"Blutzeichen" ist die gekonnte Fortsetzung des Debütromans "Bruderherz" von Blake Crouch, der 7 Jahre nach den Geschehnissen aus dem ersten Teil anknüpft.
Andrew Thomas ist mittlerweile in Alaska untergetaucht und schreibt dort an der autobiografischen Geschichte, die er in "Bruderherz" erlebt hat.
Durch die Presse erfährt er, dass seine Exfreundin ermordet wurde und Andrew muss sich eingestehen, dass die Geschehnissen sich zu wiederholen drohen, denn sein Peiniger vom letzen Mal hatte einen Helfer und der ist nicht tot.
"Blutzeichen" ist ganz anders als "Bruderherz", deswegen ist das vergleichen der beiden Romane schwer. "Bruderherz" bestand zu 100 % aus den Erzählungen von Andrew. In "Blutzeichen" lässt Crouch noch mehrere andere Protagonisten mit einfließen, die für die folgende Handlung wichtig werden bzw. sind.
Der Roman ist im selben Stil geschrieben, fängt aber nicht gleich mit der selben Drehungen der Spannugsschraube an, wie "Bruderherz".
Da ich viele Kings gelesen habe, bin ich es aber gewöhnt auf die eigentliche Handlung erst warten zu müssen. Doch nach gut 80 Seiten dreht Crouch enorm an der Schraube und der Leser wird in das kalte Wasser des Psychothrillers geworfen.
Eine gelungene Fortsetzung, die definitiv eine Dritte nach sich ziehen wird.