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Blutzeug: Kölner Kirchenkrimi [Broschiert]

Volker Streiter
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

5. Oktober 2009
Köln. Das erzbischöfliche Priesterseminar liegt durch Mauern geschützt wie eine Insel in der Stadt. Von dort blickt Sebastian Nettesheim, Seelsorger der Priesteranwärter, voller Abscheu auf eine Welt aus Versuchungen und Verbrechen. Der Drang, im Namen Gottes zu strafen, wird immer stärker. Als der Kardinal-Erzbischof den Seelsorger als verschwiegenen Boten zu Pfarreien im Umland sendet, um dort Verfehlungen zu ahnden, ist das für Nettesheim ein Zeichen des Himmels. Eine Serie von Morden beginnt. Die bizarre Inszenierung der Leichen am Tatort ist für die Kriminalermittler erschreckend und unerklärlich.
Da geschieht im Priesterseminar selbst ein Mord. Aber dieser Mord trägt eine andere Handschrift.

Produktinformation

  • Broschiert: 268 Seiten
  • Verlag: Autoren-Feder Verlag; Auflage: 1 (5. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981317300
  • ISBN-13: 978-3981317305
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.171.519 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

hier: Vita, Lese- und H ö r proben
oder http://www.volker-streiter.de

Volker Streiter wuchs in Soest/Westfalen auf und lebt noch. Nach seiner Polizeiausbildung versetzte ihn das Innenministerium NRW nach Köln, wo er "Streife fahren" durfte, wie das so heißt. Inzwischen streift er nicht mehr, arbeitet aber weiterhin beim selben Arbeitgeber in seiner inzwischen zur Wahlheimat gewordenen Stadt. Über diese schrieb er auch einen humorvollen Stadtführer.
Der wander- und naturbegeisterte Autor verlegte seine letzten drei Kriminalromane an die Nordsee (Amrum) und in die Alpen (Funtensee/ Berchtesgadener Land). Diese Landschaften, die Streiter sehr gut kennt, sind die gehaltvollen Kulissen seiner packenden Geschichten um die Urlauberin und Kölner Ermittlerin Elke Hundgeburth.
___________________
"Grab ohne Meerblick"
Amrum-Krimi
H ö r probe: http://www.prolibrisverlag.podspot.de/files/8_prolibris_grabohnemeerblick.MP3

