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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine wunderbare Vampirgeschichte,
Rezension bezieht sich auf: Blutsfreunde (Gebundene Ausgabe)
Schottland im 18. Jahrhundert. Der junge Daniel Kenneth wuchs gut behütet in der familiären Burg auf. Doch als sein Vater von Wegelagerern ermordet wird, ändert sich sein Leben schlagartig. Seine Mutter heiratet den ehemaligen Geschäftspartner ihres Gatten, den jedoch weniger die Liebe, als der Wert des Guts treibt. Als dieser nach der Heirat erkennt, dass laut dem Testament das gesamte Vermögen in Daniels Besitz übergehen wird (und bei seinem etwaigen Tod auf die Kirche übertragen wird), macht er Daniel das Leben zur Hölle. Besonders seine beiden Söhne George und Ken haben es auf Daniel abgesehen.So sieht dieser eines Tages den einzigen Ausweg in der Flucht. Er kommt zu einem Zirkus, bei dem er dank seiner Begabung für Tiere arbeiten kann. Doch schon bald entdeckt er, dass der Zirkusdirektor in einem der Wagen einen Mann gefangen hält. Daniel beschließt, ihm zu helfen, nicht wissend, dass dieser ein Vampir ist. Doch aus der anfänglichen Angst entwickelt sich langsam eine tiefe Freundschaft. Vampirromane sind ja vor allem in letzter Zeit zu einer großen Beliebtheit gelangt. Auf viele Leser wirken die nachtaktiven Blutsauger eine Faszination der besonderen Art aus. Interessant ist hierbei immer die Art, wie sie dargestellt werden. Von mordgierig über erotisch bis hin zu liebevoll war schon so ziemlich alles da. Und gerade diese Komponente der Darstellung ist es, die mir bei „Blutsfreunde" besonders gefallen hat. Nicholas ist ein Vampir, der nur tötet, weil er es muss. Er ist „menschlich". Im Zentrum des Romans steht weder eine actionreiche Handlung, noch eine epische Weltrettung. Die Geschichte spielt sich im Kleinen ab und es geht rein um die wunderschöne Freundschaft, die sich zwischen Nicholas und Daniel entwickelt. Durch die Beschränkung auf die kleine und eigentlich sehr persönliche Sache hängt man als Leser nur noch mehr an den Beiden. Man freut sich, wenn man sieht, wie die Freundschaft langsam wächst und bekommt selbst einen kleinen Stich ins Herz, als sie zu zerbrechen droht. Die gefühlvolle Art, wie Gerdi M. Büttner „Blutsfreunde" erzählt, lässt die Geschichte zu etwas ganz Besonderen werden und ich freue mich schon auf weitere Bände. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überwältigend,
Rezension bezieht sich auf: Blutsfreunde (Gebundene Ausgabe)
Erst war ich ja eher zögerlich, ob ich das Buch bei dem Preis überhaupt kaufen soll. Eine Unterfränkin schreibt einen Vampirroman??? Doch der Klappentext versprach schon einen interessanten Inhalt und beileibe, er versprach nicht zuviel. Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und innerhalb von zwei Tagen hatte ich es glatt "gefressen". Die Story von Nicolas und Daniel ging mir stellenweise derart unter die Haut, daß mir zweimal sogar Tränen in den Augen standen - sowas ist mir zuletzt als Teenager passiert! Die Geschichte ist weniger dramatisch (und auch weniger verwirrend) als die Anne Rice Vampirchronik, jedoch geradlinig, sympathisch und gefühlvoll. Auf jeden Fall bin ich schon auf die Fortsetzung "Blutgier" gespannt!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
. . . und vor dem Schlafengehen Milch und Kekse,
Von
Rezension bezieht sich auf: Blutsfreunde (Gebundene Ausgabe)
Eine nette Geschichte mit netten Figuren. Sie sind alle nett. Vampire dürfen keine guten Menschen töten und alle halten sich daran. Jeder Gegenspieler (selbstverständlich böse Menschen) endet als Zwischenmahlzeit, fast alle anderen Menschen sind freundliche, soziale Wesen, die nichts anderes im Sinn haben, als ihrem Gegenüber das Beste zu wünschen und angedeihen zu lassen. Hin und wieder bekommen sie ein wenig Angst, wenn sie einem Vampir gegenüberstehen, aber nach einem kurzem Gespräch mit demselben, ist die Harmonie wieder hergestellt. Der Stil ist schlicht zu nennen, aber ohne daß er dadurch elegant wäre, und wäre vielleicht für ein Jugendbuch geeignet. Dem Einschleichen von Spannung wird durch wohlgesetzte Hinweise abgeholfen, sodaß der Handlungsablauf jederzeit vorhersehbar ist (vielleicht bis auf den Reitunfall Daniels), zudem ist das "Nicolas, der Retter in der Not"-Schema so fest etabliert, daß man ihm nicht ein einziges Mal auskommt. Dennoch gebe ich drei Punkte, da die Freundschaft zwischen den beiden gut erzählt und nachfühlbar ist (wenn auch nicht völlig nachvollziehbar), ebenso die Tagesstarre und der Blutdurst. Beides habe ich selten so gut und in sich logisch beschrieben gefunden. Fazit: Zahme Vampire in einer etwas zu heilen Welt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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