Ich habe mich schon auf den dritten und letzten Teil der Blutrubin-Reihe von der Autorin Petra Röder gefreut, seit ich den zweiten Teil ausgelesen hatte. Dementsprechend war ich überglücklich, als ich endlich den finalen Roman "
Blutrubin 3 - Das Vermächtnis" lesen durfte.
Da mir die ersten beiden Teile "
Blutrubin - Die Verwandlung" und "
Blutrubin 2 - Der Verrat" schon sehr gefallen haben, hatte ich natürlich hohe Erwartungen. Und ich wurde in keinster Weise enttäuscht, denn auch hier gibt es wieder alles, was das Herz der Lesers begehrt: Humor, Liebe, Verrat, Verzweiflung, Hoffnung, Schmerz, Spannung, Überraschung, einen großen Showdown und letztlich ein Happy End.
Neben einigen anderen amüsanten Stellen, an denen man nicht drum herum kommt, zu schmunzeln, gab es eine Szene, in der Claire, im betrunkenen Zustand, meinen absoluten Lieblingssatz des Buches sagt: »Ich habe misch nur gefragt, ob wir vielleischt auch mal Fische vögeln könnten.«
Ich habe, mich vor Lachen kaum einkriegen können (wobei man hierbei den ganzen Zusammenhang kennen muss).
Eine andere extrem lustige Szene bietet sich, als Claire, nach einem experimentierfreudigem Tag im Bett mit James, versucht, die Treppe hinunter zu gehen, sich aber kaum bewegen kann. Nur, um ein Beispiel zu nennen, denn ich möchte auch nicht zu viel verraten.
Während der Suche nach einer Möglichkeit, Claire wieder unsterblich machen zu können, müssen Claire und ihre Freunde einige Rückschläge in Kauf nehmen. Doch letztendlich geht alles gut aus, auch wenn dies anders geschieht, als man zunächst erwartet.
Zudem wird enthüllt, wer den Verrat begangen hat und ein bereits verloren geglaubter, enger Freund kehrt zurück.
Ich konnte mich wieder sehr gut in Claire hineinversetzten und war erstaunt, wie sehr mein Gedankengang dem ihren glich. Sobald mir eine Frage in den Sinn kam, stellte auch Claire kurze Zeit später genau die selbe, ob nun sich selbst oder jemand anderem, war in dem Fall egal. Denn so oder so, wurde sie daraufhin schnell beantwortet.
Durch diese, ich nenne es mal Verbundenheit, konnte ich Claires Gefühle gut verstehen und mitfühlen: Freude und Liebe, aber auch Zweifel, Enttäuschung und Misstrauen.
Ich finde es sehr schade, dass die Trilogie jetzt beendet ist, denn ich hätte gerne noch mehr Abenteuer von James, Claire und ihren Freunden gelesen. Dennoch ist es ein würdiges Ende.
Hiermit möchte ich noch einmal ausdrücklich jedem, der Vampire mag, empfehlen, die Blutrubin - Romane zu lesen, denn mir haben sie sehr gut gefallen.
Ich bin mir sicher, dass ich selbst die Blutrubin - Reihe noch mehrere Male lesen werde und hoffe, noch viel von der Autorin Petra Röder zu hören.