Leseprobe:
[... Die kleine Menschenansammlung umstand eine ältere, männliche
Person, die rücklings auf dem Strand lag. Die Gruppe bestand
aus den Rettern, drei Sportlern in Neoprenanzügen und zwei Herren im Rentenalter, nur mit Badehose bekleidet. Für meinen Geschmack, dachte Tadsen, deutlich zu viele Männer hier. War die Nordspitze der Insel nichts für die Weiblichkeit?
Zu karge Landschaft, zu harter Sandstrand? Er sah nur die zierliche
Gestalt einer einzigen Frau. Sie stand entfernt, am Fuß der Dünen und sah sich versonnen um. Ein Rüschenschirm und ein großkrempiger Hut schützten sie vor der Morgensonne.
Er blickte konzentriert auf die Person am Boden. Sie trug Sandalen,
eine leichte Sommerhose und ein Kurzarmhemd, Überbleibsel von Kanülen und blutigem Verbandsstoff lagen neben ihr. Jemand hatte die Stirn notdürftig gesäubert. Tadsen stockte und atmete tief ein. Er kannte den Mann, der da vor ihm lag. Ein prominenter Amrumer. Der Blick des Polizisten suchte die Augen
des Notarztes. Der schüttelte den Kopf.
»Nichts mehr zu machen, Exitus. Der Mann wurde von der Wucht des herabstürzenden Segels regelrecht erschlagen. Wie mit einem Baseballschläger, das überlebt keiner.« Bei der Erklärung biss sich einer der Sportler in Neopren auf die Lippen, ballte die Hände und schlug sich damit auf die Oberschenkel.
»Wer ist an dem ...«, Tadsen zögerte und suchte nach Worten,
»... Unglück beteiligt?«
Der Mann mit den Fäusten trat auf ihn zu. »Ich wohl. Eine ganz
fürchterliche Sache. Dabei habe ich nur im flachen Wasser gestanden
und geübt, den Kite zu beherrschen. Ich stehe bei dem
Sport noch am Anfang.«
Tadsen bat ihn mit einer bedächtigen Handbewegung zu schweigen und wandte sich an die Umstehenden. »War jemand von Ihnen hier und hat beobachtet, was geschehen ist?«
Einer der beiden Greise in Badehose hob die Hand.
»Ich war schwimmen, hab mich abgetrocknet und zugesehen.«
Er wies auf den Toten. »Der hat zuerst am Strand gestanden, hat aufs Meer geschaut und ist dann dem Herrn mit dem Drachen immer näher gekommen. Hat ständig nach oben geblickt. Gleichzeitig war der Drachenhalter mit seinem Gurtzeug beschäftigt, ist rückwärtsgegangen, und das Segel hat verrückt gespielt. Er konnte zerren, wie er wollte, plötzlich hat sich das Ding gedreht
und ist runtergekracht. Ja, und auf einen Schlag lag der da.«
»Dann notier ich mir jetzt mal Ihre Personalien.«
»Ich kann mich aber nicht ausweisen«, entschuldigte sich der
Zeuge, »meine Papiere nehme ich nie mit an den Strand.«
»Das geht schon in Ordnung«, beruhigte Tadsen ihn, schrieb Namen und Urlaubsadresse des Manns auf und entließ den Zeugen mit einem dankenden Nicken. Dann hielt er mit seiner Digitalkamera die Lage und die Verletzungen des Toten und auch die Lenkdrachenausrüstung fest. Zum Schluss machte er noch eine Panoramaaufnahme von Strand und Dünen.
»Herr Tadsen, wir müssten dann weiter«, meldete sich Notarzt
Dr. Ryberg-Struensee. »Ich kann am Wagen den Totenschein ausstellen.
Unnatürlicher Tod. Können Sie die Identität des Verunglückten
klären?«
Der Inselpolizist nahm den Arzt etwas beiseite. »Bei dem, wie Sie es ausdrückten, Verunglückten handelt es sich um Eitel Brahms.Geboren auf Amrum am sechsten Juni 1950. Ein Bericht über seine Geburtstagsfeier mit ausgesuchten Gästen stand im Kniepsandboten.Die Polizei war auch da, allerdings nicht eingeladen.Es ging hoch her.«
»Und Sie behalten die Geburtstage Ihrer Schäfchen im Kopf?«
Im Blick des Notarztes las Tadsen Bewunderung und Befremden.
»Schäfchen, ja, das ist gut.« Der Polizist schnaubte auf. »Nein,in dem Fall ist das einfach, weil es sich bei Eitel Brahms um einen Inselprominenten handelt, der immer wieder von sich reden gemacht hat. Darüber hinaus wurde er nie müde, die Bedeutung seines Geburtstages zu betonen. Am sechsten Juni sind doch die Alliierten an der normannischen Küste gelandet.« Dr. Ryberg-
Struensee pfiff verstehend.
»D-Day. Nun gut, ich schreibe den Schein und hinterlege ihn auf der Polizeistation. Die Sache ist tragisch, aber über den Hergang gibt es wohl keinen Zweifel.« Damit wandte er sich zum Gehen.
»Herr Doktor«, Tadsen räusperte sich und nahm sich ein Herz, »Ihr Name, also ich frag mich jedes Mal, woher ich den kenne.«
Der Arzt spitzte die Lippen. »Ein Vorfahr hieß so, Struensee.
War zuerst Armen-, dann königlicher Leibarzt. Verliebte sich in die falsche Frau, und als er sich auch noch in die Politik einmischte, war es vorbei mit ihm.« Er strich mit dem Finger quer über seinen Hals. »Sein Lebensstil ist ihm nicht bekommen. Ist schon lange her das Ganze.« Er wedelte mit der Hand in nördlicher Richtung und stapfte davon. »Das war drüben in Dänemark.«
Was war das denn jetzt für eine Räubergeschichte? Tadsen kratzte sich am Kopf und ging auf den Sportler zu. Der hatte pietätvollerweise das Gesicht des Toten mit einem Handtuch abgedeckt und stand blass daneben.
»Nun zu Ihnen. Beginnen wir mit Ihren Personalien.«
Wortlos reichte der Mann dem Polizisten eine Visitenkarte, die er aus seiner Sporttasche gezogen und bereitgehalten hatte. »Was geschieht denn nun mit dem Opfer«, fragte er zögernd und wusste nicht, wo er hinsehen sollte. »Und was passiert mit mir? Ich meine, es war doch alles ein furchtbares Unglück.«
»Das versucht die Polizei ja zu klären. Der Leichnam wird vom Bestatter abgeholt, je nach Lage der Dinge wird die Staatsanwaltschaft alles Weitere entscheiden.« Tadsen blickte auf die Visitenkarte und stutzte. Seine Augenbrauen hoben sich, und er sah den Mann direkt an.
»Herr Becker, Sie sind Immobilienmakler aus Hamburg?«
Verdutzt nickte der Gefragte.
»An sich ja nichts Unziemliches«, beruhigte der Polizist. »Darf
ich fragen, ob Sie auch aus beruflichen Gründen auf die Insel gekommen
sind?«
Der Makler bejahte. »Ich bin nur für einen Kurztrip hier. Morgen
wollte ich mir ein Grundstück ansehen und in der Zwischenzeit etwas im Wasser sporten. Meine Ausrüstung ist vielleicht nicht die neueste, aber das kann mit dem Unfall kaum zu tun haben.«
»Das mit dem Wassersport fällt ja nun aus. Ihre Lenkdrachensachen muss ich bis auf Weiteres sicherstellen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, werd ich sie beschlagnahmen. Das würde dann richterlich überprüft.«
»Ja, aber warum das denn? Nur weil mir der Wind den Kite niedergerissen hat? Der alte Mann hätte nie so nah an mich rankommen dürfen, wenn Sie mich fragen.«
Tadsen nickte überlegend. »Geht es bei Ihrem morgigen Termin eigentlich um ein größeres Grundstück in Nebel-Westerheide? Neubau mehrerer Ferienwohnungen der Luxusklasse?«
Der Makler starrte den Polizisten an.
»Woher ...?«
»Haben Sie den Mann da unter dem Handtuch schon mal gesehen? Kannten Sie sich?«
»Nein, absolut nicht. Ich war telefonisch in dieser Sache mit einer Dame verabredet, kenne überhaupt niemanden auf dieser Insel. Bin das erste Mal hier.« Er drehte sich mit zusammengepressten Lippen dem Meer zu und zog die Schultern hoch. »Wird vermutlich auch nicht wieder vorkommen.«
»Für morgen ist eine kleine Demonstration vor besagtem Grundstück angemeldet«, erklärte Tadsen. »Der Verein Öömrang Land in Öömrang Hand hat was gegen den Ausverkauf der Heimat, wie der das nennt.«
»Ach, geht das hier auch wie auf Sylt los? Der Immobilienmarkt ist nun mal Teil einer freien Gesellschaft, da darf man ...«
»Der Vereinsvorsitzende heißt Eitel Brahms. Ganz alte Amrumer Familie. Herr Brahms liegt gerade vor Ihnen. Erschlagen von Ihrem Surfdrachen.« ...]

