Der Film ist eine freimütige Hommage an einen, wenn nicht DEN, besten Amateur-Golfer aller Zeiten - Bobby Jones (James Caviezel). Unter anderem gelang es ihm als einzigem Golfer alle vier großen Turniere (sozusagen den "Grand Slam")innerhalb eines Jahres zu gewinnen. Mehr jedoch als eine reine Sportlerbiographie, über Hingabe und zwanghaften Ehrgeiz, oder die Verbildlichung des amerikanischen Traums, wird die Geschichte von Jones auch zu einer Liebeserklärung an den Sport selbst. In mal poetischen oft wunderschönen Bildern fängt die Inszenierung weite Teile der Faszination 'Golf' ein, kann sich jedoch einiger Längen und dramaturgischer Schwächen nicht erwehren. So entsteht ein elegischer Film über ein sportliches Genie und einen ehrenhaften Menschen, doch fehlt es dem Werk an inhaltlicher Tiefe und emotionaler Elemente um letztendlich mehr zu sein als das Golfen selbst: Entspannend, inspirierend, doch mitunter ziemlich langatmig.