Etwas anderes fällt mir zu diesem Buch nicht ein.
Ein selbstverliebter Profikiller, eine geheime Regierungsorganisation, eine Frau und ein Mann auf der Flucht, Verfolgungsjagden und ein voraussehbares Ende. Das hatte ich doch in einer ziemlich ähnlichen Form erst vor kurzem in einem anderen Koontz-Roman gelesen (Dunkle Flüsse des Herzens). Und obwohl beide Bücher im Abstand von über 10 Jahren geschrieben wurden, habe ich an mehr als einer Stelle das Gefühl gehabt, dass sich der Autor hier selbst kopiert.
Außerdem finde ich die Handlung an den Haaren herbei gezogen. Man stellt sich unweigerlich die Frage, wie dämlich diese ach so erfinderische Geheimorganisation sein muss, wenn sie einen nichtsahnenden Kneipenbesucher aus Versehen mit einem Auftragsmord beauftragt. Zumal dieser Mann nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem wahren Killer aufweist, besagte Organisation im Verlauf der Geschichte aber alle möglichen Methoden zur Verfügung hat, um ihre Opfer in noch so entlegenen Winkeln aufzuspüren. Absolut wiedersprüchlich.
Fazit:
Mittelmäßiger Action-Krimi. Nichts, was man nicht auch in zahlreichen Fernsehserien andauernd vorgesetzt bekommt. Schnell gelesen und auch schnell wieder vergessen.