________________________
"Mörderische Nachsaison"
Amrum Krimi
Leseprobe:
[Als an diesem Morgen der Streifenwagen über die scheinbar entvölkerte Insel fuhr, duckten sich die windschiefen Büsche, die den Straßenrand säumten, unter einem grauen Himmel.
Oktoberende ist Saisonende, dachte Inselpolizist Nanning Tadsen und warf wortlos einen Blick auf seinen Beifahrer. Nun wird Amrum still, bis Weihnachten lassen uns die Gäste erst mal in Ruhe. Seine Gedanken waren, während er die ersten, niedrigen Häuser von Wittdün passierte, zu seiner Schafzucht geglitten. Da war auch noch ein Gatter zu reparieren, jetzt würde er etwas mehr Zeit dafür haben. Langsam bog der Streifenwagen auf den
Parkplatz an der Mole.
»So, Thorsten, die Fähre wartet schon.«
Tadsen hievte seinen über die Jahre korpulent gewordenen Körper aus dem Wagen und holte drei Gepäckstücke aus dem Kofferraum. Der Beifahrer, ein schlanker junger Mann in dunkelblauer Regenjacke, stieg aus und ging zur Kaimauer. Keines seiner sorgfältig gegelten Haare wurde vom Wind bewegt. Auf
den Zehenspitzen wippend blickte er auf das dümpelnde Schiff.
»Ich hoffe, du hast es hier gut getroffen und auch was gelernt.«
Thorsten Lautenschlag, Polizeimeister und frischer Absolvent der Polizeischule Eutin, nahm seine Hände aus der Hose und kontrollierte
den Sitz seiner Haare. Ausdruckslos blickte er auf den älteren Mann und dessen weißes Haupt.
»Na sicher, Nanning. War eine geile Zeit. So ein Bäderdienst ist
eine tolle Sache. Wer kann schon die Saison auf der Insel verbringen
und bekommt das noch bezahlt. Mega Strand, relaxte Leute und schöne Frauen. Wenigstens die jungen.« Er löste sich von den
genießerischen Erinnerungen und musterte das wettergegerbte
Gesicht Tadsens, das aber keine Regung zeigte.
»Na, Urlaub war das doch nicht, will ich meinen. Wir hatten
einiges zu tun.«
»Einiges zu tun? Also für Sachbeschädigungen durch betrunkene
Schullandheimkinder, Fahrraddiebstähle und totgefahrene Schafe bin ich nicht drei Jahre zur Schule gegangen, das sollte klar sein. Ich sehe mich da ganz woanders.«
Tadsen ließ die Kaumuskeln spielen. Überfahrene Schafe! Das war nur einmal vorgekommen, dachte er. Über die Heubrandstiftungen, die die Bevölkerung geängstigt haben, sagst du kein Wort. Vielleicht ganz gut, dass du gehst. Tob dich man an Land aus und bekämpf die anspruchsvollen Verbrechen. Später wirst
du dich nach dem Frieden hier sehnen. Aber dann bist du schon von den schrägen Vögeln in den Städten versaut. Regungslos schaute er auf den Rücken seines jungen Kollegen am Kai.
In seiner Hosentasche vibrierte das Mobiltelefon. Schwerfällig
zog er es hervor, sah auf das Display und wandte sich ab.
»Flor, was gibts denn?«, fragte er leise.
»Ja ist der Thorsten schon weg?«, wollte seine Tochter wissen.
Ihre Stimme klang dringlich. Ihr Vater blickte zu dem Berufsanfänger, der sich zu Höherem berufen sah.
»Fast. Warum?«
»Ich hab ein paar von seinen Sachen gefunden. Benutzte Diensthemden
und eine zerknüllte Uniformhose. Lag alles noch in seinem Spind. Kannst du ihm das nicht noch mitgeben?«
Tadsen machte eine kurze Gedankenpause. »Nein, kann ich nicht, jeden Augenblick legt die Fähre ab. Wird Thorsten eben mit weniger zurechtkommen, in der großen Stadt. Tschüss dann.« Damit drückte er die Stimme seiner Tochter weg, steckte das Telefon ein und sah zur Fähre. »Ich glaube, du musst los«, rief er gegen den Wind und deutete auf das Schiff. Langsam zog der geöffnete Schiffsleib die wartende Autoschlange nach innen und die Fußgänger
reihten sich ein.

