Ich finde diesen Roman von Anfang bis Ende gelungen. Schon auf den ersten Seiten landet man mitten in der Unternehmer-Dynastie der Roffes und liest über die unterschiedlichen Probleme der einzelnen Familienmitgliedern. Fast alle haben Geldsorgen. Das Problem ist, dass Sam Roffe zustimmen muss, damit die Aktienanteile zu Geld werden können. Doch das tut dieser nicht. Eines Tages stürzt der erfahrene Bergsteiger in den Alpen in eine tiefe Schlucht und ist tot. Seine Tochter übernimmt seinen Part in der Firma. Die Familienmitglieder hoffen darauf, dass die junge Frau sich überfordert fühlt und dem Verkauf zustimmt. Doch das tut sie nicht und wird sofort von einem Killer verfolgt - und dieser Killer befindet sich unter den Familienmitgliedern........---- Der Aufbau des Romans ist super. Die Einleitung ist kurz, es folgt die Vorstellung der Personen. Das Buch wird an keiner Stelle langweilig, weil man von Anfang an miträt, wer der Täter sein könnte. "Blutspur" ist auf jeden Fall ein besserer Roman als "Kalte Glut".....