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Blutrote Schwestern: Roman
 
 

Blutrote Schwestern: Roman [Kindle Edition]

Jackson Pearce , Momo Evers , Falk Behr
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Wenn es dunkel wird, ziehen zwei Schwestern durch einsame Gassen und entlegene Wälder. Mit ihren blutroten Mänteln und dem süßen Parfüm locken sie Werwölfe an – aber wenn diese sich auf die vermeintlich hilflosen Opfer stürzen, ziehen Scarlett und Rosie ihre Äxte hervor und schlagen zu. Seit die beiden als Kinder fast einem der niederträchtigen Killer zum Opfer gefallen sind, wollen sie so viele Mädchen wie möglich vor diesem Schicksal bewahren. Während Scarlett nichts anderes kennt als die Jagd, beginnt die sensible Rosie zu ahnen, dass es noch etwas anderes im Leben geben kann als den blutigen Kreislauf aus Jagd und Tod – und verliebt sich in den einzigen Jungen, den ihre Schwester je in ihr Herz gelassen hat. Doch dies bringt alle drei in größte Gefahr, denn Wölfe wittern jede Schwäche …

Über den Autor

Die amerikanische Autorin Jackson Pearce, geboren 1984 in North Carolina, lebt in Atlanta. Sie studierte Englisch und Philosophie und arbeitet als Tanzcoach an einer High School. Als Jackson Pearce zwölf Jahre alt war, setzte sie sich in den Kopf, unbedingt ein Buch lesen zu wollen, in dem ein schlaues Mädchen, Pferde, Tierbabys und Magie eine Rolle spielen – und da sie ein solches nirgendwo finden konnte, begann sie, sich die Geschichte selbst auszudenken und aufzuschreiben. 2009 wurden ihre ersten beiden Romane bei renommierten amerikanischen Verlagen veröffentlicht. Jackson Pearce, die laut eigener Angabe mit einer schielenden Katze und einem Hund, der ein bisschen wie ein Außerirdischer aussieht, zusammenlebt, ist auf Facebook aktiv, twittert unter www.twitter.com/jacksonpearce und unterhält eine Website, auf der sie ihre Gedanken und Videos veröffentlicht: www.jackson-pearce.com.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 817 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Knaur eBook (4. Oktober 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B005SZ0ZNE
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #145.836 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blutrote Schwestern 26. Februar 2012
Von Kerry
Format:Gebundene Ausgabe
Vor 7 Jahren wurde Familie March auf ihrem Hof überfallen. Sie war allein mit ihren beiden Enkeltöchtern Scarlett und Rosie, als ein Mann an die Tür anklopfte und Zitrusfrüchte verkaufen wollte - doch eigentlich wollte er etwas ganz anderes: Fressen. Oma March konnte ihre Enkeltöchter noch anweisen, sich zu verstecken, ehe der Mann in das Haus eindrang. Doch hungrig wie er war, behielt er nicht lange seine menschliche Form - er war ein Werwolf und Oma March sein Opfer. Die beiden Mädchen hatten sich derweil im Schlafzimmer versteckt, aber wie sollten die 9-jährige Rosie und die 11-jährige Scarlett gegen ein solches Monster ankommen?

7 Jahre später stehen die Schwestern allein im Kampf gegen die Werwölfe. Sie haben den Angriff von vor 7 Jahren überlebt, wenn auch Scarlett körperlich schwer gezeichnet wurde. Doch sie wissen um das Wesen der Werwölfe oder auch Fenris genannt und haben es sich zum Ziel gesetzt, die zu jagen und zu vernichten.