»Jetzt kommt für dich die ruhige Zeit«, meinte Lautenschlag
und grinste. Er klopfte dem Inselpolizisten auf die Schulter.
»Wenn du dir einen Bart wachsen ließest, gäbst du einen prächtigen
Seebären ab für die Touristen. Erhol dich gut und grüß mir Flor. Sie wird ja wohl in Rendsburg eingesetzt. Da bin ich froh, in Kiel zu landen. Mehr Action.«
Über dem Kai schoben sich schwarze Wolken vor den grauen Himmel. Der Wind blies Tadsen Gischt ins Gesicht. Plötzlich schoss eine Möwe aus dem Nichts ins Wasser und schnappte sich einen Fisch. Vergeblich kämpfte der zappelnd im Schnabel des Vogels.
»Kann sein, dass es ruhig bleibt«, meinte der alte Inselpolizist mehr zu sich selbst. Sein Blick schweifte über den sich verdüsternden Wolkenhimmel zum Möwenschnabel mit dem blutroten Punkt. Er beobachtete, wie Lautenschlag in dem Schiff verschwand.
»Das letzte Oktoberlicht ist trügerisch«, murmelte er und hob grüßend die Hand.
Nachdenklich sah Tadsen der Fähre hinterher, wie sie in einem Bogen nach rechts begann, die Insel zu umfahren. Sie würde erst Wyk auf Föhr ansteuern, um danach bei Dagebüll das Festland zu erreichen. Erneut vibrierte sein Telefon in der Hosentasche. Das Display zeigte die Nummer der Polizeiwache Nebel an.
»Ocke, was gibts denn?«
»Nanning, wir brauchen die Niebüller. Da ist was passiert.«
Polizeihauptmeister Ocke Petersen, eingeborener Amrumer und zweiter Mann auf der Polizeistation, klang aufgeregt. Das passierte ihm eher selten.
»Jetzt werd mal konkreter. Die Festlandkollegen kommen ja nicht einfach so zu uns rüber. Also, was hast du?«
»Wir müssen zum Hotel Ual-Tüs in Norddorf.« Tadsen nickte bei dem Gedanken an das stattliche, mit Reetgras bedeckte Haus am Dorfrand, das hinter einer Gartenmauer aus Findlingen lag.
Es war eine liebevoll restaurierte Unterkunft für die wohlhabenderen
unter den Touristen und wurde von Meenhard Weertsen geführt.
»Der Besitzer hat angerufen. Sein Zimmermädchen hat ihn alarmiert.
« Der Polizist an der Mole drehte sich, das Telefon am Ohr, von der Kaimauer weg und ging zum Streifenwagen. Er dachte an die Möwe, die sich eben noch den Fisch geschnappt hatte. »Also, wir haben da in einem der Zimmer wohl eine Tote. Jedenfalls sagt das der Meenhard. - Treff ich dich da oben?«
Tadsen verkniff sich weitere Fragen. ...]

