"'Allein das Vorwort von Ingrid Noll, der Grande Dame des Deutschen Kriminalromans, ist den Kaufpreis der Anthologie wert."' So war es hier in der Presse zu lesen. Recht hat der Journalist. Aber auch der Rest des Buches ist unbedingt lesenswert. Die fünfzehn Geschichten von fünfzehn Autoren zum Thema Wild, Jagd und Mord sind zwar grundverschieden, dafür sehr unterhaltsam und exzellent verfasst. Auch wenn der eine oder andere Autor der Jägersprache nicht mächtig ist (man geht nicht mit einer Flinte auf den Hochsitz, sondern mit einer Büchse, allenfalls einem Drilling etc.), so wird dies durch die Originalität und Vielfalt der Geschichten mehr als ausgeglichen. Jacques Berndorf, Susanne Mischke, Gisbert Haefs und Co. schaffen es, dass man sich bei der Lektüre dieses Erzählbandes bestens amüsiert und zugleich gruselt. Unbedingt lesen!