Nach langer Abwesenheit kommt Silas, ein guter Freund der beiden Schwestern wieder nach Hause. Er berichtet den Mädchen, dass die Fenris-Population in Atlanta unheimlich zugenommen hat, dass dort ganze Rudel jagen würden. Die drei beschließen, nach Atlanta zu fahren und auf Jagd zu gehen. Nach und nach kristallisiert sich jedoch heraus, dass die Jagd nach Fenris für Scarlett ihr ganzer Lebensinhalt ist, jedoch Rosie, die ebenfalls eine sehr gute Jägerin ist, mehr vom Leben möchte. Doch wie kann sie sich ihrer Schwester in den Weg stellen, wo sie ihr doch ihr Leben zu verdanken hat? Das ist jedoch nicht das einzige, was ihr Sorgen macht. Mit der Zeit entwickelt sie mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Silas und er anscheinend auch für sie. Doch wie sollen sie die bevorstehenden Kämpfe überstehen, wenn sie nicht mehr als vollständige Einheit fungieren können?

Ich bin enttäuscht. Auf Grund der Kurzbeschreibung und des Plots des Buches bin ich von einer spannenden, aktionreichen Geschichte ausgegangen. Der Plot an sich ist gut ausgearbeitet, jedoch konnte ich mich das ganze Buch über nicht mit einem Protagonisten anfreunden, sie waren mir auch noch am Ende total egal. Auch der Schreibstil, denn ich spannend, fesselnd und aktionreich erwartet hatte, hat mich sehr enttäuscht. Wirkliche Spannung kam leider gar nicht auf, ich hatte immer das Gefühl, dass ich mich mit dem Buch im Kreis drehe.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Blut-) Rotkäppchen mal zwei 27. September 2011
Von Sarah Pritzel VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt
Es ist Nacht wenn die zwei jungen Frauen ihre blutroten Mäntel überwerfen und ihr Haus verlassen. Sie wandern durch die Straßen, kichern ahnungslos und schweben unbekümmert wie Schmetterlinge durch die dunklen Gassen. Bis ein Furcht erregender Wolf sich ihnen in den Weg stellt. Sein Blick ist gierig und seine scharfen Zähne lassen keinen Zweifel daran, dass er ihr Fleisch will. In dem Moment erstirbt das Kichern und die eine Frau entblößt ihr vernarbtes Gesicht. Beide greifen zu ihren Äxten und eröffnen die Jagd auf den Wolf. Denn das ist ihre Aufgabe. Das ist ihre Bestimmung.
Seit die Schwestern Scarlett und Rosie über die Existenz der Fenris, der Werwölfe, Bescheid wissen, richten sie ihr Leben auf die Jagd aus. Doch obwohl die Herzen der beiden im Einklang schlagen, schlagen sie nicht für dieselbe Sache. Während Scarlett für die Jagd lebt, entdeckt die zarte Rosie langsam, dass es auch noch mehr im Leben gibt. Und als sie sich verliebt, laufen plötzlich beide Gefahr alles zu verlieren, für das sie so sehnsüchtig kämpfen...

Bewertung
Nach der fröhlichen Teenieromanze "Drei Wünsche hast du frei" legt Jackson Pearce nun bei PAN eine düstere und blutige Neuerzählung des Märchens Rotkäppchen vor.

Anders als bei den Gebrüdern Grimm erwarten den Leser hier aber zwei Protagonistinnen. Scarlett ist die Ältere der beiden und durch ihre traurige Vergangenheit gezeichnet: ihre Körper ist beinahe komplett mit Narben versehrt und ihr rechtes Augen fehlt. Mit ihrer Art eckt sie schon mal beim Leser an, denn obwohl man Mitleid mit ihr hat und ihre Beweggründe verstehen kann, ist sie oft etwas schwierig. Besessen von der Jagd auf die Fenris und bisweilen neidisch auf ihre Schwester sind es nur die Momente, in denen man merkt wie wichtig ihr die Bindung zu Rosie ist, in denen man sie schließlich in sein Herz schließt.
Rosie hingegen hat kaum Erinnerungen an den Vorfall, der ihre Schwester vor Jahren zeichnete und lebt unversehrt mit Scarlett zusammen im Haus ihrer Großmutter. Die Sechzehnjährige ist gewissenhaft und viel unbeschwerter als ihre ältere Schwester, hält jedoch immer zu ihr und begleitet sie so oft sie kann mit auf die Jagd. Doch nicht nur, dass sie äußerlich ihrer Schwester nicht ähnelt, sie findet - anders als Scarlett - kein Glück in der Jagd auf Fenris. Als sie deshalb langsam beginnt sich kleine Freiheiten zu erkämpfen, verfolgt man diese Wandlung als Leser fasziniert.