__________
"Fressen ihn die Raben"
Alpen Krimi aus dem Berchtesgadener Land/ Funtenseegebiet
Leseprobe:
[... In dem Augenblick, da er seinen Weg zum Koglerhaus fortsetzte, flog ein Kolkrabe über eines der Kalksteinplateaus. Als das schräg fallende Sonnenlicht in eine der kleinen Felsspalten fiel, wurde die Aufmerksamkeit des Tieres durch ein metallisches Glänzen auf den Boden gelenkt. Der schwarze Vogel war neugierig und schoss direkt auf das Blinken zu. Vorsichtig trippelte er zu dem Gegenstand, pickte und hackte an ihm herum, um ihn endlich mit dem Schnabel zu fassen und davonzufliegen. Das Gewicht der Beute ließ seinen Flug etwas taumelig wirken.

So dem Sonnenlicht ausgesetzt, lockte das Flittern des Metalls weitere Kolkraben an, die ihren erfolgreichen Artgenossen jagten. Der versuchte, in Ausweichmanövern und scharfen Flugkurven seinen Fund vor den Verfolgern zuretten. In einem Augenblick plötzlichen Richtungswechsels und gleichzeitiger Muskelschwäche löste sich die Klammer seines Schnabels, der Gegenstand fiel hinunter. Der Informatiker sprang erschrocken zur Seite, als ihn beinahe etwas aus der Luft getroffen hätte. Verwirrt sah er nach oben. Außer drei Raben, die über ihm krächzten, war nichts Bewegliches zu sehen.

Neugierig ging er auf den Gegenstand zu, der da am Weg lag. Ein Blitzen in der Sonne. Er sprang entsetzt zurück und atmete zischend ein. Im Licht des kühlen Herbsttages lag vor ihm eine abgetrennte Hand, an einem der Finger glänzte ein Ring. Der Wanderer sah sich um. Niemand war da, mit dem er diesen Augenblick teilen konnte. Vorsichtig trat er näher und stieß mit seinem Wanderstock gegen die Hand, als wollte er sie zu neuem Leben erwecken. Kein Zweifel, sie war menschlichen Ursprungs. Die dicken Glieder und die Handinnenfläche waren dunkel verfärbt, am durchtrennten Gelenk leuchtete etwas Weiß aus dunkelbrauner Masse auf. ...]


__________
"Mit Caspar, Melchior und Balthasar durch Köln"
Passend zur Wahlheimat Köln gibt es von ihm den unterhaltsamen Stadtführer.

Leseprobe:
[... In der Kirche St. Andreas...: Caspar, Melchior und Balthasar wollen sich erheben und etwas umhergehen. Albertus Magnus folgt ihnen, seine derben Ledersandalen schlurfen über die Steinplatten. Im linken Seitenflügel sehen sie eine Dame in den Bänken sitzen. Sie ist in ein langes, unter der Brust gegürtetes Kleid und einen großen Umhang gekleidet, der locker auf ihren Schultern liegt. Ihr rötliches Haar liegt gekräuselt auf ihren Schultern, die Haut des leicht geschwungene Halses und ihres Gesichts scheinen vornehm hell. An den Füßen zieren sie lange, spitze Schuhe aus Seide. Die Dame schreckt von der Lektüre eines kleinen Buches auf und lächelt, als sie Albertus Magnus erkennt.

Albertus Magnus
Verehrte Ursula, wie schön dich zu sehen. Darf ich dir die drei Weisen vorstellen, die dem Stern zu Bethlehem folgten?

