Der dritte Roman über den sympathischen Vampir Jack Fleming und seinen Freund Charles Escott ist wesentlich düster als die beiden Vorgänger. Die Figuren sind wesentlich ernster geworden, aber an den richtigen Stellen behalten sie ihren trockenen Humor, den diese Bücher besonders lesenswert machen. Endlich kommt man in diesem Buch dem Geheimnis von Maureens verschwinden auf die Spur, aber ich will nicht allzuviel von der Story verraten. Gut gelungen ist auch das Zusammentreffen von den Vampiren Jack Fleming und Jonathan Barrett (aus der anderen Vampirserie von P.N. Elrod). Ich kenne die Story von Barrett nicht, hatte aber keinerlei Problem mich mit dem zweiten Vampir zurechtzufinden. Allerdings muß ich gestehen daß man schon neugierig wird auch seine Geschichte jetzt zu lesen. Einziges Manko ist, daß das dritte Band übergangslos am letzten Roman Blutjagd anschließt und sich die Schriftstellerin, leider nicht besonders große Mühe gegeben hat die Rückblenden ein ganz kleines bißchen ausführlicher zu schreiben. Sorry, aber nach zwei Jahren konnte ich mich nicht mehr an alles erinnern was im zweiten Teil passiert ist, dafür muß ich leider einen Stern abziehen.