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Bob Dylan: The Essential Interviews
 
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Bob Dylan: The Essential Interviews [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Jonathan Cott
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Wenner (17. Mai 2006)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1932958096
  • ISBN-13: 978-1932958096
  • Größe und/oder Gewicht: 23,6 x 16 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 355.416 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

From Booklist

Bob Dylan has been interviewed probably thousands of times, yet especially because he has a reputation for being a difficult subject, particularly in his rebellious younger years, it is gratifying to discover how substantive and compelling music journalist Cott's 29 selections are. Included are most of the key conversations, from early sessions with sympathetic interlocutors Studs Terkel and Nat Hentoff to recent colloquies marking his majestic comeback albums, Time Out of Mind and Love and Theft. Other interviewers include self-proclaimed "Dylanologist" A. J. Weberman, notorious for rummaging through his subject's trash cans, and playwright Sam Shepard, who later turned his interview into a one-act play. Because the dates of the pieces distribute pretty evenly throughout Dylan's career, they roughly chronicle it. Interestingly, the book has a gap between 1971 and 1978, a period during which Dylan took to the media to defend his short-lived born-again Christianity. Informative and readable, the collection well complements Dylan's unexpectedly sincere memoir, Chronicles, Volume One (2004), which offered details that he shielded in his interviews. Gordon Flagg
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Der Picasso der Musik 14. Juni 2011
Von Thomas Reuter TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
440 Seiten Interviews - das kann doch nur eine Strafe sein - sollte man meinen. Man kennt doch die Art und Weise, wie Dylan sich seit je seinen Ausfragern entzieht, der Interviewer, der in den eigenen Spiegel schaut - wer will das nun auch noch lesen?
Doch in Wahrheit sind diese Interviews ein kleiner Schatz voller Diamanten, ein Steinbruch für Ästhetiker, Philosophen und Historiker, ein Abriss über die westliche Mentalitätsgeschichte auf dem neuen Feld von Öffentlichkeit und Privatheit, von Populär- und ernsthafter-, von underdog- und hoher Kultur - oder, ja, wie soll man ihn eigentlich benennen, diesen Einbruch der Pop- und Rockkultur, insbesondere den Einbruch dieser Figur Bob Dylan in die etablierte Welt?
Mit nahezu nichts lässt sich das plötzliche Auftreten dieses SÄNGERS, DER AUS DEM NICHTS KAM, wie ihn Edo Reents kürzlich in der FAZ bezeichnete, vergleichen.
Bereits in dem herkunftslosen Erscheinen des ganz jungen Dylan gründet ein großer Teil seines Mysteriums und seiner Rätselhaftigkeit. Bereits als 20-jähriger, als sein Stern in New York aufgeht, scheint Dylan alles von der Welt zu wissen und er ist bereits vollkommen fertig in allem, was er zu sagen hat. Verblüfft liest man, dass sich Dylan bereits in dem ersten hier abgedruckten Interview von 1962, kurz bevor sein erstes Album erscheint, begriffsmäßigen Zuschreibungen seiner Kunst verweigert. Dies bleibt eine Konstante in der Geschichte des Sängers genauso wie es die unvermeidliche Frage der Öffentlichkeit mindestens für die ersten 10 Jahre seiner Karriere bleibt: Die Frage WER BIST DU?
Durch diese Interviews der frühen Jahre geht ein wahrer Furor der Identifizierung. WER BIST DU? Das ist die Frage nicht der Jugend, die in Dylan ihr vermeintliches Sprachrohr erkennt, sondern die der älteren Generation, die dem unvordenklichen Phänomen, das Dylan darstellt, fassungslos gegenübersteht und bestrebt ist, es einzudämmen, soll heißen, es zu verstehen, einzuordnen, abzuhandeln, wegzupacken. Aber nicht so mit Bob Dylan. Aus einer ungeheuerlichen Distanz heraus hält er sich jegliche Zugriffe vom Leib. Es ist diese Distanz zu seinem Publikum, zur Welt, ja zu sich selbst, die ihn in der frühen Phase zum wahren Künstler werden lässt. Noch in seinem Song THINGS HAVE CHANGED aus dem Jahre 2000 heißt es passend I'VE BEEN TRYING TO GET AS FAR FROM MYSELF AS I CAN. Mit einer Stimme, die nicht von dieser Welt scheint und mit Liedern, die so neu und doch aus tiefen Vorzeiten zu kommen scheinen, war Dylan für wirklich jeden ein Unikum, ein absolutes Novum, das aber zugleich zum Repräsentanten der jungen Generation wurde.