Sankt Ursula erhebt sich und nickt hoheitsvoll. Dabei versucht sie, mit spitzen Fingern den Umhang über ihr all zu offenes Dekolleté zu ziehen. Sie deutet einen Knicks an.

Sankt Ursula
Nice to meet you, gentlemen. Was führt Euch in diese City? Ich selbst konnte nicht mehr verfolgen, was mit Euch geschah, nachdem man Eure Gebeine im Heiligen Land fand. Was schreckte Euren Geist auf?

Die drei Sterndeuter verbeugen sich, wobei Melchior einen langen Blick in ihren tiefen Ausschnitt wirft. Er öffnet den Mund zu einer Antwort, doch Sankt Ursula scheint ungehalten.

Sankt Ursula
My dear Albertus, würden Sie mich bitte nach der Sitte vorstellen. Die Herren aus dem Orient möchten sicher wissen, wer ich bin.

Albertus Magnus zuckt zusammen, hastet zwischen Dame und Könige und deutet auf Sankt Ursula. Er hat nur ihren Vornamen genannt, das scheint nicht zu genügen.

Albertus Magnus
Die Heilige Ursula, britische Königstochter, vor den Toren Kölns niedergemetzelt und heute Patronin der Stadt. Sie kommt des Öfteren zu mir nach St. Andreas, schon wegen des besseren Leselichts. ...]


__________
"Blutzeug"
Kölner Kirchenkrimi.
Die jahrelangen Einblicke in die verschiedensten Lebenssituationen der Menschen schlugen sich in Streiters Texten nieder. Ein waches Auge für die heimatliche Gesellschaft und das Interesse an den Kulturen dieser Welt treffen bei ihm auf die Lust am Erzählen und Schreiben.

Leseprobe:
[... Am Tag der Heiligen Cordula, so begann er mit seinen Tageserinnerungen, erfüllte ich den Auftrag des Kardinals, als kirchlicher Bote eine Nachricht zu überbringen.
Unaufhörlich wisperten die Tasten. Seine Erinnerungen lösten sich von der schlanken Gestalt seiner Eminenz, des Kardinals. Ihm war, als ob er auf den Grund seiner leeren Seele sah und fühlte, wie sich diese Leere mit stürmischen Gefühlen und Gedanken anfüllte. Leere und Fülle, beides zur gleichen Zeit. Es war sein erstes Mal gewesen, das erste Mal als Rächer, als Ultor. In ihm hatte es keine Furcht gegeben, wohl aber Erregung und Ekel. Die Gedanken an die Bilder des hingeschlachteten Körpers ließen Nettesheim angewidert schlucken.
Während er Zeile um Zeile in sein elektronisches Tagebuch tippte, drang die Kälte durch das geöffnete Fenster und in der Ferne rauschte leise die andere Welt....]


___________
"Fischblasenschlitzer"
Ein Bändchen mit Erzählungen, denen eigene Reiseerlebnisse zu Grunde liegen. Allerdings lässt Volker Streiter den Protagonisten Professor Hülsenbusch a`la Münchhausen seine Abenteuer berichten, die der dann mit viel Fantasie weiterspinnt.
So werden Interessen und Erzähllust zu der Tinte, aus der sowohl Krimis wie auch Bücher der Reiseliteratur entstehen.

Leseprobe:
[... Erkletterung der Viktoria-Fälle in Simbabwe: ... Die ganze Operation zog sich Stunden hin, bis wir tatsächlich, schweiß- und gischtgetränkt, auf eine Art Felsenrinne stießen, die sich unter den herabstürzenden Fluten, quer zum Wasser, entlang der Wand zog. Bis jetzt waren wir vielleicht hundert Meter in die Höhe geklettert. Deutlich war zu erkennen, dass dieser Pfad das Werk eines Millionen Jahre alten Flusses war, der den Fels, ich betone hier den harten Basalt, ausgewaschen haben musste. Diese Rinne war gerade so breit, dass sich ein Mensch in ihr entlang bewegen konnte, um so den herabtosenden Sambesi zu unterlaufen.
Freudig erregt, denn hier war vielleicht seit Livingston und seiner Entourage niemand mehr gegangen, machten wir uns auf den Weg. Es war trotz des zerstäubten Wassers, des Tosens und des schmalen Weges eine anheimelnde Atmosphäre. Das Licht schimmerte wie durch dickes Glas grünlich in diese lange, halboffene Höhle hinein.
Natürlich waren wir durch das Klettern erschöpft. Ab und zu schwankten wir. Unsere Kleidung und Haare waren durchtränkt vom sprühfeinen Wasser, das Gehen wurde unsicher. Plötzlich geschah es. Asnapohc vertrat sich den Fuß und rutschte auf dem schlüpfrigen, glattgewaschenen Basalt aus. Ich sah nur noch, wie er nach rechts über die Felskante verschwand und wähnte ihn in den Abgrund stürzen.
Aber wie erstaunt war ich, dass gerade dies nicht geschah. Mein Assistent blieb nämlich, mit den Armen wie ein Vögelchen aufgeregt schlagend, in der Luft hängen. Ich weiß, es klingt unglaublich, doch mit meinen eigenen Augen hab ich es gesehen. Er schien etwas herab zu sinken, dann schwebte er wieder leicht in die Höhe. Wie war das nur möglich? Bevor ich das physikalische Geheimnis ergründen konnte, musste der Mann aber gerettet werden. Eine fatal tragische Situation für einen Forscher von Rang. Ich sollte hier also meine zufällige Versuchsanordnung zerstören, um zu retten? Nun ja, ich fürchte Sie schätzen mich richtig ein. Natürlich zögerte ich nur wenige Sekunden, um dann zu Tat zu schreiten. ...]