Denn auch wenn "Blutrote Schwestern" die Rotkäppchenfigur aufgreift und ein blutiger Fantasyroman ist, so steckt eigentlich eine sehr berührende und schöne Geschichte hinter dem gruseligen Cover. Natürlich kommen die Actionszenen nicht zu kurz - man hält beim Lesen unwillkürlich die Luft an, wenn Lett und Rosie sich auf die Jagd begeben - aber viel mehr noch als das glänzt die Geschichte mit ihren leisen Untertönen. Immer wieder wird zum Beispiel das berühmte Höhlengleichnis von Platon aufgegriffen. Dabei liest man fasziniert nicht nur die ursprüngliche Geschichte des Philosophen, sondern auch die Interpretationen der beiden Schwestern, die sich völlig unterscheiden. Ist für Scarlett das symbolische "aus der Höhle in den Sonnenschein" (und somit ins Erkennen) treten die Tatsache, dass sie über die Existenz der Fenris Bescheid weiß und sie bekämpfen muss, so verbindet Rosie eine ganz andere Erfahrung damit.
Gerade weil beide Schwestern sich im Laufe der Geschichte weiter entwickeln und die Erzählperspektive zwischen ihnen wechselt, wird deutlich, dass sie erst einmal lernen müssen, dass Abstand nehmen nicht immer heißt sich zu verlieren. Meiner Meinung nach macht dieser familiäre Aspekt einen großen und wichtigen Teil von "Blutrote Schwestern" aus.

Den Fantasy-, Grusel- und Actionanteil muss man aber auch würdigen können um diese außergewöhnliche Geschichte zu mögen. Hier sind die Wölfe keine kleinen, kuscheligen Monster, die eigentlich nur zutiefst missverstanden werden. Sie sind einfach abgrundtief böse und ihre Beschreibung jagt einem beim Lesen schon mal einen kalten Schauer über den Rücken. Beinahe meint man das Geifern der Fenris in solchen Momenten tatsächlich spüren zu können und möchte sich, wie früher wenn einem als Kind gruselige Märchen vorgelesen wurden, wieder unter der Bettdecke verstecken. In solchen Momenten geht es häufig rasant und blutig im Buch weiter. Auf abgetrennte Arme und herumspritzendes Blut muss man sich dort unter Umständen einstellen.

Etwas schade war lediglich, dass der spannungsgeladene Teil der Erzählung recht vorhersehbar war. Ab der Hälfte de Buches sind so viele Andeutungen gefallen, dass man schnell den Knackpunkt herausfindet. Unter Umständen kann einen das etwas ungeduldig stimmen, da die Charaktere noch einige Zeit länger brauchen um das Rätsel zu lösen. Insgesamt tritt die Handlung der Fenrisjagd beinahe etwas in den Hintergrund hinter die kraftvolle Erzählung des Lebens der beiden Frauen, die lernen müssen, ihrem Herzen zu folgen.

