"Body Count - Die Spur des Todes" (rororo 24385 - "Body Count", 2005) von P. D. Martin, einer australischen Verhaltensforscherin, ist die Premiere für Sophie Anderson, eine junge Australierin, die bei einem Profiling-Kurs beim FBI, zu dem sie die westaustralische Polizei gesandt hat, vom FBI abgeworben wird und dann für den FBI als Profilerin in Quantico in der Nähe von Washington, D.C., arbeitet. Sie ist bei ihrem FBI-Job sehr erfolgreich, u.a. deshalb, da sie - und das ist neu bei diesem Profiling-orientierten Thriller - ein Medium ist, das Visionen u.a. über den Hergang der Morde hat, was sie aber vor den anderen geheimhält. Als ihre Kollegin (und Freundin) Sam Wright in die Fänge eines Serienmörders gerät, der zuvor in Arizona, Michigan und Illinois und nun in Washington, D.C., sein Unheil treibt, ist sie im Team dabei, diesen zu fassen und Sam Wright zu retten. Das von erstellte Profil des Serienmörders geht u.a. davon aus, daß er ein "Gesetzesbeamter" (Cop, FBI-Agent?) mit medizinischen Kenntnissen (Ex-Medizin-Student?) und Zugang zu Schlosserkenntnissen (w/seiner Fähigkeit Türen zu öffnen) ist. Doch sie folgt bei der Suche nach dem Serienmörder nicht nur dem erstellten Profil und dem vom Team ermittelten Fakten, sondern (getarnt) auch ihren Visionen, die es ihr ermöglichen, sich immer mehr in die Psyche des Täters zu versetzen. Nach allzuvielen ((404!) Seiten - eniger wären mehr gewesen - kommt es zur etwas überraschenden Lösung.