Volker Streiter ist Jahrgang 1961.
Er ist Mitglied im Syndikat (http://www.das-syndikat.com)

Weitere Informationen gibt es unter http://www.volker-streiter.de

Produktbeschreibungen

Buchrückseite

Köln. Das erzbischöfliche Priesterseminar liegt durch Mauern geschützt wie eine Insel in der Stadt. Von dort blickt Sebastian Nettesheim, Seelsorger der Priesteranwärter, voller Abscheu auf eine Welt aus Versuchungen und Verbrechen. Der Drang, im Namen Gottes zu strafen, wird immer stärker. Als der Kardinal-Erzbischof den Seelsorger als verschwiegenen Boten zu Pfarreien im Umland sendet, um dort Verfehlungen zu ahnden, ist das für Nettesheim ein Zeichen des Himmels. Eine Serie von Morden beginnt. Die bizarre Inszenierung der Leichen am Tatort ist für die Kriminalermittler erschreckend und unerklärlich. Da geschieht im Priesterseminar selbst ein Mord. Aber dieser Mord trägt eine andere Handschrift. „Spannend aufgebaut und sprachlich gut gestaltet zieht dieses Buch den Leser immer mehr in seinen Bann und führt ihn schließlich in ein völlig unerwartetes Ende. Empfehlenswert für alle Krimifans, deren Nerven stark genug sind, dass ihnen Morde im Stil von Mankell nur in so fern schlaflose Nächte bereiten, als dass man das Buch bis zur letzten Seite nicht aus der Hand legen mag.“ Sabine Marya, Krimiautorin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert, spannend, nachdenklich 31. März 2010
Format:Broschiert
ja, ich habe es gelesen.

Irgendwie hatte ich für mich eine mittelalterliche Geschichte abgespeichert, vielleicht auf Grund des Schriftzuges und wartete auf den Rücksprung vom Jetzt dahin... Kam aber nicht;-))

Anfangs tat ich mich etwas schwer mit dem Inhalt, ich fand es ermüdend, diese (für mich eher ungewohnte) Kirchensprache, die Bibelzitate etc. zu lesen.

Aber das Buch/die Geschichte wurde immer spannender, fesselnder, die anfängliche Schwere, die ich verspürte, löste sich auf und ich konnte mich auf die Geschichte selber konzentrieren.

Ich habe es dann Zug um Zug zu Ende gelesen.

Mir gefällt, dass der Autor etwas den Werdegang von Nettesheim mit eingebaut hat, warum er diese schrecklichen Taten in dieser Art und Weise verübt.

Er hat sich tief in die Bibel und Kirche gegraben, Hut ab. (das war ja auch beim Fischblasenschlitzer schon so, toll recherchiert!)

