich?! wird bis zum Schluss für mich nicht beantwortet. Mehr als Schade, denn der Mörder hat für mich einiges angedeutet, aus dem man richtig was hätte machen können.

Fazit: Die Liebesgeschichte war sicher süß und ich kann auch nicht sagen, dass ich das Lesen des Buches gar nicht genossen habe. Wer aber mehr auf Spannung durch einen Serienmörder gehofft hat, der ist an dieser Stelle nicht wirklich gut beraten.
Ich denke, selbst die meisten Jugendlichen finden die Mörderauflösung nicht wirklich befriedigend, aber immerhin bleibt noch die Romantik, die im Buch nie zu kurz kam. Jeder Erwachsene, der hier aber mal kurz nachdenkt und hinterfragt, wird sich aber letztlich am fehlenden Motiv und den ganzen oberflächlichen Beschreibungen stören.

Manchmal ist es eben doch besser ein paar Seiten mehr zu investieren und bei Beschreibungen in die Tiefe zu gehen.
Für 14-jährige ist das Buch wohl nicht schlecht. Für Spannungssuchende und kritischere Leser ist es einfach zu durchschaubar und oberflächlich. Eingeschränkt empfehlenswert, wenn gerade mal wieder nichts anderes zum Lesen im Bücherregal zu finden ist.
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