ist es, wenn auf dem DVD Cover "In bester Taxi Driver Tradition" geschrieben steht. Sehr eindrücklich und einfühlsam erzählt der Film die Geschichte des Loosers Bobby, der einmal das große Ding durchziehen will und schrecklich auf die Nase fällt. Man leidet die ganze Zeit mit, vor allem weil man sich ausmalen kann, wie alles was er anfasst schief geht. Die Stimmung des New Yorker Stadtviertels - hier einmal eines mit Kaukasiern und Puerto Ricanern - kommt authentisch rüber. Am ehesten vergleichbar ist der Film mit den Filmen von Spike Lee (vor allem "Clockers" und "Summer of Sam"), die auch das Leben der Kleinkriminellen porträtieren. Die anderen Charaktere sind detailliert und menschlich gezeichnet, weswegen man sich gut mit ihnen identifizieren kann. Trotz des tragischen Endes ein guter Film, der einen realistischen Einblick in das Leben des "white trash" gibt.
Der Regisseur, der auch als Hauptdarsteller fungiert, wurde beim Los Angeles International Film Festival 1999 mit "Best New Director" und "New Directions Award" ausgezeichnet.