Die unterschiedlichen Charaktere sind spannend, es sind immer die Menschen, die agieren, im Rahmen ihres Verstehens, im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Gute und Schlechte, es gibt sie eben. (Siehe auch diese ganzen Missbrauchsgeschichten, das ist ja nicht die Kirche als Institution, das sind Menschen, die in der Kirche (und den Schulen/Internaten) arbeiten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leere wie nach einem Dauerlauf... 28. Dezember 2009
Von Beatus
Format:Broschiert
"Ekel gemischt mit Stolz und eine Leere wie nach einem Dauerlauf" - solche lakonischen Beschreibungen eines Mörders nach dem Mord, machen das Buch so faszinierend. Oder "Ich weiß, wie sehr Sie schweigen können", als der Bischof seinem Spiritual den zweifelhaften Auftrag erteilt, "in aller Stille" Abtrünnigen der Kirche wieder Gehorsam beizubringen. Denn: "Gehorsam ist etwas, was immer weniger Menschen wirklich beherrschen." Die Kirche als "blutleere Welt am Rande des Lebens" - wo alles möglich ist. Morde werde vertuscht, Mörder sind "gerecht". Das gesamte Buch ist von einer latenten Bedrohung durchzogen, einer unheimlichen Spannung, der man sich kaum entziehen kann. Unterstützt durch eine altertümliche, sehr gewandte Sprache. Als Leser meint man, einen Blick hinter die Kulissen dieser rätselhaften Kirchenwelt zu werfen - und genießt dies mit Schaudern und Gänsehaut. Eine packende Lektüre - gerade in der dunklen Jahreszeit!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blutzeug: Kölner Kirchenkrimi 25. Januar 2010
Format:Broschiert
Gesamturteil: Klasse! Hat mir sehr gut gefallen.
Am Anfang war ich von dem "HERR" und "DU leitest mich", sowie den entlosen Bibelzitaten etc. irritiert, aber das gab sich, weil so die Atmosphäre verdichtet wurde.
Das war sowie ein großes Plus. Obwohl das Kirchenmilieu nicht so meins ist, konnte ich mir gut vorstellen, wie es da so abgeht, Hierachie, Befindlichkeiten etc.

Was bei mir noch sehr gut ankam:

- Der weitere Zeitstrang, wo andere über unseren Rächer etwas sagen (aus Kindheit etc).

- Mehrere Täter mit der falschen Spur

- Das Thema Schuld (wer darf meucheln und wer nicht...., wer kann für sich welchen Auftrag beanspruchen, wer trägt für was Verantwortung???)
Das Buch kann ich nur weiterempfehlenBlutzeug: Kölner Kirchenkrimi
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5.0 von 5 Sternen das war interessamt 4. Dezember 2013
Von andy
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
gute angehensweise des themas.nicht immer leicht zu lesen und zu verstehen.
aber es hat freude gemacht dieses buch zu lesen und darüber nachzudenken.
auch die schreibfehler haben dem keinen abbruch getan.
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4.0 von 5 Sternen Brisanter Kirchenkrimi 21. November 2010
Kinder-Rezension
Format:Broschiert
Durch die Medienberichte über die Verbrechen der römisch-katholischen Kirche an Kindern in ihrer Obhut erhält dieser "Kirchenkrimi" besondere Brisanz. In einem erzbischöflichen Priesterseminar ist Sebastian Nettelsheim der Beauftragte für die Priesteranwärter. Der Kardinal gibt ihm obendrein Sonderaufträge: er soll Affären innerhalb des Klerus der Diözese schnell und verschwiegen bereinigen. Diese Methode kennt man inzwischen zur Genüge als innerkirchlich typisch wenn es um Verfehlungen oder gar Verbrechen geht. Sebastian Nettesheim ist ein Erzkatholik. Die Bestrafung am Jüngsten Tag genügt ihm nicht. Daher veranlassen ihn seine Sonderfahrten selbst den Gerechtigkeitsgott zu spielen: eine üble Mordserie im Namen des Herrn beginnt.
Hierin folgt Blutzeug lange bekannten Strickmustern: ein Mord grausamer wie der andere. Trotzdem Nettesheim oft sehr dilettantisch vorgeht tappen die Ermittler lange im Dunkeln. Doch da tritt der Seminarist Alexander Overstubb als Mitglied einer sektiererischen Marienverehrerorganisation auf den Plan, kurz darauf gibt es eine Tote innerhalb der Mauern des Seminars und der Krimi gewinnt enorm an Fahrt. Der Autor und damit der Leser bleibt hart am Täter selbst. Man weiß nie genau, was Ermittler Herbert Osterkamp schon herausgefunden hat, wie nahe er und seine Mordkommission am Täter sind. Das ist reizvoll, zumal es noch einige Morde außerhalb des göttlich Beauftragten Nettesheim gibt. Obwohl also ziemlich viel an Toten, Motiven und Verbrechensarten hineingepackt ist, wirkt der "Kirchenkrimi" nicht überfrachtet.
Überbordung gibt es aber aufgrund ausufernder Wiederholungen durch den Autor.
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