Was sich an diesen frühen Interviews zeigt, ist zweierlei. Zum einen wirft es ein Licht auf die Öffentlichkeit jener Zeit, die weder mit dem Phänomen einer zunehmend unkontrollierbaren Jugendkultur noch mit den Gesetzten der Öffentlichkeit selber Erfahrung hatte. Die Fragen, die an den 20+jährigen gestellt werden, sind bisweilen haarsträubend und bisweilen lächerlich. Alle Fragen, die sich auf seine Person beziehen, auf die Herkunft seiner Musik, auf die Gründe seiner Popularität und auf Einordnungen seiner Musik, weist der junge Dylan mit Witz und zuweilen philosophischen Tiefsinn zurück. Es zeigt sich in diesem Habitus eine grundsätzlich Sprachskepsis, die sprachskeptischen Bemerkungen eines Nietzsche in Nichts nachzustehen scheinen. I JUST KNOW IN MY OWN MIND THAT WE ALL HAVE A DIFFERENT IDEA OF ALL THE WORDS WE'RE USING, heißt es an einer Stelle, in deren weiteren Ausführung Dylan überhaupt die Möglichkeit und die Sinnhaftigkeit allgemeinerer Beschreibungen zurückweist.
Zum anderen zeigt sich in diesen frühen Interviews ein Mensch, der sich mit einer ungeheuerlichen Gewalt und mit einem zwingenden Willen von der Welt losreißt und einzig und alleine nach seinen eigenen Regeln, nach seinem eigenen Verständnis lebt. Dies ist der eigentliche Urgrund der Faszination, die Dylan auf die Mitwelt ausübt. Was Dylan für seine Mitwelt darstellt ist, in einem Wort gefasst, absolute Freiheit. Eine Freiheit, die als Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung seit der Zeit der Klassik und der Aufklärung zum Telos des eigentlichen Mensch-Seins geworden ist.
Mit einer schlafwandlerischen Selbstsicherheit folgt Dylan seinem einzig eigenen Weg. Dylan verwirklichte für sich, was andere sich wünschen - ganz sie selbst zu sein. In einem Interview von 1964 sagt er ALL I CAN DO IS BE ME. I CAN'T TELL THEM HOW TO CHANGE THINGS, BECAUSE THERE'S ONLY ONE WAY TO CHANGE THINGS, AND THAT'S TO CUT YOURSELF OFF FROM ALL THE CHAINS. THAT'S HARD FOR MOST PEOPLE TO DO.
Wie Ernst Dylan dieses Losreißen und sich selber treu bleiben nahm, musste die entsetzte und verstörte Anhängerschaft mehr als einmal erfahren, wenn Dylan durch seine atemlosen Entwicklungssprünge seine Fans verprellte und hinter sich ließ. Er war nicht nur zu keinerlei Konzessionen an die Forderungen der Welt bereit, die ihn doch nun mal mit sich selbst identifizieren wollte, sondern er erschuf gegen das System der Pop-Geschäftswelt, in der Namen zu Produkten werden, seine eigenen Geschäftsregeln. Dylan zerstörte immer wieder sich selbst mit einer solchen Kraft, dass man nicht glaubte, so jemand könnte noch einmal wiederkommen.
Was Dylan in einem Interview 1966 sagte, muss man wohl ernst nehmen: I REALLY JUST DON'T CARE - HONESTLY JUST DON'T CARE - WHAT PEOPLE SAY ABOUT ME. I DON'T CARE WHAT PEOPLE THINK ABOUT ME. I DON'T CARE WHAT PEOPLE KNOW ABOUT ME.
Soweit zum frühen Dylan der ersten 10 Jahre. In den 70er Jahren - der Sänger ist bereits in seiner vierten Neugeburt - gibt sich Dylan sehr viel persönlicher. Er hat bereit gelebt jetzt und kann nicht mehr jener unendlich distanzierter Beobachter und Benenner sein, der unsere Welt wie aus fremden Augen betrachtet. Die Alben werden persönlich. Tiefere künstlerische Ambitionen greifen Raum. Dylan befindet sich auf der Rolling Thunder Revue mit wechselnden Musikern, einem ganzen Tross, wie ein fahrender Zirkus und produziert nebenher einen 4-stündigen Film, den er selber finanziert, weil er unabhängig sein will. In diesen Interviews liest man, was man sonst nie von Dylan liest. Er lässt sich vollkommen auf die Welt ein und - ja - erläutert seine Kunst. Seitenweise gibt er eigenständige Interpretationen über seinen Film, wie diese oder jene Szene gemeint sei, welche Rolle welche Figur hat, und weist den Rezensenten auf ein Detail hin, das jener vielleicht übersehen haben könnte.
Musikalisch und künstlerisch steht er voll im Saft, aber an Aura und Ausstrahlung hat er verloren. Umso mehr noch in den 80er Jahren. Die Hinwendung zum Born-again Christian bleibt auch für diesen Chamäleon eines Künstlers eine schwer verständliche Episode. Dylan dümpelt in den Studios und auf der Bühne vor sich her. Er hat den Anschluss verloren, ist ein Monument seiner selbst, eigentlich überflüssig geworden. Die Interviews aus dieser Zeit historisieren seine Anfänge, seine Rolle in der Musik und die moderne Art Musik zu machen bekommt eine Portion Bashing.
Und dann die grandiose Kehrtwende und Neubesinnung seiner ur-eigenen Musik in den 90ern! Endlich die Akzeptanz seiner selbst und seiner Rolle, seiner Musik. Dylan begreift seine vielen hundert Songs als einen Steinbruch der Musikgeschichte, aus dem er immer neue Gebäude bauen kann. Der Erfolg mit den späten Alben seit TIME OUT OF MIND zeigen im Interview einen sehr gelösten Dylan. Er hat allen Grund dazu.
In der Kunst kann man Dylan nur mit Picasso vergleichen. Von der offenkundigen Genialität und der beständigen Selbstüberschreitung, die für beide charakteristisch sind, geben die 440 Seiten Interview beredtes Zeugnis. Eine lohnende und kurzweilige Lektüre!