Nimmt man all diese Aspekte zusammen, so weiß man aber auch, was das neue Buch von Jackson Pearce so besonders macht: sie schafft eine Geschichte, die so düster und brutal ist, dass man manchmal gerne den Kopf einziehen möchte, erzählt aber dabei in leisen Tönen eine einfühlsame Familiengeschichte und würzt das alles mit einem Hauch von Kindheitserinnerungen an ein Märchen über ein Mädchen, das mit seinem roten Mantel durch den finstren Wald lief.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel mehr von erhofft. 4. Februar 2012
Von Fabella TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Inhalt:
Was ist wichtiger im Leben? Ruhe und Frieden oder Rache und Gerechtigkeit. Die Schwestern March haben sich für letztes entschieden und versuchen, die Schwachen zu beschützen. Die jungen Mädchen, die wie Schmetterlinge umherflattern und die Fenris anziehen. Fenris sind Werwölfe. Und wo die Fenris auftauchen, da fließen Blut und Tränen. Das mußten sie selbst erleben, als ihre Großmutter starb und Scarlett nur gerade so mit dem Leben davon kam. Ein Leben, daß sie nun dem Kampf gewidmet hat. Was anderes könnte sie auch noch vom Leben erwarten, so wie sie seit dem Angriff aussieht. Ihre kleinere Schwester Rosie dagegen ist hin und hergerissen. Sicher ist der Kampf wichtig, doch auch ihre Gefühle für Silas. Der Jäger, der mit ihnen zusammen lebt.

Meine Meinung:
Das Cover und die Inhaltsbeschreibung des Buches sprachen mich absolut an. Und ich war von dem ersten Buch der Autorin damals total begeistert. Als was kann dann bei einem Buch schief gehen?

Ziemlich viel, mußte ich feststellen. Der Anfang der Geschichte ist ein Rückblick was geschah. Mit Rosies und Scarletts Großmutter, als der Fenris kam. Mich erinnerte diese Szene irgendwie an das Märchen von den drei kleinen Schweinchen als der Wolf kam und das Haus versuchte umzupusten *kicher*. Nunja, so lustig wurde es hier natürlich nicht, aber das nahm mir irgendwie schon mal den Ernst des Buches weg.

Tja und dann zieht sich das Buch ins Unendliche. Es geht nur um die Jagd. Den nächsten Fenris aufstöbern und möglichst vernichten. Da hilft es auch nichts, daß Silas auftaucht, denn er reiht sich nur ein. Und es nutzt auch nichts, daß Rosie und Silas Gefühle füreinander entdecken und meinen, es gibt neben der Jagd noch ein Leben, es aber nicht ausleben, um Scarlett nicht zu verletzen. Denn trotz allem ist die Jagd das, worum es hauptsächlich im Buch geht. Und immer wieder geht. Und das ist auf Dauer ziemlich öde. Sicher passiert noch was drumherum, aber irgendwie hat man das Gefühl, das ist nur als Lückenfüller gedacht, denn es wird immer nur kurz angerissen und mir entzieht sich der tiefere Sinn mancher Aktivitäten von Rosie, weil sie so unbedeutend geschildert werden, obwohl in Nebensätzen auftaucht wie ungewöhnlich und wichtig das für sie wäre. Das Gefühl aber wird nicht vermittelt.

Genausowenig konnte ich mich mit dem Grund anfreunden, warum auf einmal so viele Fenris auftauchten. Das kann ich Euch jetzt nicht näher erläutern, da ich nichts verraten möchte. Aber ich fands dann doch irgendwie weit hergeholt. Vielleicht war ich aber zu dem Zeitpunkt einfach auch schon zu gelangweilt von dem Buch, das weiß ich nicht.

Es ist kein mega-schlechtes Buch. Man kann es lesen, aber es war für mich absolut kein Pageturner. Kein Vergleich zum ersten Buch der Autorin, das ich wirklich toll fand. Eher mußte ich mich zum weiterlesen zwingen, damit ich irgendwann mal zum Ende komme.

Fazit:
Eine nur mittelmäßige Geschichte, deren einziger Sinn die Jagd Scarletts nach den Fenris darstellt. Der Rest ist eher Nebenwerk. Nicht mega-schlecht, aber kein Buch, was man noch einmal lesen würde.
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