Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mein Klassiker, 22. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Joe Jackson war vorher nie besser, später einfach anders... "Body & Soul" hat trotz des "geklauten" Coverdesigns wenig mit Jazz wie Sonny Rollins zu tun, sondern ist eher eine Sammlung von mit "klassischen" Joe Jackson-Zutaten versehener Musik. Genial transparent aufgenommen (man spürt eine gewisse LIVE-Atmosphäre, später bei Big World holte er sich wirklich Publikum dazu, das aufgefordert war, während der Musik still zu sitzen), schon der Opener "The Verdict" beeindruckt mit sehr viel Druck und wuchtigem Arrangement, zeigt Joe Jackson, wie er sich SEIN "Sgt.Pepper" vorstellt. "You can't get what you want" ist vielleicht der größte Hit, den Joe Jackson nie hatte. Das Instrumental "Loisaida" nutzt klassische Arrangementstrukturen, um dem Hörer die Lower East Side von New York zu "zeigen". "Be my number two" fängt schüchtern, fast traurig an, und steigert sich bei gleicher Melodieführung zu einer Monumentalballade. Einzig der Motown-Abklatsch "Go for it" will nicht so sehr dazu passen. Eine Platte, die man haben sollte...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Donnernde Bläser-Toller Sound - Wucht und Traurigkeit, 31. Oktober 2006
Joe Jackson hatte nach seinem gefeierten Album "Night And Day" hier ein ganz minimalistisches Konzept versucht. One-Take mit Bläsern, Drums und Band in einer alten Turnhalle, aufgenommen mit wenigen von der Decke hängenden Mikros. - Gelungen!
Es geht los mit krachenden Drums und Bläsern in "The Verdict" so fett, wie ich vorher noch nie und seitdem selten Bläser gehört habe (die Holzwände des Aufnahmeraums tun dem Sound gut). Dramatisch werden Schuld und Sühne abgehandelt, danach geht es weiter mit einem ironischen, verhaltenen, fast gespenstisch dünn instrumentierten "Cha Cha", der trotzdem viel südamerikanisches Flair hat. "Not Here, Not Now" eine todtraurige Ballade zur stimmungsvollen Untermalung durch eine billige Rhythmbox wird von dem extrem funkigen "You Can't Get What You Want" abgelöst. Hier kann die glänzend aufgelegte Band mit Vinnie Colaiuta (dr) und Graham Maby (bg) so richtig fetzen. Tolles Gitarrensolo im BeBop-Stil und danach gleich das stampfende, von knallenden Drumschlägen in ein geradezu zwanghaftes Korsett gezwängte "Go Fo It" mit wilden unisono spielenden Bläsern.
Danach wird es dann etwas flacher, bis das ironisch-traurige "Be My Number Two" für mich jedenfalls das Album beschließt.
Joe Jackson hat nicht umsonst jahrelang die musikalische Schulbank im Konservatorium gedrückt. Nach dem Flirt mit Punk (Look Sharp) und Swing/Punk (Jumpin'Jive) und dem großen Rundumschlag von "Night And Day" sollte es hier großes Drama werden und dicker Sound. Beides gelungen.
Und möge sich bitte niemand beklagen über die teilweise spürbare kalte Perfektion des Albums. Joe Jackson ist nie herzlich gewesen in seiner Musik.
Dies ist artifizieller Pop auf höchstem Niveau. Und wer nur mal seine Stereoanlage testen will, kann dies mit "Body And Soul" mit viel musikalischer Freude tun.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nice-Price Juwel, 9. November 1999
Joe Jacksons Beste, ohne Zweifel. Feine Posongs ("Happy Ending") und jede Menge kleiner Sinfonien ("The Verdict"), Stil und Eleganz verpackt in einem zeitlos schönen Cover. Diese CD werde ich mir jetzt zum 3.(!!!) Mal kaufen, oft verliehen, selten zurückgekriegt, das sagt (zu meinem Ärgernis) aber auch schon alles über die Qualität dieses edlen Silberlings aus. KAUFEN!!!!
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