Thomas Reuter
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Amazon.com:  14 Rezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dylan remains the enigma, even after this book 27. Juni 2006
Von Paul Allaer - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
Let me just say that I am a big Dylan fan, and intruiged by his personality. I loved Dylan's "Chronicles Volume 1" autobiography, even if it did brought about more questions than answers. But then, isn't that the Dylan way?

"Bob Dylan: The Essential Interviews" (447 pages) compiles 2 radio interview transcripts (from 1962 and 1963) and 29 interviews (from 1964 to 2004) and the book is a delight to read. Yes, some of the interviews become repetitive, but the overlying themes are two-fold: (1) Dylan never wanted the mantle of "consciousness of an era" thrown on him, and he has worked non-stop to throw off the public at large ever since the late 60s because of it, and (2) despite all he says and does, nobody really, truly can know or understand the man. He plays with the press as he sees fit. Hence, Dylan remains the enigma.

But us Dylan fans have a lot to look forward to: in a few months Dylan will release his first album of new music since 2001's outstanding "Love and Theft", and then of course there is the prospect of the next volume of "Chronicles" (no release date said yet). Meanwhile, Dylan hosts a monthly show on XM sattelite radio, which I've caught a few times, and that also is a delight.
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
uneven but well worth the read 27. Juni 2006
Von E. Halpern - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe
This is a must read for serious Dylan fans, even though the interviews reproduced here are uneven. The better ones, from the early and later stages of Dylan's long career, are revealing and philosophical. Many mundane pieces from the long middle period are a bit tendentious -- even tedious at times. Dylan is enigmatic, contradictory, but often quite poetic in explaining his ambivalence about fame and icon status. All in all, well worth the purchase price.
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dylan Over the Years 10. November 2006
Von Vincent M. Riccardi - Veröffentlicht auf Amazon.com
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
I learned more about Bob Dylan and his music in reading these interviews than I ever did from either his several biographies or "analyses" of his work. VM Riccardi
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